Mit der Bahn ins westfälische Rothenburg

Eins der Ziele der gestrigen Tour sollte es sein, den neuen ICE L vor die Linse zu bekommen. Dazu setzte ich mich um 8:44 Uhr in den ICE nach EDO, das ich mit etwa +10 erreichte, um dort oder an den nachfolgenden Stationen den neuen Zug abzupassen. Leider machte mir eine Oberleitungsstörung zwischen Dortmund-Scharnhorst und Dortmund-Kurl einen Strich durch die Rechnung, da dadurch der Zug von Hamm über Wuppertal umgeleitet wurde. Auch der 426er, den ich im Sommer mal auf der RB 46 gesehen hatte, war dort nicht unterwegs. Also machte ich mich auf den Weg zur dritten Station: dem eine Woche vorher eröffneten Haltepunkt Herten-Westerholt. Eine Station vorher in Buer Nord waren ebenfalls neue Bahnsteige eröffnet worden, so dass jetzt nicht nur die Züge von und nach Haltern dort halten können. Da neue Bahnsteigschilder neuerdings mit einer anderen Schriftart bedruckt werden, konnte man hier prima den Unterschied sehen:

Altes (rechts) und neues Bahnhofsschild (links) in Gelsenkirchen-Buer Nord

In Westerholt selbst wird konsequenterweise nur die neue Schriftart verwendet. Diese ist Teil eines ganzen Konzepts, das unter anderem Buchstaben zur eindeutigen Identifikation von Ausgängen enthält.

Bahnsteigunterführung am Bahnhof Herten-Westerholt

Nicht weit vom Bahnhof ist das Alte Dorf, das zwar sehr klein, aber dafür umso malerischer und daher auch zu meiner Marler Zeit immer wieder Ausflugsziel für uns war. Manchmal findet man auch die im Titel erwähnte Bezeichnung, die aber wohl eher auf andere Städte wie Warburg passt.

Im Alten Dorf Westerholt

Leider fuhren wegen einer Störung zwischen Essen und Bottrop die Züge am neuen Bahnhof nur zweistündlich. Das hatte allerdings den Vorteil, dass ich so noch die Öffnung der örtlichen Pommesbude (die genau genommen schon im Nachbarort Bertlich liegt) abwarten und dort eine sehr gute Currywurst essen konnte. Dann marschierte ich zurück zum Bahnhof (wäre der Hintereingang schon fertig gewesen, wäre es etwas schneller gegangen) und machte mich auf den Rückweg, diesmal ausschließlich mit dem Deutschlandticket. Das hatte den Vorteil, dass ich zwischen HO und HB noch die neuen Ersatzzüge testen konnte: WFL-Doppelstockwagen, die deutlich mehr Platz bieten als die vorher eingesetzten Talent 2 und trotz (oder gerade wegen) ihres Alters recht komfortabel sind. Nach einer ICE-Überholung erreichte ich meinen Heimatbahnhof wiederum mit etwa +10.

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