Fünf Länder in fünf Tagen

Ein Geschäftstermin unmittelbar nach Pfingsten sorgte für eine ungewöhnliche Dreiecksfahrt, bei der ich durch fünf Länder kommen sollte, wenn auch eins davon nur auf der Durchfahrt. Die erste Etappe begann am Freitag direkt nach der Arbeit: Mit dem ICE machte ich mich auf den Weg nach FF. Dort war gerade eben Zeit für einen Cappuccino in der Lounge, bevor ich mich dann auf den Weg nach Gleis 19 machte. Aufgrund des bevorstehenden langen Wochenendes hatte ich kurz vor der Fahrt noch reserviert, die Fahrkarte selbst hatte ich schon Anfang des Jahres gekauft. Da mein Platz ganz vorne in der Lounge (diesmal der des ICE 3) war, war erstmal Lauferei angesagt. Ebenfalls angesagt waren für den Nachmittag Unwetter, die aber meine Fahrt zum Glück nicht beeinträchtigten. Nur beim Halt in KK ging gerade ein Wolkenbruch herunter. Also konnte ich die Fahrt genießen, bis wir pünktlich Brüssel Süd erreichten (ja, der heißt auf Französisch Midi=Mittag=Süden).

Nun hielt ich es für eine gute Idee, erst mal belgische Pommes zu genießen. Die erstand ich auch, nur fiel mir dann auf, dass es so langsam Zeit für den Checkin beim Eurostar war. Die Angestellten an der Sicherheitskontrolle guckten etwas komisch, als ich dort mit meiner Pommestüte aufkreuzte, meinten aber nur, dass ich bis zur Passkontrolle aufgegessen haben sollte, was mir auch gelang. Nur Minuten nach meinem Checkin wurde selbiger übrigens geschlossen, Pommes während der Brutto-Umsteigezeit von 45 Minuten sind also nicht unbedingt eine gute Idee.

Nun konnte ich aber gestärkt den Eurostar entern, ein e320, über den ich ja schon letztes Jahr berichtet hatte. Im Gegensatz zu damals war der Zug diesmal voll besetzt, Pfingsten ist halt überall eine gute Gelegenheit zum Reisen. Vor mir freundete sich über den Gang ein britisches Paar mit einer belgischen Familie an, die ein Harry-Potter-Wochenende in London machen wollte. Den dortigen Endbahnhof St. Pancras erreichten wir ebenfalls pünktlich, so dass ich genug Zeit zum Anschlusszug nach Loughborough hatte. Die Fahrt unternahm ich gemeinsam mit einem in London lebenden Freund, denn der Anlass für die Reise war die Einladung von gemeinsamen Freunden nach Leicestershire. Auch dieser Abschnitt verlief ohne Zwischenfälle, sieht man mal von den auf der Insel noch penetranteren Ansagen an jeder Station ab (sämtliche folgenden Haltebahnhöfe inkl. Uhrzeiten, Hinweis auf zu kurze Bahnsteige an bestimmten Stationen, die auch noch nass vom Regen sein können – willkommen im Land von Health & Safety).

In Leicestershire gab es dann am Sonntag noch mehr Bahn: Mit unserer neunköpfigen Gruppe besuchten wir die Great Central Railway, laut Wikipedia die einzige zweigleisige Museumsbahn der Welt und Relikt der Zeit, als sich Bahngesellschaften beim Streckenbau Konkurrenz machten: Die erhaltene Strecke führt von Leicester nach Loughborough nur wenige Kilometer entfernt von der regulär betriebenen mit jeweils eigenen Bahnhöfen, die natürlich ebenfalls museal sind. Hier der in Loughborough:

Auf dem letzten Bild zu sehen ist der Zug, der direkt bei unserer Ankunft mit einer Diesellok ankam und der danach auf Dampf umgespannt wurde:

Beim Anblick dieser Zuggarnitur meinte einer meiner Freunde ketzerisch, dass man bei einigen Zügen nicht so genau wisse, ob sie schon im Museum oder noch regulär im Einsatz seien:

Im nunmehrigen Dampfzug enterten wir ein 1.-Klasse-Abteil (zum Glück gab es bei den Fahrkarten keine Klassenunterscheidung) und fuhren mit bis zur anderen Endstation Leicester North, die sich so nennen darf, weil sie gerade so innerhalb der Stadtgrenzen liegt. Dort wurde die Lok umgesetzt, und das Personal ließ uns sogar einen Blick in den Führerstand werfen:

Jetzt fuhren wir nicht ganz zurück, sondern nur bis zum Bahnhof Rothley, der im Stil von 1912 restauriert ist.

Von hier fuhren wir mit der anderen Zuggarnitur wieder bis Leicester North und dann zurück bis Loughborough. Das Besondere an diesem Zug sind die Restaurantwagen, in denen man allerdings nur während der Dinner-Sonderfahrten sitzen darf.

Aber auch die regulären Wagen machen was her:

Zum Glück hatte während der Bahnfahrt das Wetter gehalten, beim abendlichen Grillen regnete es sich nämlich ein … Viel besser war das Wetter auch am nächsten Tag nicht, als es für mich weiter ging nach Den Bosch (schon wieder …). Der East Midlands Train nach London war nicht sehr voll, der Eurostar dagegen ausgebucht. Immerhin war ich diesmal früh genug da, so dass ich noch ein wenig Kaffee und Knabbereien in der Lounge genießen konnte. Die Fahrt verlief ohne Besonderheiten, und ab Lille (damit Frankreich auch mal erwähnt ist) hatte ich sogar einen freien Nebenplatz. Brüssel erreichten wir pünktlich, und jetzt hatte ich genug Zeit, um einen Thalys PBKA zu erlegen.

Mein nächster Zug war dagegen ein Intercity direct, der Nachfolger des so krachend gescheiterten FYRA auf der Strecke Amsterdam–Brüssel.

Zunächst war der Zug pünktlich und relativ leer; in Antwerpen, wo wir wegen Bauarbeiten statt in Centraal in Berchem hielten, wurde er jedoch richtig voll, und wir zogen uns auch Verspätung zu. Mir gegenüber saß eine Argentinierin, die in Schiphol das Flugzeug in die Heimat erreichen wollte und sich von mir bestätigen ließ, dass der Zug dort auch halten würde. Unterdessen fuhren wir über die eher langweilige HSL Zuid, die bis Rotterdam auch auf niederländischer Seite im Linksverkehr befahren wird. Meinen Umsteigebahnhof Breda erreichten wir mit etwa +5, so dass mein Anschluss-Sprinter eigentlich schon weggewesen wäre. Er hatte aber ebenfalls +5 und eine kuriose Zielangabe:

Ganz so weit wollte ich denn doch nicht fahren, sondern nur bis ’s Hertogenbosch, wie die offizielle Namensform meines Zielortes lautet. Dort kam ich dann mit wiederum +5 an und freute mich, dass mein Hotel direkt am Bahnhof lag, zumal es wieder in Strömen regnete.

Die Rückfahrt am Mittwochnachmittag trat ich dann gemeinsam mit einem Arbeitskollegen an, der am Dienstagmorgen angereist und dabei prompt den Anschluss in Venlo verpasst hatte. Da das Meeting früher beendet war als gedacht, konnten wir anderthalb Stunden früher losfahren und so eine halbe Stunde Übergangszeit in Venlo haben. Praktischerweise ermöglichte mir das auch noch ein Bild vom Arriva-GTW auf der Maaslinie:

Hatte bis jetzt alles mehr oder weniger super geklappt, ereilte uns beim Umstieg in KD das deutsche Verspätungschaos: Überall um uns herum wurden verspätete Züge mit verschiedensten Begründungen aufgerufen – Personen im Gleis, Stellwerksstörung, technische Störung am Zug, … Unser Zug sollte +20 wegen „Störungen im Betriebsablauf“ haben. Immerhin hielt er das ziemlich genau ein, wobei sich der Aufenthalt in FF wegen einer dortigen Stellwerksstörung leider deutlich verlängerte. Die Umleitung über Darmstadt Nord wegen Bauarbeiten in Hanau war dagegen bereits eingeplant, so dass wir NAH mit etwa +35, aber immer noch eine halbe Stunde und damit einen Bus früher als ursprünglich geplant erreichten.

Von Lounge zu Lounge

Zwar war ich letztes Jahr erst in Aachen, hatte aber wenig Zeit, um die Stadt und ihre Umgebung zu erkunden. Daher machte ich mich zu Ostern noch mal auf den Weg, um dort meine Eltern zu treffen. Die hatten einen IC erwischt, der ab AL über verschlungene Pfade nach KK fuhr und sie pünktlich ankommen ließ. Bei mir waren für selbiges zwei ICE zuständig. Aufgrund des Gründonnerstages hatte ich eine Bonus-Freifahrt gebucht und reserviert, beide Male in der Lounge. Den Umstieg zwischen den beiden Zügen verbrachte ich ebenfalls in der Lounge, nämlich in der in FF. Ganz so voll wie befürchtet waren die Züge nicht, und ich genoss trotz milchiger Scheibe die Lokführerperspektive. Erst in KK wurde es recht voll, weil hier der hintere Zugteil abgekuppelt wurde (sind 406-Doppeltraktionen überhaupt in Belgien zugelassen?). KA erreichten wir dann fast pünktlich, und ich machte mich zu Fuß auf den Weg, um meine Eltern zu treffen.

Während unseres Kurzaufenthaltes nutzten wir auch den regionalen ÖPNV, u.a. den Limburgliner 350 nach Maastricht. Der heißt so, weil er den direkten Weg nimmt und auf Aachener Stadtgebiet nur wenige Halte anfährt. So erreichten wir die limburgische Hauptstadt nach etwa einer Stunde und ohne Umsteigen, im Gegensatz zum neuen LIMAX, bei dem an diesem Tag teilweise SEV eingesetzt wurde. Die Stadt selber ist sehr sehenswert und entsprechend überlaufen, erst recht bei dem herrschenden sommerlichen Wetter.

Auch am Ostersonntag machten wir uns auf den Weg in die Niederlande, bzw. genauer an das Dreiländereck mit Deutschland und Belgien, das gut mit dem Bus erreichbar ist. Diesmal lösten für die Aachener und die Limburger Busse getrennt, was deutlich günstiger war als das Euregio-Ticket vom Vortag. Nachdem wir nach Vaals, wo wir umsteigen mussten, mit dem ziemlich umwegigen 33er gefahren waren, hatten wir zurück Anschluss an den 350er.

Für die Rückfahrt am Montag hatte ich noch eine Streckenbereisung der Stolberger Talbahn und der Bördebahn eingebaut. Etwas gehandicapt war ich dadurch, dass mein Rucksack kaputt gegangen war, also schleppte ich nun alles in Plastiktüten durch die Gegend. Der Tour selber tat das keinen Abbruch, die Landschaft im bergigen Stolberg und in der tischebenen, nur wenige Kilometer entfernten Zülpicher Börde kann unterschiedlicher nicht sein. In der namensgebenden Stadt war dann auch Endstation, da in Euskirchen „irgendwas am Bahnhof kaputt“ war. Für die restliche Strecke wurde SEV mit einem neunsitzigen Kleinbus angeboten, was gerade eben ausreichte (die beiden Radfahrer aus dem Zug mussten sich allerdings wieder ihrem Drahtesel anvertrauen). Die Fahrzeit des Zuges schaffte der Bus locker, da ersterer an jedem zwecks Sicherung anhalten musste und auch sonst die Geschwindigkeit auf der Strecke nicht sehr hoch war. Bis zur geplanten Reaktivierung im Regelverkehr ist noch eine Menge zu tun.

Weiter ab Euskirchen ging es mit dem leicht verspäteten RE 22, in dem es leider nur noch einen Stehplatz gab. Ich hatte mich schon gefragt, warum Endstation KK und nicht KKDZ war – die Antwort: Der Zug sollte mutigerweise schon nach wenigen Minuten wieder zurückfahren, was sich wegen der verspäteten Ankunft auch prompt verzögerte.

Pünktlich verließ dagegen mein Anschluss-ICE den Bahnhof, allerdings mit einem statt zwei Zugteilen und entsprechend voll. Laut Ansage sollte der fehlende Zugteil zunächst in RM zugestellt werden, was kurze Zeit später auf FFLF verbessert wurde. Da dort anscheinend nicht gekuppelt werden kann, stand der andere Zugteil am Bahnsteig gegenüber und fuhr dann bis RM als Zusatzzug hinterher.

Meine Weiterfahrt verlief mit einem zweiteiligen ICE, dessen Füllungsgrad weit weniger dramatisch war als von der DB prognostiziert und für den Feiertag durchaus plausibel. Pünktlich war er obendrein auch noch, so dass ich meine Nottüten irgendwie im Fahrradkorb verstaute und nach Hause eierte, was ja auch irgendwie zu Ostern passt.

Schon wieder Holland – diesmal mit dem Bus

Schon wieder war ich beruflich in die Niederlande unterwegs, diesmal nach ’s Hertogenbosch, kurz auch als Den Bosch bekannt. Dafür nahm ich die Verbindung, die ich ungeplant für die letzte Amsterdam-Reise auch genommen hatte, mit dem Unterschied, dass ich zwischen KD und Eindhoven mit dem IC-Bus der DB fuhr. Der startete am ZOB am Worringer Platz und war sehr spärlich besetzt, außer mir und dem Fahrer saßen vielleicht 5 Leute im Bus. Auch wenn mir Fahrten auf der Straße nicht so viel Spaß machen wie die auf der Schiene, war es aber trotzdem interessant, mal die Straßen zu sehen, die ich bisher nur aus dem Atlas kannte. In Eindhoven angekommen, waren noch ein paar Gehminuten zum Bahnhof zu absolvieren. Danach machte ich noch ein paar Busbilder, verkalkulierte mich dabei aber doch etwas mit der Zeit, so dass ich den IC nach Den Bosch buchstäblich in letzter Sekunde erreichte. Mein Zielort dort war direkt der Bahnhofsplatz, wo sich nur das Auffinden der Hausnummer als etwas schwierig herausstellte.

Für den Rückweg war eigentlich eine Fahrt über Utrecht geplant. Da die Besprechung aber früher zu Ende war als gedacht und ich ein Flexticket hatte, ging es doch wieder über Venlo, was ich ja nun bereits kannte. Die Übergangszeit dort ist zwar kurz, es gelang aber noch ein Bild vom Arriva-Dieseltriebwagen. Mit der Eurobahn ging es wiederum bis KD, wo sich an den Ferngleisen einige Rochaden vollzogen. Ich fürchtete schon um die Pünktlichkeit meines Zuges, die war aber nur sehr leicht beeinträchtigt, den Streckenblick aus der Lounge hab es gratis dazu. Nachdem wir FF sogar pünktlich erreichten, führte die Kreuzung mit der RB in FFS und die Überholung des RE in Kahl bei der Ankunft zu etwa +5. Mir war es egal, hatte ich doch mal wieder meinen Drahtesel am Bahnhof geparkt.

Sneeuw van gisteren

Letzte Woche musste ich zweimal beruflich zum Amsterdamer Flughafen. Selbstverständlich hielt mich der Zielort nicht davon ab, mit dem Zug zu fahren, zumal der erste Termin am Montag war und ich mir so am Sonntag noch etwas die Stadt und den örtlichen ÖPNV angucken konnte. Sowohl für die Hin- als auch für die Rückfahrt entschied ich mich für eine Umsteigeverbindung über Venlo; am Sonntag wurden die ICE FFNAH XNAC ohnehin über diese Strecke umgeleitet.

Los ging es am Sonntag mit dem ICE nach Düsseldorf, das ich auch ohne Probleme erreichte. Ebenso problemlos gelang die Weiterfahrt nach Venlo. Die Strecke kannte ich zwar im Prinzip, aber die letzte Fahrt war schon eine Weile her. Da wir in Breyell einen Güterzug kreuzen mussten (ein zweites Streckengleis wäre hier schon praktisch), erreichten wir Venlo mit ein paar Minuten Verspätung. Leider halten die Züge aus Deutschland ganz am Ende des Bahnsteigs, so dass der Umstieg mit einiger Lauferei verbunden ist. Dank wenig Gepäck schaffte ich es aber problemlos in den niederländischen IC.

Der fuhr wegen Bauarbeiten an diesem Tag nicht direkt nach Schiphol, wo ich aber ohnehin noch nicht gleich hinwollte, sondern nach Lelystad. Beim Unterwegshalt in Amsterdam Bijlmer ArenA verließ ich den Zug und machte erst mal ein paar Bilder von Metro und Doppelstock-IC bei strahlender Wintersonne:

DD-IRM der NS am Bahnhof Amsterdam Bijlmer ArenA
Baureihe M6 der Amsterdamer Metro
Baureihe M4 der Amsterdamer Metro

Mit der Metro machte ich mich dann auf in die Stadt, wo ich natürlich noch weitere ÖPNV-Bilder machte, aber auch das Sightseeing nicht zu kurz kam:

Kanal in Amsterdam in der Winterdämmerung

Dann machte ich mich auf den Weg nach Schiphol, was an diesem Tag wegen der Bauarbeiten leider nicht duchgehend mit dem Zug ging. Stattdessen musste ich in Sloterdijk in den SEV umsteigen, der aber hervorragend organisiert war. Bei meiner Ankunft hatte sich eine lange Schlange gebildet, die sich jedoch durch die Abfahrt der Busse etwa im Minutentakt und die professionelle Reisendenlenkung sehr schnell abbaute. So erreichte ich problemlos den Flughafen, von wo ich einen Shuttle zum Hotel nahm, in dem das Meeting stattfand.

Nach dessen Ende ging es praktisch ebenso zurück wie hin, nur dass ich ab Schiphol diesmal direkt nach Venlo fahren konnte. Dank des symmetrischen Fahrplans war die Umsteigezeit dort wieder recht knapp, reichte aber aus. Auch in Düsseldorf war nicht viel, aber genug Zeit, um den ICE zu erreichen. Mit dem ging es diesmal nur bis FFLF, da der letzte ICE nach NAH schon weg war. Stattdessen hieß es auf den IC warten, der wie so oft Verspätung hatte. Angekündigt waren erst +25, zwischendurch +15, letztendlich war es fast eine halbe Stunde später, die ich mein Rad in Empfang nehmen konnte, das ich in weiser Voraussicht am Bahnhof geparkt hatte.

Zwei Tage später ging es wieder los, diesmal zur nachtschlafenden Zeit von 6:33 Uhr. Immerhin beförderte mich Triebzug „Recklinghausen“ bis nach FF, wo die Zub-in stolz verkündete, dass wir zwei Minuten vor Plan seien. Nach dem Aussteigen stellte ich gerade noch rechtzeitig fest, dass der ICE International ausfallen sollte. Also wieder in den „heimatlichen“ ICE und doch wieder auf die Route über Venlo umgeschwenkt. Der RE dorthin hatte ein paar Minuten Verspätung, die er beim Wendehalt in Mönchengladbach wieder abbauen konnte. Aber (scheinbar) zu früh gefreut: Vor Viersen standen wir wegen einer Weichenstörung wieder ein paar Minuten in der Landschaft herum. Im Unterschied zur ersten Fahrt in einer schneebedeckten, was laut Tf auch der Grund für die Störung war. In XNVL angekommen, rechnete ich schon damit, erst den nächsten IC eine halbe Stunde später erreichen zu können. Doch auf dem Weg zum Bahnhofsgebäude kamen mir plötzlich Menschenmassen entgegen, nämlich genau aus meinem eigentlichen Anschlusszug, der ebenfalls Verspätung hatte. Also schnell in den Zug, der auch bald losfuhr, und ins WLAN („Wifi in de trein“) eingeloggt, das allerdings mehr schlecht als recht funktionierte (auf den anderen Fahrten auch mal besser, manchmal fiel aber auch der Internetzugang komplett aus). Zu allem Überfluss verkündete auch noch der Zugchef, dass der Zug heute „wegen der großen Verspätung“ (weniger als +10!) in Eindhoven enden würde. Aber in den Niederlanden muss man selten lange auf den nächsten Zug warten, und so ging es kurze Zeit später weiter, so dass ich mit einem weiteren Umstieg in Utrecht mein Ziel mit weniger als eine Stunde Verspätung erreichte. Unterwegs hielt ich noch die weiße Landschaft fotografisch fest:

Seltenes Ereignis: Schnee in den Niederlanden

Wegen dieses „Schnees von gestern“ hatten die NS am Vortag auch einen „angepassten“ Fahrplan mit kürzeren Zugläufen und demzufolge mehr Umstiegen gefahren, den ich hier schon mal erwähnt hatte. Meine niederländische Kollegin musste allerdings sehr lachen, als ich diesen als „Notfahrplan“ bezeichnete. Heute schien aber, abgesehen von der Verspätung in Venlo, wieder alles normal zu laufen.

Auch die Rückfahrt am nächsten Tag verlief völlig problemlos. Von Schiphol ging es über die mir jetzt wohlbekannte Strecke nach Utrecht. Dort wollte ich die Zeit für Busfotos nutzen, die Sperre ließ mich aber nicht raus. Also Proviant gekauft und in den ICE nach FF gestiegen. Dort wies die Zub-in mehrmals darauf hin, dass der Zug voll sei und Inlandsfahrgäste bitte die Züge der NS benutzen mögen. Zumindest war der Zug aber nicht so voll, dass er nicht pünktlich hätte abfahren können, das WLAN funktionierte mit einer Unterbrechung an der Grenze auch sehr gut. Auf deutscher Seite zogen wir uns wegen vorausfahrender Güterzüge (auch davon habe ich an selber Stelle schon früher berichtet) zwischenzeitlich +5 zu, erreichten FF aber so rechtzeitig, dass der 8-min-Anschluss zum RE noch klappte und ich somit pünktlich um 21:15 den Heimatbahnhof wieder erreichte.

Aixtra langer Bus

Letztes Wochenende war ich zum Mensa-Jahrestreffen in Aachen. Die Hinfahrt hatte ich aufgrund der teuren Sparpreise mit Prämienpunkten gebucht. Die klappte auch fast ganz hervorragend: ICE nach FF, da kurz in die Lounge und weiter an Gleis 18, wo ich noch einen Platz in der Lounge am Zugschluss ergatterte. Nach der pünktlichen Abfahrt kam ärgerlicherweise die Ansage, dass dieser – also der hintere Zugteil – in KK abgekuppelt würde. Also hieß es nach der wiederum pünktlichen Ankunft dort an einem kompletten ICE 3 vorbei laufen und in den vorderen Zugteil einsteigen, wo sich zu allem Überfluss auch erst relativ weit vorne ein freier Platz fand. Die Abfahrt fand wegen einer technischen Störung am Zug nicht pünktlich statt, so dass wir mit etwa +10 Aachen Hbf erreichten, der sich in der blauen Stunde gut machte:
Aachen Hbf vom Vorplatz aus gesehen

Da der Bahnhof recht weit entfernt von der Innenstadt liegt, nahm ich einen Bus zum Bushof (ein für die Region typischer Ausdruck), in dessen Nähe sich auch mein Hotel befand.
Genau dort bot sich dann am nächsten Tag auch die Gelegenheit, ein wenig den örtlichen ÖPNV zu erlegen. Dessen Star dürften wohl die Doppelgelenkbusse, auch „Long Wajong“ genannt, sein:
Doppelgelenkbus der ASEAG

Aufgrund der Lage am Dreiländereck kommen aber auch belgische
Bus der wallonischen TEC in Aachen Bushof

und niederländische Busse zum Bushof.
Bus des von Arriva Nederland betriebenen Limburgliners in Aachen Bushof

Dessen überdachte Bauweise mit ergänzenden Haltestellen an den umliegenden Straßen macht ihn etwas unübersichtlich und das Fotografieren schwierig, was dadurch verkompliziert wird, dass natürlich viele Menschen unterwegs sind und ein bestimmtes Publikum sich quasi stationär aufhält. Trotzdem gelangen mir aber noch einige Bilder.
Bus der ASEAG in Aachen Bushof

Bus der ASEAG in Aachen Bushof

Bus der ASEAG in Aachen Bushof

Auf dem Rückweg am Sonntag ging es erstmal mit dem RE nach Köln. Der hätte unterwegs beinahe einen längeren Aufenthalt gehabt, weil die Zub-in sich weigerte, den Zug abzufertigen, solange zwei Männer ohne gültigen Fahrschein noch im Zug waren. Zum Glück trollten diese sich unterstützt vom Sicherheitsdienst bald, aber trotzdem war ich von dieser Methode nicht so wahnsinnig begeistert. In Köln machte ich noch Station bei einer Freundin, wo mir hinter dem Hbf dieser E-Bus samt Ladesäule vor die Linse kam:
E-Bus der KVB an der Ladestation am Breslauer Platz

Vom Neumarkt, wo besagte Freundin wohnt, fahren sonntags erstaunlich wenig Bahnen zum Hbf. Meinen Zug erreichte ich daher nur, da er wegen Bauarbeiten ohnehin schon einige Minuten später abfuhr als bei der Buchung angegeben und darüber hinaus noch ein paar Minuten Verspätung hatte. Die wuchsen sich dann – u.a. wegen einer -Störung bei Bonn – auf etwas über +30 in NAH aus. Zum Glück musste ich wenigstens nicht mehr umsteigen, und am Ziel angekommen auch nicht mehr so lange auf den Bus warten.

Even over de grens

Mal wieder ganz knapp hinter der niederländischen Grenze war ich am Wochenende: In Enschede, wo ich einem Treffen meines Lieblingsvereins Mensa beiwohnte. Dorthin kam ich ab NAH recht einfach: zuerst mit dem ICE bis EDO, wo ich zehn Minuten zum Umsteigen hatte. Da unterwegs der Hunger immer größer wurde und der Zug leichte Verspätung hatte, überlegte ich, schon in EE und in Dülmen umzusteigen, was auch die Route für die Rückfahrt war. Letztendlich reizte es mich aber zu sehr, die Strecke EDO – EDUL mal wieder zu fahren, wenn auch im Dunkeln. Das hatte ich nämlich bisher nur genau einmal getan, und zwar 2004 bei der Betriebsübernahme der Prignitzer Eisenbahn (die zumindest im SPNV inzwischen der Geschichte angehört). Den Hunger konnte ich teils im Bordbistro, teils in EDO noch stillen, und so konnte die Fahrt wie geplant weiter gehen und blieb auch ohne besondere Vorkommnisse. Erwähnenswert war höchstens, dass der Zub einen Azubi dabei hatte (ich habe auf die Frage verzichtet, ob sie wissen, dass → Preußen zu Lünen gehört …) und ein Fahrgast, dessen Aktivität am Endbahnhof verdächtig nach dem Kauf illegaler Substanzen aussah. Sei’s drum, ich fuhr ganz legal mit dem Taxi zum Tagungsort.
Am Sonntag sollte das gleiche umgekehrt stattfinden, jedoch tauchte das Taxi nicht auf, so dass mich kurzfristig und etwas unter Zeitdruck ein anderer Seminarteilnehmer „naar het station“ fuhr. Da hatte ich vor der Abfahrt aber sogar noch Zeit, um eine Packung Schokostreusel zu kaufen und ein Foto eines Flirt 3 von Keolis Nederland (ehemals Syntus) zu machen:

Flirt 3 von Keolis Nederland in Enschede

Die Fahrt selbst verlief netterweise wieder ohne Komplikationen. Den Umstieg in EDUL absolvierte ich gemeinsam mit jeder Menge junger Leute, vermutlich Studenten auf dem Rückweg an ihre Unis. Den nächsten Umstieg verlegte ich von EE nach EDG, um dort die Currywurst von der Bude direkt in der Unterführung zu testen, durchaus annehmbar. Weiter ging es leider nicht ohne Umstieg nach NAH, weil die Spessartstrecke wegen Bauarbeiten nur eingeschränkt befahrbar war. Also noch 20 min Lounge, mit dem Freizeit-Express Frankenland zum Heimatbahnhof und dann nach Hause fietsen.

Buchungskuriosa, die x-te

Über Pfingsten fahre ich nach Rotterdam, was ich zwecks Preisoptimierung gleich am erstmöglichen Tag gebucht habe. Trotzdem war die von mir favorisierte Verbindung für die Hinfahrt nur sehr teuer zu haben, weshalb ich auf eine spätere ausgewichen bin und nun erst um kurz vor Mitternacht ankomme. Die Buchung der Rückfahrt war da schon einfacher. Nun hat mich allerdings eine Freundin kurzfristig für den Abend des Pfingstmontags nach Köln eingeladen. Das liegt zwar am Weg, trotzdem hätte ich wegen der Zugbindung allenfalls im Vorbeifahren kurz winken können. Also die Möglichkeiten einer Umbuchung gecheckt: Für die ganze Strecke Rotterdam–NAH gibt es keine Sparpreise mehr, so dass außer der Stornogebühr auch noch der teure Normalpreis zu zahlen wäre. Auch ein Stückeln in Köln bringt hier nichts.
Aber halt: die NS verkaufen über ihre Tochter → Hispeed auch internationale Fahrscheine. Viel Hoffnung habe ich nicht, aber tatsächlich: Rotterdam–Köln gibt es noch für 29 Euro, ein durchgehendes Ticket nach NAH wäre dann allerdings teurer als bei der DB und Zwischenaufenthalte kann man ohnehin nicht eingeben. Also doch Stückeln: mit Hispeed von Rotterdam nach Köln und weiter mit einem DB-Sparpreis für 33 Euro. Macht zusammen sogar etwas weniger als der ursprünglich bezahlte Preis, so dass die Umbuchung unterm Strich weniger als die 15 Euro Stornogebühr kostet. Und die Reservierung, die im ICE International dringend empfohlen wird, ist auch gleich mit drin.
Merke: Auch wenn der Verkauf durchgehender Tickets in die Niederlande bei der DB (wenn auch nicht für alle Relationen online) kein Problem ist, wie in vielen Ländern lohnt es sich auch hier, einen Blick auf die Website der nationalen Bahn zu werfen.

Die OV-Chipkaart

Wie im letzten Artikel erwähnt, war ich am Wochenende mit der OV-Chipkaart (OV = openbaar vervoer = ÖPNV) unterwegs. Diese Karte soll die Benutzung des ÖPNV in den Niederlanden vereinfachen und ist der Nachfolger der Nationalen Strippenkaart, einer im ganzen Land gültigen Papierfahrkarte. Im Prinzip ist die Vereinfachung auch ganz gut gelungen: man hält beim Einsteigen (bei der Eisenbahn vorher auf dem Bahnsteig) die Karte an den Kartenleser, checkt also ein. Beim Aussteigen checkt man entsprechend aus, und es wird automatisch der entsprechende Betrag (bestehend aus einem Grund- und einem Kilometertarif) von der Karte abgezogen. Anonyme Chipkarten sind an den Automaten und Schaltern an allen niederländischen Bahnhöfen erhältlich. Wenn man in den Beneluxländern oder in Deutschland wohnt, kann man auch eine persönliche Chipkarte beantragen, die gegenüber der anonymen einige Vor- und Nachteile hat. Auf beide Kartenarten lädt man dann ein Guthaben, und es kann losgehen.
Wie so oft steckt aber auch hier der Teufel im Detail: Zum einen kostet die Karte selber den stolzen Betrag von 7,50 € – recht happig für Gelegenheitsfahrer. Zum anderen muss für alle Fahrten ein Mindestguthaben auf der Karte vorhanden sein: für Bus und Straßenbahn vier, für Zugfahrten sage und schreibe 20 Euro. Diese Regelung soll wohl für die Verkehrsunternehmen die Einnahmen sicherstellen, wenn man zu weit fährt oder das Auschecken vergisst. Für mich bedeutete es aber gestern, dass ich mir den Fahrschein von Amersfoort nach Utrecht dann doch auf Papier besorgt habe, denn 20 Euro Kapitalbindung für 1-2 Besuche in NL pro Jahr schien mir dann doch etwas übertrieben. Und wie gesagt: das Auschecken sollte man nicht vergessen, sonst kann es unnötig teuer werden.
Zweiter Punkt ist die Guthabenkontrolle und der Nachweis der Fahrten, wenn man z.B. – wie ich am Wochenende – die Fahrtkosten erstattet bekommt. Erstere ist noch relativ einfach an allen Automaten der NS sowie der lokalen Verkehrsbetriebe möglich. An den NS-Automaten kann man auch die letzten Transaktionen abfragen, jedoch nicht ausdrucken. Da ich während meines kurzen Aufenthaltes keinen Automaten fand, an dem das möglich war, habe ich nun keinen schriftlichen Nachweis meiner Kosten. Ein Abruf der Daten via Internet ist nur für persönliche Chipkarten möglich.

Soweit ich weiß, bieten alle niederländischen Verkehrsbetriebe nach wie vor die Möglichkeit, auch ohne OV-Chipkaart mitzufahren (im Zweifel im Internet nachschauen). Gelegenheitsbesuchern würde ich auch genau das empfehlen, die Chipkarte lohnt sich erst ab einer gewissen Anzahl von Fahrten. Wer sich trotzdem für das System interessiert, findet unter → ov-chipkaart.nl nähere Informationen auf Niederländisch und Englisch.

Per spoor

Hier mein letztes Wochenende in Kurzfassung:

  • Gebucht: Aschaffenburg–Utrecht und zurück. Hin mit dem einmal täglich verkehrenden ICE Basel–Amsterdam. Das bedeutete: mit dem RE nach FFS, gut 20 min warten, weiter mit dem IC über die Verbindungskurve nach FFLF, dort nochmal 20 min warten, dann den ICE nach XNU. Dafür war gut eine Woche vorher noch ein Sparpreis zu 59,25 € (mit BC 25) verfügbar. Zurück mit Umstieg nur in FF, dafür nur noch der Normalpreis (82,25 €) erhältlich.
  • Fast pünktlich in NAH los und in FFS an. Kurios: Kurz vor Abfahrtszeit des IC fährt ein ICE 2 (leer?) aus Richtung Hanau kommend auf die Verbindungskurve zum Flughafen. Spannung: Wie viel Verspätung hat der IC, der immerhin aus Binz kommt? Antwort: Tatsächlich fast keine, also FFLF pünktlich erreicht.
  • Anschluss-ICE aus Basel kommt erst nach verspätetem ICE Wien–Dortmund. Der IC, mit dem ich gekommen bin und der hier eine Bahnsteigwende macht, wartet den Basler Zug ab und bekommt daher ca. +5 mit, die „mein“ Zug auch in etwa hat.
  • Weitere Reise zunächst ohne Komplikationen. Kurios: mein Platz ist in Wagen 36 zwischen Restaurant und 1. Klasse, ständig laufen Zub mit lecker duftenden Essensportionen durch. Zugteilung und Fahrtrichtungswechsel in KK.
  • Hinter Oberhausen mehrere Abschnitte mit Schrittgeschwindigkeit, Grund laut Zub: vorausfahrende Güterzüge. In Emmerich Nachtzug überholt (dachte ich, wohl eher gekreuzt). Mit +15 Utrecht erreicht, abgeholt und zum Quartier gebracht worden.
  • Untergebracht bei einer Mitarbeiterin von NedTrain, der Instandhaltungstochter der NS. Interessante Gespräche mit ihr und einem weiteren Gast über Probleme im Winter und Lücken im Tarifsystem, die in NL anscheinend genau so bestehen. Vorbildlich ist die Erstattung des vollen Fahrpreises ab einer Verspätung von 60 min (50% ab 30 min), allerdings häufen sich naturgemäß Verspätungen von 29 bzw. 59 min … Interessant auch: Bei widrigen Wetterverhältnissen fahren die NS nach einem Notfahrplan mit kurzlaufenden Linien, um Verspätungen so wenig wie möglich zu übertragen.
  • Den Samstag und Sonntag in Soesterberg, ca. 20 km von Utrecht verbracht. Zurück spontan 2 Stunden später als geplant mit dem direkten Bus (tagsüber 1x pro Stunde, weitere Verbindungen mit Umsteigen). Beim Fahrer gekaufter Fahrschein (Preis 4 €) entpuppt sich als zwei Miniausgaben der „Nationalen Strippenkaart“, die von ihm von Hand mit einem Stempel entwertet werden – das aber nur für diejenigen, die keine „OV-chipkaart“ haben. Anscheinend ist es in NL üblich, zum Anhalten des Busses die Hand auszustrecken, für mich hat der Bus aber auch so gehalten. Utrecht CS 5 min vor Plan erreicht, so dass ich noch einige Fotos machen kann (u.a. Sneltram Utrecht).
  • Zug pünktlich, aber voll – war aufgrund der Fahrscheinsituation zu erwarten. Nachteil des Tarifs: Wer spät bucht, muss mehr zahlen und u.U. stehen oder – wie ich – auf der Treppenstufe an der Tür sitzen. Zum Glück muss ich nicht zwingend in FF umsteigen, da der ICE nach NAH bereits ab Duisburg parallel fährt. Wiederum leichte Verzögerung wegen Halt im Bahnhof Emmerich, Begründung: Bauarbeiten.
  • Umstieg in EDG klappt tadellos: Gerade genug Zeit, um am Bahnhofsvorplatz eine scharfe Currywurst zu essen – wenn man schon mal in der Heimat ist … ICE 929 läuft pünktlich und gähnend leer ein. Weitere Reise ohne Komplikationen, Wohnung gegen 21.45 Uhr mit Taxi erreicht.

PS: Hier gibt’s den → Link zum titelgebenden Lied samt Video.