Mit der Deutschen Bahn nach Den Bosch

Dieses Wochenende war ich schon wieder in Den Bosch, diesmal allerdings für Mensa, deren niederländischer Zweig sich dort in der Nähe versammelt hatte. Die Hinfahrt folgte der mir nun schon wohlbekannten Route über Düsseldorf und Venlo (hätte ich am 1. Januar geahnt, dass ich dieses Jahr mindestens dreimal dort langfahren würde?). Da es nur noch einen Flexpreis gab, hatte ich reserviert, was sich insbesondere zwischen FFLF und KKDT auch lohnte. Die gesamte Fahrt verlief pünktlich, und so erreichte ich um 21.06 Uhr die Hauptstadt von Nordbrabant, wo ich abgeholt wurde, da eine Suche nach ÖPNV zum Tagungshotel ein leeres Ergebnis geliefert hatte.

Dieselbe nette Vereinskollegin brachte mich am Sonntag auch wieder zum Bahnhof, von wo es nicht ganz auf der gleichen Route zurück ging. Vor Venlo schaute ich interessiert aus dem Fenster, wo einige alte Loks zu sehen waren. Ein älterer Herr sprach mich an, meinte, dort habe eine Show stattgefunden und erzählte mir noch etwas über Venlo und die ehemalige Straßenbahn nach Nimwegen. Beim Umstieg ist es immer wieder nett anzusehen, welche Völkerwanderung (im wahrsten Sinne …) zu jeder vollen Stunde zwischen dem deutschen und dem niederländischen Zug einsetzt:

Umstieg zwischen deutschem (links) und niederländischem Zug (rechts) in Venlo

Ersterer war so rappelvoll, dass tatsächlich Fahrgäste stehen mussten. Auch ich gehörte dazu, nachdem unterwegs noch eine Fahrradgruppe einstieg und das Mehrzweckabteil beanspruchte. Zum Glück musste ich nur bis Mönchengladbach, wo ich bahnsteiggleich und daher in nur vier Minuten zum RE 8 nach KK umsteigen musste. Der war nicht ganz so voll, so dass ich gemütlich (soweit das in einem „Quietschi“ geht) sitzen und die für mich neue Strecke erkunden konnte. Beim Umstieg aß ich gemütlich einen Döner und stellte just, als ich fertig war, fest, dass bereits in drei Minuten mein Anschluss-IC fuhr. Der war an diesem Tag pünktlich, was bekanntlich auf der Rheinstrecke keine Selbstverständlichkeit ist. Plätze gab es auch noch genug, während der Fahrt durchs Rheintal war es dank der Jahreszeit noch hell, und pünktlich blieben wir bis zu meiner Ankunft in NAH, wo wie meistens mein Fahrrad für die Rückfahrt wartete.

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