Eine Störung kommt selten allein

Letztes Wochenende ging es wieder zum Mensa-Aktivenseminar, das nach längerer Zeit mal wieder in Brehna bei Halle an der Saale stattfand. Die Hinfahrt legte ich komplett mit dem Zug zurück. Dafür brach ich um 15:43 von NAH auf und freute mich schon, dass der Zug – trotz massiver wetterbedingter Störungen in anderen Teilen Bayerns – pünktlich war. In FF angekommen, begab ich mich erst mal in die Lounge und traf dort zufällig einen anderen Teilnehmer des Seminars.

Die Freude über die Pünktlichkeit währte nicht lange, denn bald stellte sich heraus, dass unser Anschluss, der Sprinter nach Berlin, nicht nur durch einen Ersatzzug gefahren wurde (was schon vorher bekannt war), sondern auch +30 haben würde. Aber immerhin konnten wir so noch ein wenig Zeit in der Lounge verbringen. Am Bahnsteig angekommen, erwartete uns dann ein ICE-T (wahrscheinlich war ursprünglich ein 3er geplant), der nach der letzten Fahrt noch nicht gereinigt worden war. Tatsächlich ging es dann mit +30 los. Da wir in Halle 7 min zum Umstieg gehabt hätten und der Anschluss nur stündlich fuhr, bedeutete das eine Stunde Verspätung in Brehna. So störte es uns immerhin nicht, dass wir uns durch eine Weichenstörung in Flieden noch weitere 15 min Verspätung zuzogen. So blieb in LH noch genug Zeit zum Essen, bevor es dann mit der pünktlichen S-Bahn weiterging nach Brehna, wo das „Vereinstaxi“ schon auf uns wartete.

Zurück ließ ich mich dann mit dem Auto mitnehmen, weniger aus Angst vor Störungen, sondern weil die Mitfahrgelegenheit deutlich früher abfuhr als der gebuchte Zug. So fuhren wir zu dritt nach Würzburg, von wo ich noch das letzte Stück meines vorher gebuchten Tickets nutzen und pünktlich mit dem RE nach NAH fahren konnte, das ich so anderthalb Stunden früher erreichte als mit der gebuchten Verbindung.

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