Ein Hoch auf die L41

Von NAH nach Dortmund, wo ich am Wochenende mal wieder war, fährt die ICE-Linie 41 direkt. Bei der Buchung der Fahrkarte meinte die DB allerdings, dass die direkte Linie viel zu wertvoll sei, um günstige Fahrkarten zu verkaufen. Also entschied ich mich für Umsteigeverbindungen: Hin sollte es mit Umstieg in FFS und FFLF gehen, womit ich fast eine Stunde länger unterwegs war als mit dem direkten Zug, zurück mit Umstieg in KK und FFLF, aber annähernd gleicher Fahrzeit.

Beides klappte, wie man heutzutage sagt, nur so semi. FFS erreichte ich noch pünktlich, wenn auch nach einem etwas seltsamen Gespräch mit einem Mitreisenden. Der Anschluss-ICE sollte +10 haben, erschien aber doch fast pünktlich (gut, dass ich mich nicht darauf verlassen hatte). Umgekehrt war es leider bei der Weiterfahrt ab FFLF: Die Verspätung stieg nach Salamitaktik von Null auf +45. Nachher fiel der Zug wohl ganz aus, was ich aber nicht mehr mitbekam, da ich schon in der L41 saß und somit eine knappe Stunde später in NAH hätte losfahren können. So erreichte ich EDO etwa 20 min später als geplant. Mein Kumpel, mit dem ich bei gemeinsamen Freunden übernachten wollte, hatte allerdings noch mehr Verspätung, so dass ich ihn am Bahnsteig empfangen und wir dann gemeinsam mit der U-Bahn zu unseren Gastgebern fahren konnten.

Einer der Anlässe unserer Reise war die Teilnahme an der E-NIGMA, eine Schnitzeljagd in Essen ähnlich der Dortmunder Nachtschicht, an der wir im Mai schon gemeinsam teilgenommen hatten. Diese findet allerdings tagsüber statt, was den Vorteil besserer ÖPNV-Verbindungen hat. Für uns hieß es – nach der Anreise mit der S1 – vor allem mit der S6 nach Werden zu fahren und von dort über die Margarethenhöhe wieder zurück. Das klappte auch alles super, mit dem Bonus, dass wir den einzigen kräftigen Regenschauer des Tages im Bus erlebten. Auch die Rückfahrt auf dem selben Weg wie die Hinfahrt verlief problemlos. Da wir mit dem Rätseln früher fertig waren, war auch noch ein Bild von einer der neuen Straßenbahnen drin:

NF2 der Ruhrbahn an der Moltkestraße

Auf der Rückfahrt nach NAH gestern wiederholte sich dagegen die Geschichte der Hinfahrt: pünktlich mit dem IC2 nach KK, von da ebenso pünktlich weiter nach FFLF. Dort allerdings sollte der Anschluss-IC +35 haben, so dass ich erst auf die Lounge und dann wiederum auf die L421 zurückgriff, allerdings auf einen Zug, der erst in EE begonnen hatte. Ganz ohne Umstieg hätte ich NAH also nicht erreichen können, ganz ohne Trockenheit musste ich leider nach meiner Ankunft noch nach Hause radeln, konnte aber da wenigstens die nassen Sachen gleich ausziehen.

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