Even over de grens

Mal wieder ganz knapp hinter der niederländischen Grenze war ich am Wochenende: In Enschede, wo ich einem Treffen meines Lieblingsvereins Mensa beiwohnte. Dorthin kam ich ab NAH recht einfach: zuerst mit dem ICE bis EDO, wo ich zehn Minuten zum Umsteigen hatte. Da unterwegs der Hunger immer größer wurde und der Zug leichte Verspätung hatte, überlegte ich, schon in EE und in Dülmen umzusteigen, was auch die Route für die Rückfahrt war. Letztendlich reizte es mich aber zu sehr, die Strecke EDO – EDUL mal wieder zu fahren, wenn auch im Dunkeln. Das hatte ich nämlich bisher nur genau einmal getan, und zwar 2004 bei der Betriebsübernahme der Prignitzer Eisenbahn (die zumindest im SPNV inzwischen der Geschichte angehört). Den Hunger konnte ich teils im Bordbistro, teils in EDO noch stillen, und so konnte die Fahrt wie geplant weiter gehen und blieb auch ohne besondere Vorkommnisse. Erwähnenswert war höchstens, dass der Zub einen Azubi dabei hatte (ich habe auf die Frage verzichtet, ob sie wissen, dass → Preußen zu Lünen gehört …) und ein Fahrgast, dessen Aktivität am Endbahnhof verdächtig nach dem Kauf illegaler Substanzen aussah. Sei’s drum, ich fuhr ganz legal mit dem Taxi zum Tagungsort.
Am Sonntag sollte das gleiche umgekehrt stattfinden, jedoch tauchte das Taxi nicht auf, so dass mich kurzfristig und etwas unter Zeitdruck ein anderer Seminarteilnehmer „naar het station“ fuhr. Da hatte ich vor der Abfahrt aber sogar noch Zeit, um eine Packung Schokostreusel zu kaufen und ein Foto eines Flirt 3 von Keolis Nederland (ehemals Syntus) zu machen:

Flirt 3 von Keolis Nederland in Enschede

Die Fahrt selbst verlief netterweise wieder ohne Komplikationen. Den Umstieg in EDUL absolvierte ich gemeinsam mit jeder Menge junger Leute, vermutlich Studenten auf dem Rückweg an ihre Unis. Den nächsten Umstieg verlegte ich von EE nach EDG, um dort die Currywurst von der Bude direkt in der Unterführung zu testen, durchaus annehmbar. Weiter ging es leider nicht ohne Umstieg nach NAH, weil die Spessartstrecke wegen Bauarbeiten nur eingeschränkt befahrbar war. Also noch 20 min Lounge, mit dem Freizeit-Express Frankenland zum Heimatbahnhof und dann nach Hause fietsen.

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