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Über mich

Angefangen hat alles logischerweise mit meiner Geburt, nämlich am 24. Dezember 1979 in Gelsenkirchen - den Fußballfans unter euch wahrscheinlich bekannter unter dem Namen „Schalke 04“. 1983 bin ich mit meinen Eltern ein paar Kilometer weiter nach Marl gezogen und habe kurz darauf eine Schwester bekommen. Falls euch Marl nichts sagt: Da gibt es immerhin den Chemiepark - einen der größten Chemiestandorte Deutschlands -, den Adolf-Grimme-Fernsehpreis und das Kunstwerk „La Tortuga“ - eine auf dem Kopf stehende Dampflok.

Hobbys

Was meine wichtigsten Hobbys sind, könnt ihr eigentlich schon oben im Menü sehen: Zum einen natürlich öffentliche Verkehrsmittel, also Busse und Bahnen inklusive deren Fahrplänen. Besonders interessant finde ich dabei die Unterschiede von Verkehrsnetzen, Fahrzeugen und Fahrplänen in verschiedenen Regionen - sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr. Aber am beeindruckendsten sind für mich immer noch Hochgeschwindigkeitszüge, auch wenn ich mittlerweile schon diverse Fahrten in ICE, TGV, Thalys und Eurostar hinter mir habe.
Gleich nach dem ÖPNV kommen die Sprachen, wobei ich in fünf Sprachen Unterricht habe oder hatte (Englisch, Latein, Russisch, Französisch, Niederländisch). Natürlich kann ich aber nicht alle gleich gut. Auch mit Sprachwissenschaft habe ich mich ein bisschen beschäftigt, z.B. mit Sprachfamilien und deren Merkmalen oder mit Phänomenen, die durch Kontakt zwischen Sprachen entstanden sind.
Und wenn ich mich gerade nicht mit Bussen, Bahnen und Sprachen beschäftige, höre ich auch mal Musik. Dabei stehe ich eher auf Poppiges (von Alizée über Pet Shop Boys und Pink bis Roxette), A cappella (Wise Guys, 6zylinder und die [frühen] Prinzen) und Musical (meine Lieblingsmusicals sind „Linie 1“ und „Blutsbrüder“). An der A-capella-Musik versuche ich mich inzwischen auch selber, und zwar als Bass im Popchor meines Nachbarorts Goldbach (ein junger Chor, der Pop-, Musical- und Gospelstücke singt).

In der hobbyfreien Zeit

Überraschenderweise bin ich auch zur Schule gegangen, nämlich zur Goethe-Grundschule und zum Geschwister-Scholl-Gymnasium Marl, wo ich zum Abi-Jahrgang 1998 gehöre. Ein Dienst beim Staat blieb mir glücklicherweise erspart, und das zweite Glück war eine kleine Zeitungsnotiz über den neuen Studiengang Logistik an der Uni Dortmund, so dass auch die Frage nach dem Studienfach schnell geklärt war. Natürlich habe ich auch ein bisschen die Praxis kennen gelernt: in Praktika bei der Spedition van Eupen, der Zentralwerkstatt Prosper der Deutschen Steinkohle und bei den Vestischen Straßenbahnen (kurz Vestische, dem Nahverkehrsunternehmen des Kreises Recklinghausen) gemacht. Bei der Vestischen hat es mir dann so gut gefallen, dass ich dort von 2002 bis 2004 immer wieder als Werkstudent in der Planungsabteilung gearbeitet habe.
Im April 2004 habe ich dann mein Studium erfolgreich abgeschlossen. Meine Studien- und meine Diplomarbeit hatten - wer hätte das gedacht - mit dem Thema ÖPNV (Schwerpunkt Busverkehr) zu tun. In der Studienarbeit geht es allgemein um Fahrplangestaltung, in der Diplomarbeit um die Rahmenbedingungen für grenzüberschreitende Verkehre von Deutschland und Frankreich nach Luxemburg.
Nach dem Studium stand Anfang 2005 noch wieder ein Praktikum an, diesmal bei der Logistikberatung Locom in Karlsruhe.
Seit Januar 2006 bin ich nun in Aschaffenburg. Hier arbeite ich als Verkehrsplaner beim Deutschen Paket-Dienst, dem zweitgrößten Paketdienst in Deutschland. Und schon wieder geht es dabei um Fahrpläne, diesmal aber nicht für Busse, sondern für Lkw, die Pakete transportieren. Das macht so viel Spaß, dass ich immer wieder gerne von meiner Arbeit erzähle und allen nur empfehlen kann, ihre Pakete mit dem DPD zu verschicken :-).


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Letzte Änderung dieser Seite: 05.02.2009