Kein Zug nach Nirgendwo

Am Wochenende ging es mal wieder mit Ole nach Schladern. Hin fuhren wir zwar im selben Zug, aber nicht zusammen, weil ich dank ProbeBahnCard und Aktionsgutschein recht günstig in der (ebenfalls ziemlich vollen) 1. Klasse reiste. Den Umsteigebahnhof Köln erreichten wir mit immerhin so viel Verspätung, dass wir die eigentlich geplante S-Bahn nicht mehr erreichten, dafür aber den RE von fast einer Stunde vorher. Der stand dann in Deutz wegen einer Signalstörung noch eine Weile herum, was uns auf dem Nachbargleis noch folgenden Anblick bescherte:

Zug der Mittelrheinbahn nach „Nirgendwo“

Zum Glück nicht nach Nirgendwo, sondern letztendlich doch noch nach Schladern führte unsere Reise, so dass wir den Zielbahnhof gegenüber dem ursprünglichen Plan mit ganz passablen etwa +15 erreichten.

Auf dem Rückweg nahmen wir ebenfalls den RE, was uns möglicherweise den Umstieg in Köln rettete. Der erfolgte in den „Female ICE“, der für eine Aktion beklebt wurde, bei der er nur mit weiblichem Personal besetzt war.

Der „Female ICE“ in Köln Hbf

Ob er das danach auch noch ist, weiß ich nicht. Ich sah zwar nur Frauen als Zugbegleiterinnen, das mag aber Zufall gewesen sein. Wie dem auch sei, jedenfalls erreichten wir, diesmal beide in der 2. Klasse, angenehmerweise Bremen pünktlich. Ole musste sich jetzt angesichts des ÖPNV-Streiks allerdings aufs Fahrrad schwingen, während ich wie immer nur einen kurzen Fußweg zurückzulegen hatte.

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