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	<title>Jan kann Bahn fahrn &#187; Italien</title>
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	<description>Erlebnisse und Meinungen rund um Bahn und ÖPNV</description>
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		<title>Continuazione della storia</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 19:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzten Dienstag war es soweit: ich trat meine im Januar gebuchte Reise aus der Toskana zurück nach Aschaffenburg an. Insgesamt war es eine sehr ruhige Fahrt, bemerkenswert war nur Folgendes: Der Hochgeschwindigkeitszug (Rom–)Florenz–Bologna(–Venedig) war überfüllt, obwohl er reservierungspflichtig ist. Wahrscheinlich ist ein anderer Zug ausgefallen oder ein Anschluss ging verloren. Die Frau auf meinem reservierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten Dienstag war es soweit: ich trat meine <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/la-storia-infinita">im Januar gebuchte</a> Reise aus der Toskana zurück nach Aschaffenburg an. Insgesamt war es eine sehr ruhige Fahrt, bemerkenswert war nur Folgendes:</p>
<ul>
<li>Der Hochgeschwindigkeitszug (Rom–)Florenz–Bologna(–Venedig) war überfüllt, obwohl er reservierungspflichtig ist. Wahrscheinlich ist ein anderer Zug ausgefallen oder ein Anschluss ging verloren. Die Frau auf meinem reservierten Platz hat diesen jedenfalls sofort freiwillig geräumt.</li>
<li>Als ich meine Reisetasche ins Gepäckregal stellen wollte, sprach mich ein Fahrgast auf Italienisch an, was ich leider nicht verstand. Ich nehme an, er meinte, dass das Regal – wie auch im TGV – nur für Koffer gedacht ist.</li>
<li>Von meinem Fensterplatz zwischen Florenz und Bologna hatte ich herzlich wenig, weil die erst im Dezember eröffnete Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen den beiden Städten praktisch nur aus Tunneln besteht.</li>
<li>Die Eurocitys zwischen München und Italien laufen seit Dezember 2009 ohne jede Beteiligung von Trenitalia. Das treibt einige kuriose Blüten, nämlich die, dass der Zug auf den Fahrplanheftchen und auf den Bahnhofsanzeigen in Österreich und Deutschland stets als „DB-ÖBB-EuroCity“ bezeichnet wird, in Italien dagegen als Zug der Privatbahn Ferrovie Nord Milano (LeNord). Das ist auch der Grund, warum meine Sitznachbarin am Bahnhof in Bologna keinen Fahrschein für den Zug kaufen konnte. Im Zug ist das auch nur mit Bargeld oder Kreditkarte möglich, EC-Karten werden nicht akzeptiert.</li>
<li>Am Brenner hielt der Zug, ohne dass das im Fahrplan verzeichnet war. Es handelt sich um einen reinen Systemhalt, bei dem offensichtlich Personal gewechselt und die Lok von 3 kV = auf 15 kV ~ umgeschaltet wird. Einen Lokwechsel gibt es jedoch, wenn ich es richtig beobachtet habe, nur in Verona, wo der Zug auch Kopf macht.</li>
<li>Eine nennenswerte Verspätung gab es mit etwa 10 Minuten nur bei der Ankunft in Bologna, den Rest der über zwölfstündigen Reise legte ich nahezu völlig pünktlich zurück.</li>
<li>Zwischen MH und NAH hatte ich einen Einzelsitz im Großraumwagen, nämlich dort, wo der Gang nach rechts schwenkt, um Platz für die Abteile zu machen, die es im ICE 3 in einigen Wagen gibt. So habe ich gleichzeitig am Gang und am Fenster gesessen (und hatte keinen Sitznachbarn, den der Geruch meines Essens, das ich mir in München bei „Wok&#8217;n&#8217;<strong></strong>walk“ geholt hatte, hätte stören können).</li>
</ul>
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		<title>La storia infinita</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 17:19:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch im neuen Jahr will ich fleißig mit dem Zug verreisen: zum Beispiel in der Osterwoche aus der Toskana zurück nach Aschaffenburg (hin fahre ich mit meinen Eltern und meiner Tante im Auto). Dadurch öffnete sich ein weiteres Kapitel der unendlichen Geschichte „internationaler Fahrkartenkauf“: Die DB verkauft ja das „Europa-Spezial Italien“, das allerdings nur dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch im neuen Jahr will ich fleißig mit dem Zug verreisen: zum Beispiel in der Osterwoche aus der Toskana zurück nach Aschaffenburg (hin fahre ich mit meinen Eltern und meiner Tante im Auto). Dadurch öffnete sich ein weiteres Kapitel der unendlichen Geschichte „internationaler Fahrkartenkauf“: Die DB verkauft ja das „Europa-Spezial Italien“, das allerdings nur dann gilt, wenn innerhalb Italiens nicht umgestiegen wird. Ohne Umsteigen kommt man aber nicht von hinter Florenz bis zur österreichischen Grenze, so dass ich den Fahrschein auf bahn.de erst ab Bologna kaufen konnte.<br />
Für die restliche Strecke verwies man dort auf einen „unbekannten Auslandstarif“, und auch der Computer im Reisezentrum streckte die Waffen. Nun lag es nahe, bei trenitalia.it zu buchen – dort gibt es folgende Möglichkeiten, den Fahrschein zu bekommen: Online-Ticket (nur für Fernzüge), Abholung am Automaten (nur an größeren Bahnhöfen) und Postversand (nur in Italien). Da mein Einstiegsbahnhof ein kleinerer ist und ich in Italien niemanden kenne, blieb mir nichts anderes übrig, als nur ein Online-Ticket für den Fernzugabschnitt Florenz–Bologna zu buchen. Aber auch das scheiterte – nach erfolgreicher Anmeldung – daran, dass meine Kreditkarte aus unbekannten Gründen nicht akzeptiert wurde.<br />
Ich war schon fast davon überzeugt, die Fahrkarte erst am Reisetag kaufen zu können (mit dem Risiko, dass der „Frecciargento“ dann ausgebucht ist), probierte als letzte Idee aber noch die Buchung auf sncf.fr. Von dort wurde ich auf das wohlbekannte tgv-europe.com weitergeleitet, das mir tatsächlich eine Fahrkarte für diesen Abschnitt verkaufen konnte – sogar zum ermäßigten, aber dafür nicht frei umtauschbaren Preis. Nun fehlt nur noch der Nahverkehrsabschnitt bis Florenz, aber hier sollte es kein Problem sein, die Karte am Reisetag am Automaten zu kaufen. Etwas weniger umständlich hatte ich es mir zwar schon vorgestellt, aber: Eine von Deutschland aus gekaufte französische Fahrkarte für einen italienischen Zug – wenn das mal kein Zeichen für die europäische Einigung ist! </p>
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		<title>S.P.Q.R.</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 21:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch wenn Lateinlehrer etwas anderes behaupten: Die Abkürzung steht natürlich für „Sono pazzi, questi Romani“ – die italienische Version des Obelix-Zitats. Von Mittwoch bis Sonntag war ich mit Ellis, die mich auch schon nach Kopenhagen begleitet hat, in Rom, um dieses Vorurteil zu überprüfen. Schon am Flughafen gab es die erste Bewährungsprobe: Beim Versuch, einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn Lateinlehrer etwas anderes behaupten: Die Abkürzung steht natürlich für „Sono pazzi, questi Romani“ – die italienische Version des Obelix-Zitats. Von Mittwoch bis Sonntag war ich mit Ellis, die mich auch schon nach Kopenhagen begleitet hat, in <strong>Rom</strong>, um dieses Vorurteil zu überprüfen. Schon am Flughafen gab es die erste Bewährungsprobe: Beim Versuch, einen Fahrschein in die Stadt zu kaufen, meldete der Automat regelmäßig „Tarif nicht vorhanden“. Da die Automaten mehrsprachig waren, konnten wir ringsum bei den anderen Touristen diese Aussage auch auf englisch und spanisch sehen. Nur einen Fahrschein bekamen wir so nicht – den haben wir dann an einem Kiosk gekauft. Mit dem Expresszug zum Hauptbahnhof (Termini) kostet die Fahrt 11 Euro, mit dem Nahverkehrszug nur 5,50. Der hält zwar nicht in Termini, aber wir hatten genug Zeit, um in Tuscolana auszusteigen und dort auf einen Zug nach Termini zu warten. Später stellte sich übrigens heraus, dass der Expresszug nur die 1. Klasse führt. Das stand zwar auch in der Anleitung am Automaten, aber offensichtlich waren wir nicht die einzigen, die das übersehen hatten.</p>
<p>Zwei Tage später stand dann die erste Fahrt mit der Metro an, die ich natürlich fotografieren wollte. Also habe ich mich wie immer vorne auf dem Bahnsteig postiert – um vom Fahrer der einfahrenden Bahn eine heftige abwinkende Geste zu bekommen, die mich die Kamera dann doch wieder einstecken ließ. Auf einem anderen Bahnhof standen Wachleute, die auch beim Versuch anderer Touristen, sich gegenseitig zu fotografieren und zu filmen (ohne dass ein Zug in der Nähe war), sofort darauf hinwiesen, dass das verboten sei. Nun, zum Glück war unser nächster Umsteigepunkt ein oberirdischer Bahnhof ohne Wachleute, und dort habe ich dann endlich mein <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=atac04.jpg">Metro-Foto</a> bekommen.</p>
<p>Unser Ziel war übrigens Lido di Ostia, wohin auch eine Seitenlinie der Metro fährt. Erstaunlicherweise gelten die sowieso schon enorm günstigen Metro-Einzelfahrten für einen Euro auch auf dieser etwa 20 km langen Strecke. Von diesen Preisen (eine Tageskarte kostet übrigens vier Euro) kann sich nicht nur so manche Großstadt, sondern erst recht eine Kleinstadt wie Marl eine Scheibe abschneiden.</p>
<p>Zurück in der Stadt, taten uns nach viel Lauferei die Füße weh, so dass wir mit dem Bus weiterfahren wollten. An den Haltestellen wurde extra darauf hingewiesen, dass man nur mit gültigem Fahrschein einsteigen sollte – aber woher nehmen? In den vorbeifahrenden Bussen gab es allerdings kleine gelbe Kästchen, die verdächtig nach Fahrscheinautomaten aussahen. Um das zu überprüfen, stieg ich einfach mal in einen Bus ein – manchmal spinnen eben nicht nur die Römer. Prompt machte der Fahrer die Tür zu und fuhr los, so dass Ellis mir nur noch winken und dem Bus hinterhersprinten konnte. An der nächsten Haltestelle um die Ecke hatte sie uns wieder eingeholt, stieg dazu und hatte zum Glück im Gegensatz zu mir auch Kleingeld. Es handelt sich nämlich tatsächlich um Fahrscheinautomaten, die allerdings kein Wechselgeld geben.</p>
<p>Zu den öffentlichen Verkehrsmitteln und Anlagen, die ich in Rom sonst noch gesehn habe, zählen <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=atac01.jpg">Obusse mit Batteriebetrieb</a>, <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=atac02.jpg">niedliche Kleinbusse</a>, der Hochgeschwindigkeitszug <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=fs03.jpg">Freccia Rossa</a>, der <a href="http://www.janzbikowski.de/fotos/scv01.jpg">Bahnhof</a> des Vatikans, eine Straßenbahn, die mir leider nicht im Hellen begegnet ist und natürlich <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=atac03.jpg">Citaros</a>. Mehr Bilder gibt es <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/i.php">auf meiner Website</a>.</p>
<p>Die Rückfahrt zum Flughafen verlief ebenfalls nicht ganz ohne Hindernisse: Nach der Metrofahrt zum Bahnhof Ostiense warteten wir vergeblich auf den Zug, bis die Anzeige ohne jeglichen Hinweis plötzlich den nächsten Zug eine halbe Stunde später anzeigte. Der kam wenigstens halbwegs pünktlich, war aber natürlich entsprechend überfüllt. Mein Flugzeug habe ich trotzdem noch erreicht, meine eigene Meinung über den am Anfang erwähnten Satz habe ich jetzt auch und natürlich die Erkenntnis, dass Rom auf jeden Fall eine Reise wert ist, vor allem im Frühjahr.</p>
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