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	<title>Jan kann Bahn fahrn &#187; Hessen</title>
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	<description>Erlebnisse und Meinungen rund um Bahn und ÖPNV</description>
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		<title>An den Nabel der Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 20:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnfahrn]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie vor knapp zwei Jahren wollte ich am Fronleichnamstag wieder meine Tante in Korbach besuchen. Das allerdings war schwieriger als gedacht: Die DB-Auskunft gab mir für die knapp 200 km eine Fahrtdauer von um die fünf Stunden mit interessanten Umwegen über Warburg oder Bad Wildungen aus. Bei genauerem Hinsehen stellte sich heraus, dass zurzeit zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/nebenbahnromantik">vor knapp zwei Jahren</a> wollte ich am Fronleichnamstag wieder meine Tante in <strong>Korbach</strong> besuchen. Das allerdings war schwieriger als gedacht: Die DB-Auskunft gab mir für die knapp 200 km eine Fahrtdauer von um die fünf Stunden mit interessanten Umwegen über Warburg oder Bad Wildungen aus. Bei genauerem Hinsehen stellte sich heraus, dass zurzeit zwischen Bad Arolsen und Korbach SEV eingesetzt wird und die Übergangszeit von zwei Minuten zwischen Zug und Bus für das System zu kurz war, so dass diese Verbindungen nicht auftauchten. Aber selbst wenn man das wusste, blieb immer noch eine Fahrtdauer von etwa vier Stunden pro Strecke, was sich für einen Tag kaum lohnt. Die ganze Strecke mit dem Carsharing-Auto zu fahren, hätte über hundert Euro gekostet, also blieb als Kompromiss, mit dem Zug bis <strong>Marburg</strong> zu fahren und dann ein Auto aus dem großen dortigen Carsharing-Bestand zu nehmen. Am Bahnhof war zwar keins mehr frei, aber am nahegelegenen Standort Elisabethkirche.<br />
Gesagt, getan: Da ich den angepeilten RE um 8.44 verpasst habe, bin ich auf die ICE-IC-Verbindung eine knappe Stunde später ausgewichen und war kaum später (allerdings etwas teurer) in Marburg als geplant. Schlauerweise hatte ich die Wegbeschreibung zum Auto nicht mitgenommen, aber gemeinsam mit der Hotline konnte ich den Wagen, einen Toyota Yaris eines Marburger Kooperationspartners von DB Carsharing, ausfindig machen. Von Dauerregen und scharfen Kurven abgesehen, steuerte ich den Yaris ohne Zwischenfälle nach Korbach und zurück. Nachdem ich dann auch herausgefunden hatte, wie die Schranke zum Parkplatz aufgeht, marschierte ich zurück zum Bahnhof. Den Ausdruck mit den Zugverbindungen hatte ich auch vergessen, aber ich hatte Glück: ich konnte gerade noch eine Fahrkarte kaufen (RMV-Preisstufe 7), da kam schon der RE nach FF. Bei der Einfahrt in Friedberg fiel mir wieder ein, dass ich den Hessentagssonderzug nach Hanau benutzen konnte – normalerweise fährt zwischen FFG und FH an Sonn- und Feiertagen nichts. In Hanau hatte ich noch Zeit, eine Fahrkarte für den restlichen Streckenabschnitt (Marburg liegt ja nicht im RMV-VAB-Übergangsbereich) zu kaufen und stieg dann direkt in den RE nach NAH, der dort pünktlich ankam und mich zu meinem nassgeregneten Fahrrad entließ.</p>
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		<title>Hinnerm Odewald</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 21:05:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weil ich immer noch leicht erkältet bin (die Nachwirkungen der Brügge-Fahrt ), konnte ich heute mal wieder nicht schwimmen gehen. Die „Trostpflaster-Bahntour“ war aber mindestens genau so schön: Zuerst bin ich mit dem RE bis Miltenberg gefahren, wo ich Anschluss an die „Madonnenlandbahn“ hatte. Hier begann der wirklich schöne Teil der Reise: Nicht nur gab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil ich immer noch leicht erkältet bin (die Nachwirkungen der B<strong></strong>rügge-Fahrt <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ), konnte ich heute mal wieder nicht schwimmen gehen. Die „Trostpflaster-Bahntour“ war aber mindestens genau so schön: Zuerst bin ich mit dem RE bis Miltenberg gefahren, wo ich Anschluss an die „Madonnenlandbahn“ hatte. Hier begann der wirklich schöne Teil der Reise: Nicht nur gab es landschaftlich eine Menge zu gucken, auch bahntechnisch gab es so lustige Sachen wie Vorsignaltafeln ohne Vorsignal, Trapeztafeln und jede Menge Langsamfahrstellen, davon zwei (!) mit 5 (!) km/h. Und einige der Haltepunkte waren so versteckt gelegen, dass sie eher an einen Vorgarten erinnerten.<br />
Zwischendurch hatte der Zug 20 min Aufenthalt in <strong>Walldürn</strong>. Das heißt, eigentlich endete der Zug von Miltenberg dort und fuhr mit demselben Fahrzeug (628 der Westfrankenbahn), aber anderer Zugnummer weiter. Deswegen stand im Aushangfahrplan in Miltenberg als Zielbahnhof auch nur „Walldürn“, ohne irgendeinen Hinweis, dass der Zug weiterfährt. Beruhigt hat mich dann erst die Angabe „Seckach“ auf dem Zugzielanzeiger.<br />
Den Aufenthalt in RWDN habe ich für einen kleinen Spaziergang durch den Ort genutzt, bevor der Zug weiter fuhr nach <strong>Seckach</strong>. Von da ging es elektrisch durch das ebenfalls sehr schöne Neckartal mit der S-Bahn bis <strong>Eberbach</strong>, wo ich Anschluss zur Odenwaldbahn hatte. Mit 30,8 km ist der Streckenabschnitt Eberbach–Erbach einer der längsten eingleisigen Deutschlands, und gleichzeitig auch einer der landschaftlich schönsten, auf dem auch das bekannte Himbächlviadukt liegt. Übrigens wird hier mit meistens 80-90 km/h deutlich schneller gefahren als auf der Madonnenlandbahn. Die meisten Haltepunkte werden nicht mehr bedient, eine Ausnahme ist der sehr idyllisch gelegene in Hesseneck-Hesselbach (ehemals Schöllenbach-Hesselbach). In <strong>Groß Umstadt-Wiebelsbach</strong> (ehemals Wiebelsbach-Heubach) bin ich dann wiederum umgestiegen, um auf dem Hanauer Ast der Strecke weiter zu fahren. Hinter Groß Umstadt (bzw. dem Hp mit dem tollen Namen „Groß Umstadt-Klein Umstadt“) ging die Berglandschaft in die Ebene des Bachgaus über, die mir persönlich auch sehr gut gefällt. In Babenhausen schließlich bestieg ich dann den Zug über die gewohnte Strecke zurück nach Aschaffenburg.</p>
<p>Außer den Wundern der Ingenieursbaukunst und der Landschaft gab es noch ein weiteres Wunder auf der Fahrt, nämlich dass ich nirgendwo länger als 20 min auf den Anschluss warten musste. Bei dem vorherrschenden Zweistundentakt am Wochenende weiß man nie so genau, ob das Zufall oder Absicht ist, zumal nicht alle Fahrpläne symmetrisch und vertaktet sind. Was den Fahrpreis betrifft, so kann man bei einer Fahrt durch drei Bundesländer schlecht ein Länderticket benutzen, also kostete das Ganze: 5,80 € VAB-Fahrschein NAH–Schneeberg, 9,60 € DB-Fahrschein Schneeberg–Eberbach mit Bahncard, 7,30 € RMV-Fahrschein Eberbach–NAH. Jedenfalls theoretisch, denn der Automat in Eberbach wollte keine Geldscheine annehmen, so dass ich den RMV-Fahrschein erst in Wiebelsbach gekauft und entsprechend Geld gespart habe <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' />  . So oder so war es auf jeden Fall günstiger als mit dem Wochenendticket.</p>
<p>Und die <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/von-a-bis-z/">A-bis-Z-Liste</a> hat jetzt einen neuen Eintrag:</p>
<p>Miltenberg–Seckach* RB</p>
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		<title>Nebenbahnromantik</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jul 2007 18:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum 75. Geburtstag meiner Tante in Korbach habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, hin und zurück mit dem Zug zu fahren. Und damit es richtig interessant wurde, habe ich hin eine Fahrkarte über Kassel und zurück eine über Frankenberg gekauft. Auf dem Hinweg kam also als Kontrast zur ICE-Strecke Fulda–Kassel mit ihren -zig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 75. Geburtstag meiner Tante in <strong>Korbach</strong> habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, hin und zurück mit dem Zug zu fahren. Und damit es richtig interessant wurde, habe ich hin eine Fahrkarte über Kassel und zurück eine über Frankenberg gekauft.</p>
<p>Auf dem Hinweg kam also als Kontrast zur ICE-Strecke Fulda–Kassel mit ihren -zig Tunneln und Talbrücken und den menschenleeren Überholungsbahnhöfen die Strecke <strong>Kassel</strong>–Korbach, die ab Volkmarsen erst 1998 reaktiviert worden ist. Da ich die stillgelegten Gleise jahrelang vom elterlichen Auto aus betrachtet habe, hat mich die Fahrt natürlich besonders gefreut. Spannend ist vor allem die kurvenreiche Trassierung durch die recht abwechslungsreiche Landschaft. Ungesicherte BÜ gibt es auch, allerdings deutlich weniger als zwischen Münster und Warendorf, da die Strecke kaum parallel zu Straßen verläuft. Davon abgesehen sind Strecken- und Fahrzeugtechnik auf dem neuesten Stand, es fahren die Kurhessenbahn mit GTW 2/6 (BR 646) und die Regiotram mit Hybridfahrzeugen (BR 689).<br />
Die Fahrt endete in Korbach Süd direkt bei meiner Tante um die Ecke. Seit der Stilllegung der Strecken Korbach–Bad Wildungen und Korbach Süd–Herzhausen wirkt dieser Hp reichlich verwunschen, wird aber trotzdem stündlich angefahren.</p>
<p>Die Rückfahrt begann mit einem Bus nach <strong>Frankenberg</strong>. Die Besetzung dieser Fahrt (ich war größtenteils der einzige Fahrgast) liefert kein Argument für die Reaktivierung der Bahn, wohl aber die Linienführung der Busse. Die fahren nämlich über die ausgebaute B 252 und machen nur Stichfahrten in die Ortschaften, die also mit den Bahnhöfen sicher nicht schlechter erreicht werden. Ab Frankenberg herrscht dann mit einem 628 noch größe<strong></strong>re Nebenbahnromantik als auf der Hinfahrt, da Strecke und Bahnhöfe weit weniger gut in Schuss sind als zwischen Kassel und Korbach.<br />
Ab Marburg eine kurze Episode mit dem IC: Leider hat er fünf Minuten Verspätung, was genau meiner Übergangszeit in Friedberg entspricht. Natürlich gibt es die sonst gewohnten Ansagen im Zug ausgerechnet diesmal nur sehr spärlich: Gießen wird überhaupt nicht angesagt, und in Friedberg fehlt der Hinweis darauf, welche Anschlusszüge erreicht werden. Dass mein Zug wartet, erfahre ich also erst auf dem Bahnsteig.<br />
Für den Abschnitt <strong>Friedberg–Hanau</strong> hatte ich eigentlich damit gerechnet, dass er ebenfalls zur Überschrift passt. Aber obwohl die Strecke mit GTW 2/6 der HLB bedient wird (und am Wochenende sogar der Betrieb ruht), ist sie eine zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn, die hauptsächlich eine Ostumgehung Frankfurts für Güterzüge darstellt. Übrigens erreichen wir Hanau trotz der verspäteten Abfahrt pünktlich (allerdings dauert die Fahrt an Samstagen planmäßig sowieso vier Minuten weniger, so dass vermutlich ein Puffer im Fahrplan ist).</p>
<p>Alles in allem also ein Wochenende, das sich auch aus bahntechnischer Hinsicht gelohnt hat. Und für die <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/?p=10">A-bis-Z-Liste</a> gibt es gleich drei neue Einträge:</p>
<p>Kassel-Wilhelmshöhe–Korbach Süd RE<br />
Frankenberg–Marburg RB<br />
Friedberg–Hanau HLB</p>
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		<title>Eigene Blödheit &#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jul 2007 20:21:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; ist neben Betriebsstörungen und höherer Gewalt der dritte Grund, sich eine Stunde Verspätung einzuheimsen: Heute war ich mal wieder in Obertshausen schwimmen. Da samstags die Verbindungen anders (und insgesamt besser) sind als sonntags, habe ich bei rmv.de nachgeguckt und mir gemerkt, dass der Rückweg am günstigsten über Seligenstadt und Babenhausen führt – leider ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ist neben Betriebsstörungen und höherer Gewalt der dritte Grund, sich eine Stunde Verspätung einzuheimsen: Heute war ich mal wieder in <strong>Obertshausen</strong> schwimmen. Da samstags die Verbindungen anders (und insgesamt besser) sind als sonntags, habe ich bei rmv.de nachgeguckt und mir gemerkt, dass der Rückweg am günstigsten über Seligenstadt und Babenhausen führt – leider ohne mir auch die genauen Abfahrtszeiten einzuprägen. </p>
<p>Also gehe ich davon aus, dass mein Zug in Seligenstadt um .46 fährt. Daher lasse ich mir auch Zeit und fahre guten Gewissens am Bahnhof Hainstadt vorbei (so hat es die Auskunft ja auch ausgegeben). In Seligenstadt denke ich nicht daran, dass der Bus auch am Bahnhof hält, und steige schon am Kapellenplatz aus. Auf dem Weg zum Bahnhof sehe ich noch den Zug vorbei fahren, denke, dass es ja nicht „meiner“ ist und gehe gemütlich weiter. Am Bahnhof dann die Überraschung: Der Zug um .46 fährt nur „Hämmerchen außer sechs“. Nächster Zug nach Babenhausen: in anderthalb Stunden. Nächster Zug nach Hanau: in einer Dreiviertelstunde. Taxi: Keins aufzutreiben. Busse von der Mainfähre: fahren noch später als der Zug. Also gewartet, noch ein Ticket für den Umweg gekauft und über Hanau zurück.</p>
<p>Die Überschrift sagt es schon: Zu einem guten Teil war ich selber Schuld, aber ein paar Wünsche habe ich trotzdem. Wenn dichtere Takte am Wochenende schon nicht möglich sind, dann fände ich wenigstens Verbindungen bzw. Auskünfte mit etwas mehr Übergangszeit (in diesem Fall z.B. mit Umstieg in Hainburg) und ein flexibleres Tarifsystem sinnvoll – wenn ich den auf der Fahrkarte vorgegebenen Weg gefahren wäre, hätte ich nämlich insgesamt sogar zwei Stunden verloren.</p>
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		<title>Schadensminimierung</title>
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		<pubDate>Wed, 30 May 2007 19:17:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnfahrn]]></category>
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		<description><![CDATA[Pfingstmontag, Bahnhof Bad Hersfeld: Etwa 40 Teilnehmer der Pfingstakademie des &#8594; CdE warten auf den Zug der &#8594; Cantus VG um 14.25 Uhr nach Fulda. Ein paar Minuten nach der planmäßigen Abfahrtszeit kommt die Ansage, dass der Zug etwa 15 Minuten später (und außerdem ausnahmsweise auf Gleis 2 1) eintreffen wird. Die Begeisterung bei den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pfingstmontag, Bahnhof <strong>Bad Hersfeld</strong>: Etwa 40 Teilnehmer der Pfingstakademie des <a href="http://www.schuelerakademie.de/cde">&rarr; CdE</a> warten auf den Zug der <a href="http://www.cantus-bahn.de">&rarr; Cantus VG</a> um 14.25 Uhr nach <strong>Fulda</strong>. Ein paar Minuten nach der planmäßigen Abfahrtszeit kommt die Ansage, dass der Zug etwa 15 Minuten später (und außerdem ausnahmsweise auf Gleis <s>2</s> 1) eintreffen wird. Die Begeisterung bei den Fahrgästen hält sich in Grenzen, da alle in Fulda Richtung Frankfurt umsteigen wollen und die Übergangszeit dort genau 15 min beträgt.<br />
Als der Zug schließlich da ist (das erste Mal, dass ich mit einem der nagelneuen orange-blauen Flirts fahre), muss noch ein ICE überholen, und so geht es mit deutlich mehr als +15 weiter. Einige aus unserer Gruppe haben die Idee, den Triebfahrzeugführer zu fragen, ob er den Anschluss sicherstellen kann. Ich gebe dem Plan nicht viele Chancen, aber zu meiner Überraschung war der Tf schon vorher dabei, sich um den Anschluss zu kümmern. Zu unser aller Freude gibt er ein paar Minuten später bekannt, dass der RE nach Frankfurt tatsächlich wartet.</p>
<p>Woran es nun immer lag – die Masse der Fahrgäste? Angst, dass ein Nicht-Warten des Zuges einen Diskriminierungsverdacht gegen DB Netz auslöst? Musste der Zug aus betrieblichen Gründen sowieso warten? Wir werden es vermutlich nie erfahren, aber es hat funktioniert: Nachdem unter den Augen der Bahnsteigaufsicht alle ohne große Hektik eingestiegen sind, geht es mit etwa +10 weiter. In Schlüchtern wartet auch der Anschlusszug nach Würzburg (Übergang planmäßig 9 min) – kein Wunder, da vermutlich die meisten Fahrgäste aus dem Fuldaer Zug kommen. Nur in Hanau wartet natürlich kein Anschluss, aber da fahren ja die meisten Züge auch am Feiertag etwas öfter als stündlich. Ob in Frankfurt der eine oder andere stündliche Anschluss dann weg war, kann ich natürlich nicht beurteilen. Sicherlich ärgerlich für die Fahrgäste aus Fulda, aber wahrscheinlich trotzdem für die Mehrheit die beste Lösung. Insofern: ein positives Beispiel für den Umgang mit Betriebsstörungen – vielen Dank an Cantus, DB Netz und DB Regio!</p>
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		<title>Das Leben ist eine Baustelle</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2007 17:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurioses & Triviales]]></category>
		<category><![CDATA[ÖPNV]]></category>
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		<category><![CDATA[Bauarbeiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Januar 2006 wohne ich jetzt in Aschaffenburg, und genau so lange nutze ich regelmäßig (etwa einmal im Monat) den „Nightliner“ Darmstadt–Aschaffenburg. Mir wäre es zwar lieber, wenn es auch abends noch einen Zug gäbe, aber darum soll es hier nicht gehen. Sondern darum: Ich bin mit diesem Bus noch nie gefahren, ohne dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Januar 2006 wohne ich jetzt in Aschaffenburg, und genau so lange nutze ich regelmäßig (etwa einmal im Monat) den „Nightliner“ <strong>Darmstadt–Aschaffenburg</strong>. Mir wäre es zwar lieber, wenn es auch abends noch einen Zug gäbe, aber darum soll es hier nicht gehen. Sondern darum: Ich bin mit diesem Bus noch nie gefahren, ohne dass es irgendwo auf der Strecke eine Baustelle gegeben hätte. Am Anfang waren es Großbaustellen in Dieburg und Stockstadt, aber auch nach deren Ende gab es in fast jedem Ort auf der Strecke (außer Babenhausen und Sickenhofen) schon irgendeine Umleitung. Ein einziges Mal habe ich es erlebt, dass es „nur“ eine Fahrbahnverschwenkung auf der vierspurigen B 26 gab. Gestern war dann aber die Welt mit drei Umleitungen (Dieburg, Hergershausen, Stockstadt) wieder in Ordnung <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  . Mal gucken, ob ich irgendwann von einer baustellenfreien Linie 5507 berichten kann &#8230;</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Am 11. September 2007 war es dann endlich soweit: keine einzige Baustelle zwischen Darmstadt und Aschaffenburg!</p>
]]></content:encoded>
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