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	<title>Jan kann Bahn fahrn &#187; Großbritannien/Nordirland</title>
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	<description>Erlebnisse und Meinungen rund um Bahn und ÖPNV</description>
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		<title>Railway&#8217;s coming home</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 20:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Planung/Technik/Betrieb]]></category>
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		<description><![CDATA[Tja, so sah die Fahrkarte in meinen England-Urlaub leider nicht aus, denn auch im Zeitalter des vereinten Europa ist es nicht möglich, direkte Fahrkarten über London hinaus zu lösen. Bis dorthin gibt es immerhin das London-Spezial der DB, das von jedem deutschen Bahnhof die Möglichkeit bietet, mit dem ICE nach Brüssel und von dort mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.janzbikowski.de/fotos/paignton.jpg" alt="Fantasiefahrkarte Aschaffenburg–Paignton" /></p>
<p>Tja, so sah die Fahrkarte in meinen England-Urlaub leider nicht aus, denn auch im Zeitalter des vereinten Europa ist es nicht möglich, direkte Fahrkarten über London hinaus zu lösen. Bis dorthin gibt es immerhin das London-Spezial der DB, das von jedem deutschen Bahnhof die Möglichkeit bietet, mit dem ICE nach B<strong></strong>rüssel und von dort mit dem Eurostar nach London zu fahren. Die Buchung ist mittlerweile auch recht einfach online möglich, nur kam sie für meine Fahrt nicht in Frage, weil ich nicht schon um 5.42 Uhr, sondern lieber zwei Stunden später in NAH losfahren und dann den Thalys benutzen wollte. Also habe ich jede Teilstrecke einzeln gebucht, was letztendlich eine Menge Zeit (siehe dazu auch den <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/wir-verkaufen-fahrscheine-oder-doch-nicht/">vorigen Beitrag</a>) sowie für die komplette Reise ca. 260 Euro und damit etwa 30 mehr als mit London-Spezial gekostet hat. Zwei Aufenthalte von je 90 Minuten in Köln (mit Bahnhofswechsel von Deutz zum Hbf) und B<strong></strong>rüssel gab es gratis dazu.</p>
<p>Auf der Fahrt selber passierte bis London nichts Besonderes, zumal ich  die Strecke ja <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/leicester.php">im Dezember</a> erst gefahren war. Im Zug las ich in der Pro-Bahn-Zeitung ein großes Lob auf den japanischen ÖPNV insbesondere im Vergleich zum deutschen – in London merkte ich dann, dass der britische auch noch stark verbesserungswürdig ist: Preise von 4 Pfund (4,80 Euro) für eine Einzelfahrt im Innenstadtbereich, lange Schlangen vor den Automaten, von denen immer nur einer Scheine annimmt, und die praktische Nichtexistenz von Rolltreppen und Aufzügen in den U-Bahn-Zugängen machen auf jemanden, der nur mal eben mit Gepäck von St. Pancras nach Paddington muss, keinen guten Eindruck.</p>
<p>In Paddington begann dann echte britische Eisenbahnkultur: Mein Zug nach Paignton war ein <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=fgw01.jpg">High Speed Train</a>, ein in den Siebzigerjahren gebauter, aber <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=fgw02.jpg">von innen mustergültig renovierter</a> Dieseltriebzug, bei dem Hochgeschwindigkeit für kontinentale Verhältnisse eher geruhsame 125 Meilen (200 km) pro Stunde bedeutet. Auf der Strecke über Bristol (statt auf dem direkten Weg über Castle Cary, der eine halbe Stunde schneller ist) wurden aber auch die kaum ausgefahren. Dafür dauerten die Aufenthalte auf den Stationen umso länger – weil die Wagen keine automatische Türschließung haben, sondern tatsächlich ein Mitarbeiter am ganzen Zug entlang gehen und die Türen schließen muss. Um die Türen von innen zu öffnen, muss man übrigens das Fenster aufmachen und an den äußeren Türgriff greifen. Spätestens hier hätte das EBA wohl schon einen Nervenzusammenbruch bekommen, und dabei hätte es noch nicht einmal erfahren, dass an manchen Stationen (z.B. Dawlish Warren und Torre) nur in bestimmten Wagen ein- und ausgestiegen werden darf, da der Bahnsteig zu kurz für den Zug ist &#8230;<br />
Dawlish Warren allerdings liegt an einer der schönsten Eisenbahnstrecken, die ich bisher befahren habe: Sie läuft ab Exeter zuerst an der Mündung des Exe und dann direkt am Meer entlang, unterbrochen von einigen der ortstypischen roten Felsen.</p>
<p>Fast ebenso schön ist eine Museumsbahn, die ich im Mutterland der Eisenbahn ebenfalls benutzt habe: Die <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=pdsr01.jpg">Paignton &#038; Dartmouth Steam Railway</a>, die <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=pdsr02.jpg">idyllisch am Ufer des Dart</a> verläuft und im Sommer drei- bis viermal täglich von Dampfzügen befahren wird.</p>
<p>Auf der Rückfahrt schließlich gab es einige Premieren: Zum ersten Mal bin ich von der britischen auf die französische Seite des Kanaltunnels gefahren und musste damit in den stilvollen Gewölben von St. Pancras durch die Sicherheitskontrollen, die übrigens deutlich schneller abliefen als die in B<strong></strong>rüssel. Zum ersten Mal habe ich auch auf der Südseite des Zuges gesessen und damit einen ganz anderen Ausblick als vorher gehabt. Neu war auch, dass während der Tunneldurchfahrt keine andächtige Stille herrschte, sondern ein reges Treiben von Fahrgästen, die auf dem Weg in die zwei Wagen weiter eingereihte Bar waren.<br />
Zwischen Lüttich und Aachen dann bin ich zum ersten Mal über die Neubaustrecke gefahren, die der ICE im Gegensatz zum Thalys (der noch kein ETCS hat) seit Juni benutzt. Im Gegensatz zur Wesertalstrecke ist der Spaß schnell vorbei – ein paar Tunnels und ein paar Viadukte parallel zur Autobahn, und schon ist Hergenrath und damit die Grenze erreicht, und der Zug darf zwei Systemwechsel innerhalb von ein paar Minuten machen (von 25 kV 50 Hz ~ über 3 kV = auf 15 kV 16,7 Hz ~). Einen Umstieg in Köln gab es diesmal nicht, dafür aber mit einer Dreiviertelstunde Aufenthalt einen in Frankfurt. Nach zwölfeinhalb Stunden (gegenüber 13:48 auf der Hinfahrt – <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/der-jkbf-beitrag-der-rekorde/">neuer Rekord</a>) war dann fast pünktlich um 22.47 Uhr wieder NAH erreicht, wo ich mich erst ins Taxi (ein AST konnte ich wegen Handyproblemen nicht bestellen) und dann ins Bett fallen ließ.</p>
<p>Mehr Fotos gibt es demnächst im <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/gb.php">Fotoalbum</a>, und drei neue Einträge in der <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/von-a-bis-z/">A-bis-Z-Liste</a> schon jetzt:</p>
<p>Bruxelles Midi/Brussel Zuid–London St. Pancras International u.z. EST<br />
London Paddington–Paignton u.z.<br />
Bruxelles Midi/Brussel Zuid–Frankfurt (Main) Hbf ICE</p>
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		<title>Silveicester</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 20:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie schon angedeutet (die internationale und die britische Fahrkarte zu kaufen, war ja etwas kompliziert), habe ich das neue Jahr diesmal in Großbritannien, genauer gesagt in Leicester in Mittelengland, begrüßt. Da ich auf der Fahrt so viel erlebt habe, dass es zu viel für einen Blogbeitrag wäre, habe ich einen ausführlichen Reisebericht geschrieben. Ich hoffe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schon angedeutet (die <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/man-gonnt-sich-ja-sonst-nichts/">internationale</a> und die <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/british-ticket-confusion/">britische</a> Fahrkarte zu kaufen, war ja etwas kompliziert), habe ich das neue Jahr diesmal in Großbritannien, genauer gesagt in Leicester in Mittelengland, begrüßt. Da ich auf der Fahrt so viel erlebt habe, dass es zu viel für einen Blogbeitrag wäre, habe ich einen ausführlichen <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/leicester.php">Reisebericht</a> geschrieben. Ich hoffe, er gefällt euch! Für die <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/von-a-bis-z/">A-bis-Z-Liste</a> gibt es jetzt auch zwei neue Einträge:</p>
<p>Bruxelles Midi/Brussel Zuid–London St. Pancras International EST<br />
Leicester–Birmingham New Street</p>
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		<title>British Ticket Confusion</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 21:14:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Auskunft+Buchung]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien/Nordirland]]></category>
		<category><![CDATA[Tarif]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer dachte, dass das Tarifsystem der Deutschen Bahn kompliziert ist, der kennt nicht das Tarifsystem der britischen Eisenbahnen. Auf dem Bildschirmfoto seht ihr einen Ausschnitt aus der Buchungsmaske von &#8594; thetrainline.com. Zwischen 12.55 und 13.55 Uhr fahren von London St. Pancras nach Leicester fünf Züge, und diese fünf Züge haben insgesamt sage und schreibe elf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.janzbikowski.de/fotos/trainline.jpg" alt="Buchungsmaske von thetrainline.com" /></p>
<p>Wer dachte, dass das Tarifsystem der Deutschen Bahn kompliziert ist, der kennt nicht das Tarifsystem der britischen Eisenbahnen. Auf dem Bildschirmfoto seht ihr einen Ausschnitt aus der Buchungsmaske von <a href="http://www.thetrainline.com">&rarr; thetrainline.com</a>. Zwischen 12.55 und 13.55 Uhr fahren von London St. Pancras nach Leicester fünf Züge, und diese fünf Züge haben insgesamt sage und schreibe elf verschiedene Tarife zum Preis von 9 bis 93 Pfund. Alle, die mit einem „ADV“ markiert sind, müssen im Voraus gekauft werden und sind zuggebunden, ganz wie die Sparangebote der DB. Wo übrigens der Unterschied zwischen den beiden „First Advance Single“ für 15 Pfund ist, habe ich nicht herausgefunden. Die „Off-peak“- und „Super-off-peak“-Angebote gelten nur zu bestimmten Zeiten, dann aber flexibel in allen Zügen – ein bisschen vergleichbar mit dem früheren Sparpreis/Super-Sparpreis der DB. Das „Anytime“-Angebot entspricht dem Normalpreis der DB, und alle „First“-Angebote sind für die erste Klasse. Beim „First Inclusive“ sind noch ein englisches Frühstück, eine Zeitung, ein Parkplatz am Bahnhof und ein U-Bahn-Ticket für London mit inbegriffen. Dass ein Tarif angezeigt wird, bedeutet übrigens nicht, dass er auch verfügbar ist – wenn man versucht zu buchen, kann immer noch eine Meldung kommen, dass es keine Fahrkarten mehr gibt.<br />
Die Tarifsysteme in GB und D tun sich also nicht viel – das eine mag mehr verschiedene Tarife haben, das andere hat dafür eine unübersichtlichere Darstellung bei der Buchung. Die Methoden der Bahnen, die Auslastung der Züge über den Preis zu steuern, sind sich aber ziemlich ähnlich (und auch bei den vielgelobten Billigfliegern nicht großartig anders).</p>
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		<title>Nordirland</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Sep 2007 16:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am vorletzten Wochenende habe ich einen Kurzurlaub in Nordirland gemacht. Angereist bin ich zu meiner Schande nicht mit dem Zug, aber es war natürlich deutlich schneller und preiswerter, bis Dublin zu fliegen und von dort mit dem Bus zu fahren. Überhaupt gibt es neben dem relativ dünnen Bahnnetz auf der grünen Insel ein dichtes Überlandbusnetz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vorletzten Wochenende habe ich einen Kurzurlaub in Nordirland gemacht. Angereist bin ich zu meiner Schande <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  nicht mit dem Zug, aber es war natürlich deutlich schneller und preiswerter, bis Dublin zu fliegen und von dort mit dem Bus zu fahren. Überhaupt gibt es neben dem relativ dünnen Bahnnetz auf der grünen Insel ein dichtes Überlandbusnetz mit recht komfortablen <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=trl01.jpg">Fahrzeugen</a> auf den Langstrecken.<br />
Im Nordteil der Insel sind mir dann etliche Sachen „very british“ vorgekommen. Und zwar (außer dem Linksverkehr, an den ich mich diesmal irgendwie nur schwer gewöhnen konnte):</p>
<ul>
<li>Busbahnhöfe (die dort übrigens „Buscentre“ heißen) mit <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=trl03.jpg">Bussteigen</a>, die wie Parkbuchten angeordnet sind, so dass die Busse beim Einfahren über den Bürgersteig schwenken und beim Ausfahren zurücksetzen müssen – hat den Vorteil, dass es enorm platzsparend ist und auch die Fahrgäste kurze Wege haben.</li>
<li><a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=trl05.jpg">Busse mit nur einer Tür</a>, so dass es nicht nur kontrollierten Ein-, sondern auch Ausstieg gibt. Und mit einer zweiten Tür wäre der Platzvorteil an den Busbahnhöfen sowieso dahin.</li>
<li>Bahnsteigsperren an den größeren Bahnhöfen. Zum Glück haben mich die freundlichen Mitarbeiter in Belfast Central aber trotzdem auf den Bahnsteig gehen lassen, um dort Fotos zu machen</li>
<li><a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=trl-f1.jpg">Kassenbonartige Fahrscheine</a>,</li>
<li>in Belfast natürlich <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=trl04.jpg">Doppeldecker</a></li>
<li>und, was ich noch nie gesehen hatte: <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=trl10.jpg">Steinerne Haltestellenschilder</a>.</li>
</ul>
<p>Davon abgesehen ist der ÖPNV wie überall auf dem Land: Es ist zwar fast alles angebunden, aber nicht unbedingt im Takt und nicht unbedingt sehr häufig. Wenn man aber ein bisschen Zeit mitbringt, kann man auch ohne Auto nette Ausflüge machen.<br />
Besonders schön war die Tour mit dem „Mourne Rambler“, einer Linie, die im Sommer ca. alle 2 Stunden einen Rundkurs durch das höchste (Mittel-)Gebirge Nordirlands fährt. Der Fahrer hat sogar unterwegs angehalten, damit ich ein paar Fotos von der Landschaft machen konnte. Start und Ziel der Linie ist am Busbahnhof von Newcastle, das wiederum direkt am Meer liegt. Echt ein kleiner Geheimtipp!</p>
<p><a href="http://www.janzbikowski.de/bus/gb.php#ni">Hier</a> gibt&#8217;s die restlichen Fotos von meiner Reise (zwei Züge sind auch dabei). Und auf dem Weg zum Flughafen gab&#8217;s auch was für die <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/?p=10">A-bis-Z-Liste</a>:</p>
<p>Hanau–Frankfurt Flughafen RE</p>
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