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	<title>Jan kann Bahn fahrn &#187; Fernverkehr</title>
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	<description>Erlebnisse und Meinungen rund um Bahn und ÖPNV</description>
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		<title>Příští stanice: Hlavní nádraží</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 15:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Angesichts des Waldes aus diakritischen Zeichen habt ihr es vielleicht erraten: Ich war mal wieder in Prag. Da beim letzten Besuch nicht viel Zeit für Sightseeing war, habe ich diesmal das lange Wochenende um den 6. Januar genutzt, um mir die tschechische Hauptstadt und ihren ÖPNV ausführlich zu Gemüte zu führen. Gebucht hatte ich Mitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts des Waldes aus diakritischen Zeichen habt ihr es vielleicht erraten: Ich war mal wieder in <strong>Prag</strong>. Da beim <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/in-die-goldene-stadt/">letzten Besuch</a> nicht viel Zeit für Sightseeing war, habe ich diesmal das lange Wochenende um den 6. Januar genutzt, um mir die tschechische Hauptstadt und ihren ÖPNV ausführlich zu Gemüte zu führen. Gebucht hatte ich Mitte Dezember und damit relativ kurzfristig, gekostet hat die reine Hin- und Rückfahrt trotzdem nur 43,50 Euro. Seit dem Verlust der Ausschreibung für den RE Nürnberg–Prag setzt die DB auf der Strecke Reisebusse ein, die (für Eisenbahnfreunde gemeinerweise) nicht nur eine Stunde schneller, sondern bei rechtzeitiger Buchung auch günstiger sind als der Zug. Allerdings musste ich für die Rückfahrt ab Nürnberg mit dem Nahverkehr Vorlieb nehmen, sonst wäre es wieder teurer geworden.</p>
<p>Los ging es am Freitag um 10.24 Uhr ab NAH mit dem ICE. Der Empfehlung von Hafas folgend, hatte ich reserviert, obwohl ich der Meinung war, dass das an einem Freitagmorgen, selbst wenn er teilweise Feiertag war, nicht nötig sein würde. Das bestätigte sich, und so konnte ich mir einen schöneren Platz als meinen reservierten aussuchen und die 4 Euro Aufpreis in den Wind schreiben. Anderthalb Stunden später erreichte der Zug pünktlich NN, wo ich mich schnurstracks in die Lounge begab. Wozu hat man schließlich seit neuestem eine silberne Bahncard? Auch wenn es sich um einen eher schmucklosen Raum handelt, so war es doch angenehm, ein kostenloses Getränk genießen und dabei Zeitung lesen zu können.</p>
<p>Nach einer halben Stunde begab ich mich auf den Bahnhofsvorplatz, wo der <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=db101.jpg">Bus</a> schon bereit stand. Meine Reisetasche wollte ich ganz forsch in den Gepäckraum stellen, aber der Fahrer bat mich, erst einzuchecken, was die Busbegleiterin erledigte. Die Tasche wurde dabei mit einem Aufkleber versehen, dessen Gegenstück ich behielt.<br />
Mein Platz war im oberen Deck des Busses, kurz hinter einer etwas lauten, aber aushaltbaren Gruppe junger Leute, die sich schnell mit der ebenfalls jungen Busbegleiterin anfreundeten. Diese verkaufte nicht nur während der Fahrt Snacks und Getränke, sondern kontrollierte auch die Fahrkarten. Auf einem Monitor wurde nach der Abfahrt ein kurzer Einspielfilm mit Sicherheits- und Servicehinweisen gezeigt. Ein sonstiges Unterhaltungsprogramm gab es aber nicht.<br />
Aus Nürnberg fuhr der Bus auf einer schnurgeraden Ausfallstraße zur Autobahn, die von dort direkt nach Prag führt. Kurz vor der Grenze winkte uns ein Polizeiauto auf einen Parkplatz, um eine Ausweiskontrolle durchführen zu können. Da es dabei offenbar keine Probleme gab, konnten wir die Fahrt sofort fortsetzen; weitere Halte gab es nicht.<br />
Auch auf tschechischer Seite war die Busfahrt zwar schnell, aber langweilig. Ein Farbtupfer waren nur die Reklameschilder an fast jeder Autobahnbrücke, die unter anderem auch für die Busverbindung warben. Das Ende der Autobahn am Stadtrand von Prag war schnell erreicht, so dass wir bereits um 16 Uhr und damit 20 Minuten vor Plan an unserem Endpunkt vor dem Prager Hauptbahnhof ankamen.</p>
<p>Dort hieß es erst einmal Geld wechseln und ein Ticket für den Nahverkehr besorgen. Das erwies sich als schwieriger als gedacht: Schalter gibt es nicht mehr, und die Automaten nehmen nur Münzen. Letztendlich kaufte ich ein Tagesticket bei einer fliegenden Händlerin, deren Angebot ich eigentlich schon abgelehnt hatte. Das Ticket sah zwar auch auf den zweiten Blick noch echt aus, aber da ich nicht kontrolliert worden bin, bleibt ein letzter Zweifel.</p>
<p>In den nächsten zwei Tagen erkundete ich nicht nur die Stadt, sondern da ich erstmals alleine und mit Digitalkamera ausgestattet war, auch den ÖPNV ausgiebig. Ein Foto von der Metro zu machen, erwies sich wie üblich als sehr schwierig – die Bahnsteige sind kaum länger als die Züge, und ein einfahrender Zug führt zumindest bei meiner Kamera zu verwackelten Bildern. <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=dp18.jpg">Hier</a> das beste Ergebnis mehrerer Versuche, entstanden in der Endstation Depo Hostivař der Linie A, die wie die Linie B noch von modernisierten Wagen aus sowjetischer Produktion befahren wird. Auf der Linie C dagegen fahren modernere M1-Wagen. Das Fotografieren derselben schob ich so lange auf, bis keine Zeit mehr war, deshalb müsst ihr mit dem <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=dp08.jpg">Analogbild</a> von 2007 Vorlieb nehmen. Dafür gelangen mir einige Bilder von Bussen und Straßenbahnen, die ich demnächst online stelle.</p>
<p>Am Sonntag morgen hieß es dann schon wieder Abschied nehmen von der Goldenen Stadt, aber nicht ohne vorher im Hauptbahnhof noch einige Bilder von tschechischen Zügen gemacht zu haben. Das Innenleben des Bahnhofs hat übrigens sehr gewonnen und hat nichts mehr mit Ellis&#8217; gruseliger <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/gastbeitrag-prag-ruckfahrt/">Beschreibung</a> von 2008 gemein. Nur die historische Eingangshalle, vor der der Bus hält, könnte eine Renovierung vertragen. A propos Bus: Der stand schon bereit, wieder in DB-Lackierung, aber diesmal vom Kooperationspartner Student Agency und daher mit tschechischem Personal. Fahrer und Begleiterin sprachen aber auch sehr gut Deutsch, umgekehrt war das nicht der Fall. Übrigens gab es diesmal sogar in jedem Sitz Monitore, das „Programm“ war aber das gleiche wie auf der Hinfahrt.<br />
Auch sonst gab es auf der Rückfahrt keine Besonderheiten. Nach der Beschwerde eines weiblichen Fahrgasts zu urteilen, soll diesmal hinten eine recht laute Gruppe gewesen sein, von der ich jedoch vorne nichts mitbekommen habe. Zufällig sah ich unterwegs auch einige Busse in die Gegenrichtung, den ersten direkt bei der Ausfahrt aus Prag. Der Blick auf die Uhr (die Fahrpläne sind symmetrisch) deutete schon auf einige Verfrühung entweder unseres oder der anderen Busse hin, und tatsächlich erreichten wir NN auch wieder 20 min vor Plan. </p>
<p>Statt in die Lounge führte mich diesmal der Weg zu Burger King, und der Blick danach auf die Anzeigetafel führte bei mir zu großen Augen: Für 15.42 Uhr war kein Zug nach Würzburg angegeben! Des Rätsels Lösung: Ich sollte einen Zug nehmen, der über Bamberg nach Würzburg fuhr. Dieser war nur bis Schweinfurt auf der Anzeigetafel vermerkt, da es nach Würzburg einen viel schnelleren direkten RE gibt. Anscheinend wollte Hafas einen langen Aufenthalt in NN vermeiden. Darauf kam ich aber leider erst später, sonst wäre ich doch noch in die Lounge gegangen. Sei es, wie es ist, so habe ich mal wieder die Strecke Bamberg–Würzburg gesehen. Kurios: Der Zug lief als „Franken-Thüringen-Express“, das einzig Thüringische war aber offenbar der Akzent des Zub, der die entsprechenden Ansagen machte. Der Zug wie auch der Anschlusszug ab NWH waren Doppelstockzüge mit ausreichendem Sitzplatzangebot und ohne Verspätung – ergo: weiter nichts zu erzählen, NAH pünktlich zu einer Zeit erreicht, zu der noch Busse fuhren. Zur Nachahmung empfohlen!</p>
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		<title>Stille Nacht</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 14:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fernverkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[Meinen Fahrschein für die Weihnachtsheimfahrt hatte ich ja in weiser Voraussicht schon am frühestmöglichen Termin gebucht und ganz gegen meine Gewohnheiten sogar einen Platz reserviert. In den einschlägigen Foren las ich dann auch im Laufe des Freitags Meldungen über viele überfüllte Züge, so dass ich auf meinen Zug gespannt war. Dieser lief dann pünktlich um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meinen Fahrschein für die Weihnachtsheimfahrt hatte ich ja in weiser Voraussicht schon am <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/dies-das">frühestmöglichen Termin</a> gebucht und ganz gegen meine Gewohnheiten sogar einen Platz reserviert. In den einschlägigen Foren las ich dann auch im Laufe des Freitags Meldungen über viele überfüllte Züge, so dass ich auf meinen Zug gespannt war.<br />
Dieser lief dann pünktlich um 19.34 Uhr aus Richtung MH ein, und es war zu erkennen, dass im ersten Zugteil noch mehrere Reihen frei waren. Der Zugteil, in dem ich reserviert hatte, war etwas voller, aber auch hier hätte ich ohne Reservierung noch einen Platz bekommen, spätestens bei dem in FF regelmäßig stattfindenden Massenexodus. Was den anderen Zugteil betraf, so erfuhr ich erst in FF, dass er in KKDT abgehängt wurde – in NAH gab es darüber weder auf dem Wagenstandsanzeiger noch auf der Zugzielanzeige einen Hinweis.<br />
Da ich nun aber im richtigen Zugteil war, konnte ich mich entspannt zurücklehnen. Auch meinen Umsteigebahnhof EE erreichten wir pünktlich, und die anschließende RB war es ebenso, so dass ich zufrieden in ERE ankam. In diesem Sinne:</p>
<p><strong>Frohe Weihnachten an alle Leser!</strong></p>
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		<title>Von hinten durch die Brust &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 21:26:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ist in etwa die Kurzbeschreibung des Streckenverlaufs, den ich am Wochenende abgeklappert habe. Ziel war Brehna in der Nähe von Halle an der Saale, wo ich am Aktiventreffen des Vereins &#8594; Mensa teilgenommen habe, auf der gesamten Strecke begleitet von Vereinskollegin Stephie, die nur einige Straßen weiter von mir wohnt. Für die Verbindung auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist in etwa die Kurzbeschreibung des Streckenverlaufs, den ich am Wochenende abgeklappert habe. Ziel war <strong>Brehna</strong> in der Nähe von Halle an der Saale, wo ich am Aktiventreffen des Vereins <a href="http://www.mensa.de">&rarr; Mensa</a> teilgenommen habe, auf der gesamten Strecke begleitet von Vereinskollegin Stephie, die nur einige Straßen weiter von mir wohnt.<br />
Für die Verbindung auf der Hinfahrt hatte Stephie plädiert, weil sie mit nur zweimaligem Umsteigen verbunden war. Ich sah zunächst den Nachteil der Fahrtdauer von über sieben Stunden, bis ich feststellte, dass die Fahrt über die Frankenwaldrampe gehen würde, die mir noch in meiner Sammlung berühmter Strecken fehlte. Also buchten wir die Hinfahrt so, die Rückfahrt wurde über diesen Weg nicht angeboten – warum, erfuhren wir erst später.<br />
Los ging es am Freitag um 11.24 Uhr mit dem ICE in Richtung München. Zum Glück fuhr er pünktlich ab, denn in Nürnberg hatten wir die nicht gerade großzügige Übergangszeit von 7 Minuten. Die Fahrt bis dorthin verlief auch ohne besondere Ereignisse, so dass wir NN sogar zwei Minuten vor Plan erreichten. Im Anschlusszug ICE 1606 MH–Warnemünde hatten wir zwei Fensterplätze reserviert – allerdings nicht wie im Zubringerzug am Tisch, sondern hintereinander. Zum Glück wurden aber schon in Erlangen zwei Fenster-Tischplätze frei, so dass wir diese besetzten. Die Strecke bis Bamberg war ich 2002 mit Nils mal gefahren, allerdings waren die teilweise höhengleichen Bahnsteigzugänge inzwischen modernen S-Bahnsteigen gewichen. NBA erreichten wir sage und schreibe 5 min vor Plan, worauf der Zugchef sogar extra in einer Durchsage hinwies. Ab hier begann für mich Neuland, das bis Lichtenfels allerdings noch ziemlich flach und uninteressant war. Kurz dahinter, in Hochstadt-Marktzeuln, bogen wir von der Strecke nach Hof ab, die ein paar Meter weiter ihren Fahrdraht verlor, und los ging die Fahrt über den Frankenwald. Die Arbeit, die im Bau der Strecke stecken musste, war aus dem Zug natürlich nur ansatzweise zu sehen, aber trotzdem finde ich Bergstrecken immer wieder beeindruckend. Die Erinnerung an die deutsche Teilung, die im ehemaligen Grenzbahnhof Probstzella geweckt wird, kommt natürlich noch dazu. Ab hier ging es dann allerdings schon wieder bergab, und bald war unser nächster Halt Saalfeld erreicht. Von hier aus ging es entlang der Saale weiter zum Halt mit dem schönen Namen Jena Paradies. Ein Mitreisender klärte uns darüber auf, dass es sich beim vermeintlichen Bahnhof nur um einen Hp handelte. Und auch der Zub war sehr hilfsbereit, wusste die maximale Höhe der Frankenwaldbahn auswendig und setzte sich zur Erklärung der Hl-Signale sogar kurz neben mich. Unterdessen wurde die Landschaft draußen wieder flacher, und gleichzeitig dämmerte es, bis es beim Halt in Leipzig schließlich völlig dunkel war. Nach dem Kopfmachen dort drehte der Zug so richtig auf, bis wir dann pünktlich um 17.20 Uhr unseren zweiten Umsteigebahnhof <strong>Lutherstadt Wittenberg</strong> erreichten.<br />
Unser aus ex-DR-Doppelstockwagen gebildeter Anschlusszug stand schon bereit, so dass wir die 25 min Übergangszeit nicht in der Kälte verbringen mussten. Auf der Fahrt vermisste Stephie ihren wertvollen Stift und bat daher den Zub der RB, im ICE anzurufen. Die Kommunikation funktionierte hervorragend, auch hier erwies sich der ICE-Zub als sehr nett. Der Stift fand sich allerdings nicht im ICE, sondern wenig später in Stephies Tasche. So erreichten wir dann wiederum pünktlich um 18.28 Uhr unseren Zielbahnhof Brehna.<br />
Die Rückfahrt am Sonntag führte uns zunächst auf der gleichen Strecke zurück, allerdings mussten wir diesmal nur bis Bitterfeld, wo wir in den ICE steigen sollten. Nach Wittenberg hätten wir in LBT ebenfalls umsteigen müssen, die Züge von Brehna fahren alternierend in die Lutherstadt und nach Falkenberg (Elster). Die Wartezeit verbrachten wir mit dem Fotografieren einer alten Lok und eines verfallenen Hauses auf dem Bahnhofsvorplatz. Ein Bus, der ebenfalls ein gutes Motiv abgegeben hätte, fuhr mir leider vor der Nase weg. Der ICE fuhr dann pünktlich ein, allerdings an der Bahnsteigkante gegenüber der angekündigten, was für einige Verwirrung sorgte. Die am Zug angegebene Zugnummer 12345 trug ihr Übriges dazu bei. Nachdem aber klar war, dass wir im richtigen Zug waren, nahmen wir wiederum nicht die reservierten, sondern zwei Tischplätze ein.<br />
Schon bei der Abfahrt in Bitterfeld hatte ich festgestellt, dass der Zug anscheinend wegen Bauarbeiten an diesem Tag einen abweichenden Fahrplan hatte. Nach einem Blick ins Fahrplanheft stellte sich heraus: Wegen Bauarbeiten war zum einen die Strecke Nürnberg–Fürth an diesem Wochenende gesperrt, so dass der Zug über Fulda, Würzburg und Ansbach (alles ohne Halt) umgeleitet wurde. Das war anscheinend auch der Grund dafür, dass die Auskunft die Frankenwald-Verbindung nicht angeboten hatte. Zum anderen gab es aber auch zwischen Halle und Naumburg eine Umleitung über den Leipziger Güterring, die die Fahrzeit um eine halbe Stunde verlängerte. Auch ein signalbedingter Halt kurz vor Leipzig-Leutzsch war offenbar in diesem Ersatzfahrplan schon eingerechnet, so dass wir auch unseren Umsteigehalt <strong>Naumburg</strong> pünktlich erreichten. Der ICE sollte von hier rekordverdächtige 4 Stunden ohne Halt bis Treuchtlingen fahren, während wir den am selben Bahnsteig wartenden IC nach FF enterten. Hier hatten wir wieder zwei Tischplätze reserviert, so dass wir im Zug, der sich zusehends füllte, keine Plätze suchen mussten. Auch sonst passierte bei Dunkelheit und pünktlicher Fahrt nichts Besonderes, <strong>FF</strong> erreichten wir schließlich genau im Plan um 19.40 Uhr. Nun hätten wir am selben Bahnsteig bleiben und in ICE 729 umsteigen können, jetzt schlug aber doch die Verspätungskeule in Gestalt von +20 zu, so dass wir uns erst einmal in die Bahnhofsbuchhandlung begaben. Dass es letztendlich dann +25 wurden, machte uns dann auch nicht mehr viel aus, denn jetzt war die Reise, die sich dann doch ein wenig in die Länge zog, zu Ende und wir konnten endlich in das geteilte Taxi fallen, das uns nach Hause brachte.</p>
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		<title>Heimaturlaub</title>
		<link>http://www.janzbikowski.de/blog/heimaturlaub/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 21:44:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[NRW]]></category>
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		<category><![CDATA[Tarif]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Freitag bis Dienstag war ich mal wieder in Marl. Da ich mich relativ spontan entschieden hatte, war die einzige Verbindung, bei der ich einen nennenswerten Betrag gegenüber dem Normalpreis sparen konnte, eine mit Umstieg in FF und FFLF. Ersteren Bahnhof erreichte ich nach planmäßigem nordmainischem Gegurke mit ca. +5 mit dem RE, weiter ging [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Freitag bis Dienstag war ich mal wieder in <strong>Marl</strong>. Da ich mich relativ spontan entschieden hatte, war die einzige Verbindung, bei der ich einen nennenswerten Betrag gegenüber dem Normalpreis sparen konnte, eine mit Umstieg in FF und FFLF. Ersteren Bahnhof erreichte ich nach planmäßigem nordmainischem Gegurke mit ca. +5 mit dem RE, weiter ging es dann mit einem fast pünktlichen ICE Dresden–Wiesbaden. Am Flughafen war mein Zug dann mit +10 und dem Hinweis angekündigt, dass Reisende ohne Reservierung bitte den nächsten Zug nehmen sollten. Gut, dass ich den Hinweis auf die starke Auslastung bei der Buchung ernst genommen und reserviert hatte &#8230;<br />
Die Anzahl der aussteigenden Fahrgäste war allerdings weitaus größer als die der einsteigenden, so dass möglicherweise der eine oder andere auch ohne Reservierung noch einen Platz gefunden haben mag. Die Verspätung wurde indessen unterwegs noch größer, so dass wir meinen Umsteigebahnhof EE mit +15 erreichten – Übergangszeit zur RB: 18 min &#8230; Das bedeutete beschleunigtes Umsteigen, das aber von Erfolg gekrönt und so meine Ankunftszeit in ERE um 21.38 Uhr gesichert war – übrigens genau eine Stunde später als mit dem direkten ICE NAH–EE, aber eine Stunde schneller als über die Rheinstrecke.</p>
<p>Am Montag machte ich eine kleine Tour, die mich erst nach <strong>Dortmund</strong> zu meiner ehemaligen Uni (heute TU) führte, wo ich auch mal wieder die <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto?name=hbg04.jpg">H-Bahn</a> benutzte. Zurück ging es über <strong>Bochum</strong>, wo ich nicht nur die neuen <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=bgs15.jpg">Tango-Wagen</a> auf der U 35, sondern auch den neuen <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=bgs16.jpg">Bahnhof Rathaus Süd</a> bestaunte. Hier fährt die mit <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=bgs14.jpg">Variobahnen</a> betriebene 306 auf einer gläsernen B<strong></strong>rücke durch den Bahnhof der Linien 302 und 310. Zurück nach Marl fuhr ich dann über die Emschertalbahn in einem mit Movie-Park-Besuchern gut gefüllten Talent der <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=mrb01.jpg">Mitteldeutschen Regiobahn</a>, den sie an ihre Konzernschwester NWB ausgeliehen hatte.</p>
<p>Die Rückfahrt am Dienstag wollte ich eigentlich in der Nacht zum Sonntag ebenfalls zum Sparpreis buchen. Obwohl es noch einige Minuten vor Mitternacht war, wurde der Tarif allerdings als „ausgebucht“ angezeigt. Also entschied ich mich, zurück über die Rheinstrecke zum Normalpreis zu fahren, den ich dann direkt am Bahnhof kaufte. Was ich allerdings nicht bedacht hatte: Zwischen EE und KK musste ich ein kurzes Stück ICE fahren, hatte aber eine reine IC-Fahrkarte. Das gab prompt eine kurze Diskussion mit dem Zub, der aber dann darauf verzichtete, mir den Aufpreis von angeblich über 7 Euro abzuknöpfen. Die Differenz zwischen den beiden Normalpreisen mit Bahncard 25 beträgt allerdings nur 1,50 Euro, wobei selbst da höchst fragwürdig ist, was bei exakt gleicher Fahrzeit der beiden Zuggattungen der aufpreispflichtige Mehrwert sein soll.</p>
<p>Die Weiterfahrt verlief reibungslos: Umstieg in Köln in den IC, Platz im Abteil gefunden, am Laptop gearbeitet. Keiner der Mitreisenden fährt durchgängig von Köln bis Mainz, wo ich umsteige. In <strong>Darmstadt</strong> mache ich einen Zwischenstopp beim Pubquiz und fahre erst mit dem letzten Nachtbus um 0.42 Uhr zurück. Die Wartezeit bis dahin scheint mir endlos, meine durchgehende DB-Fahrkarte wird übrigens ohne Probleme anerkannt. Dass auch die Fahrt ewig und drei Tage dauert, verschlafe ich schlicht und einfach, wache aber rechtzeitig zum Ausstieg kurz vor 2 Uhr wieder auf.</p>
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		<title>Im Dreieck gesprungen (2)</title>
		<link>http://www.janzbikowski.de/blog/im-dreieck-gesprungen-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 20:24:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnfahrn]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses & Triviales]]></category>
		<category><![CDATA[Busverkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[Reiseroute: Aschaffenburg–Münster–Bremerhaven–Aschaffenburg Reisedatum: 21.-23. Oktober 2011 Reisezweck: Geburtstagsfeier von und Kurzurlaub mit Ellis Buchung: knapp 3 Wochen vorher. NAH–EMST und HBH–NAH für zusammen 126 Euro, leider nur unwesentlich günstiger als der Normalpreis. Nur auf der Strecke EMST–HBH, die wir zu zweit fahren, können wir mit 33 Euro ein echtes Schnäppchen machen. Fahrtverlauf: Alle Züge sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reiseroute:</strong> Aschaffenburg–Münster–Bremerhaven–Aschaffenburg</p>
<p><strong>Reisedatum:</strong> 21.-23. Oktober 2011</p>
<p><strong>Reisezweck:</strong> Geburtstagsfeier von und Kurzurlaub mit Ellis</p>
<p><strong>Buchung:</strong> knapp 3 Wochen vorher. NAH–EMST und HBH–NAH für zusammen 126 Euro, leider nur unwesentlich günstiger als der Normalpreis. Nur auf der Strecke EMST–HBH, die wir zu zweit fahren, können wir mit 33 Euro ein echtes Schnäppchen machen.</p>
<p><strong>Fahrtverlauf:</strong> Alle Züge sind gut besetzt, es findet sich aber immer ein Sitzplatz, auch auf den Abschnitten, auf denen wir zu zweit reisen. Auf dem Hinweg fährt ICE 624 auf der NBS durch Langsamfahrt auf dem linken Streckengleis 10 min Verspätung ein (angegebener Grund: Bauarbeiten, von denen aber nichts zu sehen ist). Der planmäßige Anschluss in EE gelingt, obwohl der Anschluss nicht mehr angesagt wird. Den Plan, stattdessen den inoffiziellen Anschluss in EDO zu nutzen und die Strecke EDO–EMST besser kennen zu lernen, muss ich fallen lassen. Auf der Weiterfahrt am Samstag morgen hat IC 2220 FF–Fehmarn-Burg +10, was den Anschluss an die Regio-S-Bahn in HB ebenfalls nicht gefährdet.<br />
Besonderheit auf der Rückfahrt: Statt eines durchgehenden ICE HB–NWH(–MH) fährt nur ein Ersatz-IC mit Umsteigezwang in HH. Der „Bremer“ Teil des ICE 2 beginnt erst dort, der Hamburger Teil kommt wie geplant dazu. Der Umstieg gelingt dank 12 min Übergangszeit problemlos, ebenso die Weiterfahrt nach NWH. Dort hat ICE 524 wiederum +10, die unterwegs zu +15 werden. Da ich nur noch ins Taxi umsteigen muss, macht das aber nichts.</p>
<p><strong>Sonstiges:</strong> Einzeltickets in Münster sind mit 2,50 Euro noch teurer als im VRR. Im Übernachtungspreis der Jugendherberge ist dagegen das Busticket (und Schwimmbadeintritt) für ganz Bremerhaven für die Dauer des Aufenthalts inbegriffen. Kurios sind kleine Leuchten über jedem Sitz im hinteren Teil einiger Gelenkbusse: Sie zeigen (halbwegs zuverlässig) an, ob der Sitz besetzt ist. Sinn ist möglicherweise, auf einen Blick zu sehen, ob es sich lohnt, nach hinten durchzugehen. Die Takte der Busse sind angemessen: sonntags tagsüber noch im 20-min-Takt, abends und sonntags morgens immerhin noch alle halbe Stunde. Etwas unpraktisch dagegen der Fahrplan auf der Strecke HBH–HB: fünf Minuten nach dem zweistündlichen RE fährt die Regio-S-Bahn, die 15 min länger braucht, danach eine Stunde gar nichts.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Bahntechnisch war trotz der relativ hohen Verspätungsquote der Fernzüge alles im Lot. Da auch Wetter und Unterkunft sehr gut waren, war es eine absolut lohnenswerte Fahrt. Neben unseren geplanten Aktivitäten (Klima- und Auswandererhaus) hätten wir noch für mindestens weitere 1-2 Tage weitere Ideen gehabt. Bremerhaven ist also eine Reise wert!</p>
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		<title>Per spoor</title>
		<link>http://www.janzbikowski.de/blog/per-spoor/</link>
		<comments>http://www.janzbikowski.de/blog/per-spoor/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 22:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnfahrn]]></category>
		<category><![CDATA[Fernverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier mein letztes Wochenende in Kurzfassung: Gebucht: Aschaffenburg–Utrecht und zurück. Hin mit dem einmal täglich verkehrenden ICE Basel–Amsterdam. Das bedeutete: mit dem RE nach FFS, gut 20 min warten, weiter mit dem IC über die Verbindungskurve nach FFLF, dort nochmal 20 min warten, dann den ICE nach XNU. Dafür war gut eine Woche vorher noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier mein letztes Wochenende in Kurzfassung:</p>
<ul>
<li>Gebucht: Aschaffenburg–Utrecht und zurück. Hin mit dem einmal täglich verkehrenden ICE Basel–Amsterdam. Das bedeutete: mit dem RE nach FFS, gut 20 min warten, weiter mit dem IC über die Verbindungskurve nach FFLF, dort nochmal 20 min warten, dann den ICE nach XNU. Dafür war gut eine Woche vorher noch ein Sparpreis zu 59,25 € (mit BC 25) verfügbar. Zurück mit Umstieg nur in FF, dafür nur noch der Normalpreis (82,25 €) erhältlich.</li>
<li>Fast pünktlich in NAH los und in FFS an. Kurios: Kurz vor Abfahrtszeit des IC fährt ein ICE 2 (leer?) aus Richtung Hanau kommend auf die Verbindungskurve zum Flughafen. Spannung: Wie viel Verspätung hat der IC, der immerhin aus Binz kommt? Antwort: Tatsächlich fast keine, also FFLF pünktlich erreicht.</li>
<li>Anschluss-ICE aus Basel kommt erst nach verspätetem ICE Wien–Dortmund. Der IC, mit dem ich gekommen bin und der hier eine Bahnsteigwende macht, wartet den Basler Zug ab und bekommt daher ca. +5 mit, die „mein“ Zug auch in etwa hat.</li>
<li>Weitere Reise zunächst ohne Komplikationen. Kurios: mein Platz ist in Wagen 36 zwischen Restaurant und 1. Klasse, ständig laufen Zub mit lecker duftenden Essensportionen durch. Zugteilung und Fahrtrichtungswechsel in KK.</li>
<li>Hinter Oberhausen mehrere Abschnitte mit Schrittgeschwindigkeit, Grund laut Zub: vorausfahrende Güterzüge. In Emmerich Nachtzug überholt (dachte ich, wohl eher gekreuzt). Mit +15 Utrecht erreicht, abgeholt und zum Quartier gebracht worden.</li>
<li>Untergebracht bei einer Mitarbeiterin von NedTrain, der Instandhaltungstochter der NS. Interessante Gespräche mit ihr und einem weiteren Gast über Probleme im Winter und Lücken im Tarifsystem, die in NL anscheinend genau so bestehen. Vorbildlich ist die Erstattung des vollen Fahrpreises ab einer Verspätung von 60 min (50% ab 30 min), allerdings häufen sich naturgemäß Verspätungen von 29 bzw. 59 min &#8230; Interessant auch: Bei widrigen Wetterverhältnissen fahren die NS nach einem Notfahrplan mit kurzlaufenden Linien, um Verspätungen so wenig wie möglich zu übertragen.</li>
<li>Den Samstag und Sonntag in Soesterberg, ca. 20 km von Utrecht verbracht. Zurück spontan 2 Stunden später als geplant mit dem direkten Bus (tagsüber 1x pro Stunde, weitere Verbindungen mit Umsteigen). Beim Fahrer gekaufter Fahrschein (Preis 4 €) entpuppt sich als zwei Miniausgaben der <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=nl-f1.jpg">„Nationalen Strippenkaart“</a>, die von ihm von Hand mit einem Stempel entwertet werden – das aber nur für diejenigen, die keine „OV-chipkaart“ haben. Anscheinend ist es in NL üblich, zum Anhalten des Busses die Hand auszustrecken, für mich hat der Bus aber auch so gehalten. Utrecht CS 5 min vor Plan erreicht, so dass ich noch einige Fotos machen kann (u.a. <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=conn05.jpg">Sneltram Utrecht</a>).</li>
<li>Zug pünktlich, aber voll – war aufgrund der Fahrscheinsituation zu erwarten. Nachteil des Tarifs: Wer spät bucht, muss mehr zahlen <em>und</em> u.U. stehen oder – wie ich – auf der Treppenstufe an der Tür sitzen. Zum Glück muss ich nicht zwingend in FF umsteigen, da der ICE nach NAH bereits ab Duisburg parallel fährt. Wiederum leichte Verzögerung wegen Halt im Bahnhof Emmerich, Begründung: Bauarbeiten.</li>
<li>Umstieg in EDG klappt tadellos: Gerade genug Zeit, um am Bahnhofsvorplatz eine scharfe Currywurst zu essen – wenn man schon mal in der Heimat ist &#8230; ICE 929 läuft pünktlich und gähnend leer ein. Weitere Reise ohne Komplikationen, Wohnung gegen 21.45 Uhr mit Taxi erreicht.</li>
</ul>
<p>PS: Hier gibt&#8217;s den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XpbTI4zN1FY">&rarr; Link</a> zum titelgebenden Lied samt Video.</p>
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		<title>In Ewigkeit, Amrum</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 17:43:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnfahrn]]></category>
		<category><![CDATA[Fernverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Privatbahnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Und schon wieder ein Urlaub: Die letzte Woche habe ich mit ein paar Freunden auf der Nordseeinsel verbracht. Obwohl es wie für andere Inseln auch die Möglichkeit gibt, eine durchgehende Fahrkarte Zug-Schiff-Bus zu buchen, habe ich zunächst nur einen Fahrschein bis und ab Dagebüll Mole gekauft. Hintergrund: Ich hatte noch zwei Rewe-Gutscheine im Wert von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und schon wieder ein Urlaub: Die letzte Woche habe ich mit ein paar Freunden auf der Nordseeinsel verbracht. Obwohl es wie für andere Inseln auch die Möglichkeit gibt, eine durchgehende Fahrkarte Zug-Schiff-Bus zu buchen, habe ich zunächst nur einen Fahrschein bis und ab Dagebül<strong></strong>l Mole gekauft. Hintergrund: Ich hatte noch zwei Rewe-Gutscheine im Wert von je 10 Euro geschenkt bekommen, die nur für Online-Tickets einlösbar waren. Die durchgehenden Fahrscheine nach Amrum gibt es aber nur per Postversand. Wenn ich richtig recherchiert habe, kostet außerdem die getrennte Buchung auch ohne die Gutscheine ein paar Euro weniger als die durchgehende. Eine Reservierung in den Kurswagen nach Dagebül<strong></strong>l war beim Kauf Mitte Juli nicht möglich, ich vermutete, dass bereits alle Plätze besetzt waren.</p>
<p>Umsteigen musste ich auf der Hinfahrt in Hanau und Kassel, mit einer um eine Stunde früheren Abfahrt hätte auch ein Umstieg nur in FF ausgereicht. Pünktlich in FKW angekommen, musste ich nur ein paar Minuten am Bahnsteig stehen bleiben und die Ankunft von IC 2190 FF–Westerland abwarten, der trotz des innerdeutschen Laufwegs von einem <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=oebb07.jpg">ÖBB-Taurus</a> gezogen wurde. Direkt dahinter befanden sich die beiden Kurswagen nach Dagebül<strong></strong>l Mole, die zu diesem Zeitpunkt noch gähnend leer waren. Also setzte ich mich auf den erstbesten Fensterplatz (Reservierungsanzeigen gab es leider nicht) und schlief erst einmal ein. Bei einem außerplanmäßigen Halt in Uelzen wurde ich wieder wach, entgegen meinen Befürchtungen fuhr der Zug aber nach kurzer Zeit weiter, so dass wir fast pünktlich <strong>AH</strong> erreichten, wo unser Taurus sogleich abkoppelte. Neue Zugloks waren zwei 218er, wovon ich aber nichts mitbekam, da jede Menge Familien mit Kindern den Wagen stürmten und eine davon mich von meinem Platz vertrieb. Der neue Platz eine Reihe weiter wurde zum Glück nicht beansprucht, so dass ich weiterhin – nun berieselt von der Benjamin-Blümchen-Titelmusik – im Kurswagen sitzen konnte. Zwischendurch genoss ich einen Pflaumenkuchen mit heißer Schokolade im Bordbistro, bevor wir dann pünktlich um 17.10 Uhr den Bahnhof <strong>Niebül</strong><strong>l</strong> erreichten, der auch mit dem friesischen Namen Naibel beschildert ist. Jetzt begann der spannende Teil der Reise: Die beiden Kurswagen wurden abgekoppelt und von den Zugloks bis zum Abzweig der neg-Strecke vorgezogen. Dort übernahm sie ein neg-Triebwagen, der auf den ersten Blick wie ein 628er aussah, aber wohl keiner war, und zog sie in den neg-Bahnhof, der gegenüber dem DB-Bahnhof liegt und weiter über die Dagebüller Strecke. An den Bedarfshalten auf dem Weg wollte niemand ein- oder aussteigen, so dass wir flott <strong>Dagebül</strong><strong>l Mole</strong> erreichten, wo rechts der Fähranleger und links nichts als offenes Meer zu sehen war. Dort war dann gerade noch genug Zeit, um am Automaten die Schiffsfahrkarte zu kaufen. Die Variante, die auch im Bus auf Amrum gilt, gibt es dort leider nicht, möglicherweise hätte sie aber der neg-Schaffner im Zug verkauft.<br />
Zwei Stunden dauerte die Schiffsüberfahrt mit Zwischenhalt in Wyk auf Föhr, bis dann kurz vor 20 Uhr <strong>Wittdün auf Amrum</strong> erreicht war. Über die Transportkette konnte ich wahrlich nicht meckern: der Bus stand am Anleger bereit, war nur leider angesichts der vielen Anreisenden kurz vor der Überfüllung. Stehend kam ich um 20.30 Uhr an meinem Ziel <strong>Norddorf</strong> an, wo ich eine sehr entspannende Woche mit viel Sonnenschein, aber ohne ÖPNV verbrachte.</p>
<p>Am Samstag spulte sich das Ganze dann in umgekehrter Richtung ab: 11.30 ab Norddorf, diesmal begleitet von einem meiner Miturlauber. Der Bus war fast genau so voll, das Schiff fuhr diesmal mit einer halben Stunde Zeitersparnis direkt nach <strong>Dagebül</strong><strong>l</strong>. Dort standen die beiden Kurswagen schon bereit, in die sich prompt deutlich mehr Fahrgäste hinein zwängten als Sitzplätze vorhanden waren. Denjenigen, die ab Niebül<strong></strong>l reserviert hatten, musste erst einmal erklärt werden, dass ihre Platznummern sich nicht auf den Kurswagen bezogen, was einigen Unmut hervorrief. Außerdem stellte sich heraus, dass der Zeitpunkt der Reservierung nicht unbedingt etwas darüber aussagte, ob man auch einen Platz bekam (siehe hierzu auch die <a href="http://www.neg-niebuell.de/30_80_1.htm">&rarr; Reservierungsinformationen von der neg</a>). Zum Glück fanden wir noch Plätze, die erst ab AH reserviert waren und konnten daher sitzen. Eine Alternative, auch für die stehenden Fahrgäste, wäre die Mitfahrt im Triebwagen mit Umstieg in Niebül<strong></strong>l gewesen, allerdings gab es beim Einstieg kein Personal, das darauf hinwies.<br />
<strong>Niebül</strong><strong>l</strong> erreichten wir nach verspäteter Abfahrt (Grund unbekannt) und Kreuzungsaufenthalt in Blocksberg mit etwa +15. Diesmal setzte uns wohl der neg-Triebwagen ans hintere Ende des IC 2315, so dass die Zugloks an ihrem Platz bleiben konnten. Übrigens haben die Kurswagen eigene Fahrplanheftchen mit dem Zuglauf Dagebül<strong></strong>l Mole–FF! Nachdem die stehenden Fahrgäste mit Sack und Pack in den restlichen Zug umgestiegen waren, fuhren wir mit derselben Verspätung weiter gen Süden. Der Lokwechsel (2&#215;218 auf 101) fand diesmal in Itzehoe statt und verkürzte die Verspätung erheblich, so dass wir mit nur noch +5 <strong>AH</strong> erreichten. Das war auch gut so, denn unsere Übergangszeit auf ICE 683 betrug nur 11 Minuten. So mussten wir nur kurz am Gleis 14 stehen bleiben und die Einfahrt der Einzeltraktion ICE 2 abwarten. Innen waren die Reservierungsanzeigen (die anscheinend immer noch mit Disketten gesteuert werden) außer Betrieb, so dass wir uns, von unseren Plätzen vertrieben, erst einmal auf den Weg ins Bordrestaurant machten. Nach einer leckeren Portion Nürnberger Würstchen mit Kartoffelsalat bzw. einem Tomate-Mozzarella-Sandwich suchten wir freie Plätze und fanden sie im Kleinkindabteil, das sich durch eine Spiellandschaft gegenüber den Sitzen auszeichnet.<br />
Statt zu spielen, verbrachten wir aber die nächsten drei Stunden mit Lesen und Unterhalten. Vor meinem Ausstiegsbahnhof <strong>Würzburg</strong> zogen wir uns noch eine leichte Verspätung durch Bauarbeiten mit Nutzung des Gegengleises zu. Da aber meine Übergangszeit locker ausreichte, verabschiedete ich mich ohne Hast von meinem Reisegefährten und ging erst einmal in die Bahnhofsbuchhandlung. Der Anschlusszug ICE 524 kam fast pünktlich aus MH, zog sich dann aber durch die schon erwähnte Baustelle +5 zu. Gegen 21.40 Uhr in NAH angekommen, brachten mich die Menschenmassen am Bahnhof darauf, dass wegen des Stadtfestes die Busse länger fuhren. Nach einer Odyssee vom Busbahnhof zum Ersatz-Busbahnhof (was man nicht im Kopf hat &#8230;) fand ich dort aber weder einen passenden Bus noch einen Aushang über die erweiterten Betriebszeiten vor – ich bin versucht, das als „typisch AB“ einzustufen, aber wahrscheinlich kann das überall passieren &#8230; Also zu Fuß zum Bahnhof zurück und mit dem Taxi nach Hause, was auch nur unwesentlich teurer war als die Busfahrt. Vielen Dank an euch, dass ihr bis hierher gelesen habt <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
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		<title>&#8230; ist nach der Reise ist &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 21:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kundenorientierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Tja, der Anschluss in Mainz &#8230; Kurz erst mal zur Hinfahrt: Das einzig Besondere war eine recht laute Reisegruppe, die mein Gegenüber, einen älteren Herrn, noch mehr störte als mich. Klare Aussage der Zugbegleiterin auf seine Beschwerde hin: Solange es sich nicht um den Ruhewagen handelt, greift sie nur in Extremfällen ein. Davon abgesehen verlief [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, der Anschluss in Mainz &#8230; Kurz erst mal zur Hinfahrt: Das einzig Besondere war eine recht laute Reisegruppe, die mein Gegenüber, einen älteren Herrn, noch mehr störte als mich. Klare Aussage der Zugbegleiterin auf seine Beschwerde hin: Solange es sich nicht um den Ruhewagen handelt, greift sie nur in Extremfällen ein. Davon abgesehen verlief die Reise (wie von einem Werktagvormittag nicht anders erwartet) sehr ruhig, alle Anschlüsse klappten bestens.<br />
Meine Bedenken wegen des Anschlusses auf der Rückfahrt dagegen hatte ich inzwischen einigen Leuten mitgeteilt, die alle der Meinung waren, das könne ja gar nicht klappen. Dadurch gewarnt, schaute ich schon mal in der Reiseauskunft nach einer Ersatzverbindung – und stieß auf einen Hinweis, der vorher noch nicht da war: In Mainz sei ein „Anschlussverlust wahrscheinlich“, da es zwischen Koblenz und Mainz eine Stellwerksstörung gebe und sich dadurch alle Züge um bis zu 20 Minuten verspäteten. Dadurch erst recht gewarnt, ging ich nach der Ankunft in Essen schnurstracks zum Servicepoint, um um eine Aufhebung der Zugbindung zu bitten und stattdessen mit dem ICE zu fahren. Nach Ziffer 9.1.1 der Beförderungsbedingungen ist das zwar nicht nötig, wenn eine Verspätung von mindestens 20 Minuten zu erwarten ist, aber auf eine Diskussion mit dem Zub wollte ich mich nicht einlassen. Der Mitarbeiter am Servicepoint reagierte zwar sehr freundlich, aber ganz anders als erwartet: Von der Störung wisse er nichts, sie sei auch in seinem System nicht verzeichnet, wo eine zu erwartende Verspätung auch bei einem noch pünktlichen Zug angegeben sein müsste. Ich solle also den gebuchten Zug nehmen.<br />
Darauf, es nun noch beim Zub des ICE zu probieren, verzichtete ich, zumal dieser kurz vor der Abfahrt stand. Also nahm ich pünktlich um 18:00 Uhr den reservierten Platz im sonntags extra langen IC 2213 ein, der zwar gegen die Fahrtrichtung, aber auf der interessanten linken Seite angeordnet war. Obwohl mir sonst auf langen Zugfahrten schnell langweilig wird, genoss ich diesmal auf ganzer Strecke das Aus-dem-Fenster-Sehen. Von einer Störung war nicht die Rede, sollte die Information im Netz doch falsch gewesen sein? Gegen 19.50 Uhr fuhr der Zug fast pünktlich in Koblenz ab und schwenkte sofort scharf nach rechts. Prompt folgte eine Durchsage: Wegen einer Stellwerksstörung in St. Goar werde dieser Zug rechtsrheinisch umgeleitet, was eine um etwa 20 Minuten verspätete Ankunft in Mainz zur Folge habe. Etwas weniger war es letztendlich, aber einen fast einstündigen Aufenthalt brachte es mir trotzdem ein. Ironischerweise war die nächste Verbindung nach NAH mit dem IC eine Stunde später, der natürlich ebenfalls Verspätung hatte. Da er in Bingen gehalten hätte, waren es allerdings nur elf Minuten, so dass ich meinen Heimatbahnhof knapp 45 Minuten später als geplant erreichte – nicht genug für eine Fahrpreisrückerstattung.<br />
Das macht mir nicht viel aus, denn so habe ich zumindest die rechtsrheinische Strecke mal bei herrlichem Wetter im Hellen gesehen (wenn auch nicht den Rhein, denn der war ja dann auf der falschen Seite) sowie in Mainz noch ein paar Bilder vom örtlichen ÖPNV machen und eine extra scharfe Currywurst (gibt&#8217;s auf dem Bahnhofsvorplatz) genießen können. An ihrer Informationspolitik, vor allem der internen, sollte die DB allerdings noch ein wenig schrauben. Dass die Fahrgäste über Betriebsstörungen gut informiert werden, ist eine prima Sache, nur sollte diese Information dann auch den Mitarbeitern nicht vorenthalten werden.</p>
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		<title>Nach der Reise ist vor der Reise</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 17:26:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kurioses & Triviales]]></category>
		<category><![CDATA[Auskunft+Buchung]]></category>
		<category><![CDATA[Fernverkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier noch der Nachtrag zu meiner am letzten Wochenende im Zug vergessenen Tasche: Zu Hause angekommen, suchte ich nach einer Möglichkeit, mit dem Fundbüro in Berlin direkt Kontakt aufzunehmen. Das wäre zwar auch gegangen, die DB empfahl auf ihrer Website aber, den Verlust in ihre eigens zu diesem Zweck eingerichtete Datenbank einzutragen. Das tat ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier noch der Nachtrag zu meiner am letzten Wochenende im Zug vergessenen Tasche: Zu Hause angekommen, suchte ich nach einer Möglichkeit, mit dem Fundbüro in Berlin direkt Kontakt aufzunehmen. Das wäre zwar auch gegangen, die DB empfahl auf ihrer Website aber, den Verlust in ihre eigens zu diesem Zweck eingerichtete Datenbank einzutragen. Das tat ich dann auch, wobei ich nicht wusste, ob meine Tasche eher eine „Reisetasche“ oder eine „Umhängetasche“ ist. Letztendlich legte ich also zwei Einträge an, von denen einer zu einem Suchtreffer in der Datenbank und der andere zu einer E-Mail des Berliner Fundbüros führte. Die Kommunikation mit letzterem funktionierte hervorragend per E-Mail, so dass ich weder die 0900er-Nummer des Fundservice noch die Berliner Nummer des Fundbüros (das recht eingeschränkte Sprechstunden hat) anrufen musste. Am Donnerstag bekam ich dann ein Nachnahmepaket ins Büro, das ich erst mal für 20 Euro auslösen musste. Die 12,95 Euro, die ich vom Reisezentrum für die Verspätung auf dem Hinweg nach Bielefeld bekommen hatte, waren damit schon wieder futsch. Der Inhalt des Pakets war meine Tasche, wiederum mit allen Inhalten (Wertsachen waren nicht drin gewesen), so dass sich diese Geschichte zum Glück erledigt hatte. Vielen Dank an die DB für die reibungslose Abwicklung!</p>
<p>Kaum waren die Nachwehen der letzten Reise also überwunden, ging ich schon an die Planung der nächsten. Am Fronleichnamswochenende soll es mal wieder in die Heimat gehen. Nach längerem Überlegen entschied ich mich für eine Hinfahrt am Freitag Morgen über die NBS und eine Rückfahrt am Sonntag Abend über die Rheinstrecke. Nicht wegen der Geldersparnis – die hätte 7,50 Euro betragen –, sondern weil ich diese Strecke einfach mal wieder fahren wollte. Durch Zufall hatte ich am Sonntag erfahren, dass zur Feier von 20 Jahren ICE einigen Sonntagszeitungen ein Gutschein über 20 Euro beigelegen hatte. Da der Gutscheincode überall derselbe war, geisterte er natürlich auch durchs Internet. Da meine Bestellung den Konditionen entsprach, konnte ich so auch ohne Zeitung die 20 Euro sparen.<br />
Nach der Online-Buchung wurde ich auf eine Umfrage zum Thema „Sparpreis ab 19/ 29 Euro“ geleitet, in der einige Fragen etwas merkwürdig waren. Was denn die Hin- und Rückfahrt jeweils separat kosten? Die Frage hätte ich gerne beantwortet, aber bei der Buchung von Sparpreisen für Hin- und Rückfahrt werden die Einzelpreise, die nicht unbedingt die Hälfte des Gesamtpreises betragen, bei der Buchung und auf der Fahrkarte gar nicht ausgewiesen. Also blieb mir letztendlich nur das Raten. Später wurde gefragt, ob ich einen hypothetischen Sparpreis buchen würde, der für BahnCard-Inhaber 15-35% billiger wäre, wenn es auf den „normalen“ Sparpreis keinen BahnCard-Rabatt mehr gäbe. Wo hier der große Unterschied zum Sparpreis mit BahnCard-Rabatt liegen soll, ist mir nicht ganz klar geworden. Außerdem kam noch die Frage, wie ich denn auf den Sparpreis aufmerksam geworden sei. Da ich ihn seit seiner Einführung nutze, weiß ich das natürlich nicht mehr.</p>
<p>Nachdem ich nun alle Fragen hoffentlich zur Zufriedenheit der DB beantwortet habe, darf ich mich nun also auf meine nächste Reise freuen. Auf Anraten der Auskunft habe ich für die Rückfahrt wieder reserviert und hoffe, dass es sich diesmal lohnt und wenn ja, dass mein Platz auch auf der linken Seite ist – die ist auf der Rheinstrecke Richtung Süden die deutlich interessantere. Was mir erst später einfiel: Die IC auf der Rheinstrecke sind wegen ihrer langen Laufwege und engen Fahrpläne nicht gerade für ihre Pünktlichkeit berühmt (jedenfalls bei mir). Bleibt zu hoffen, dass der 4-Minuten-Anschluss in Mainz auf den ICE nach FF klappt, sonst wird es aus der sowieso schon späten Ankunftszeit von 22.16 Uhr in NAH nichts. Abwarten und (Eis-)Tee trinken&#8230;</p>
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		<title>Ich hab&#8217; noch einen Koffer in Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 21:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fünf Minuten Verspätung hatte ICE 572 am Freitag bei der Abfahrt in Hanau – übrigens ein Halt, der „eigentlich“ gar nicht vorgesehen ist, denn normalerweise halten die ICE der Linie Stuttgart–Hamburg zwischen Frankfurt Hbf und Kassel-Wilhelmshöhe nicht. Die Abfahrt „meines“ Zuges war daher außer aus der elektronischen Auskunft auch nur aus dem Aushang der „zusätzlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Minuten Verspätung hatte ICE 572 am Freitag bei der Abfahrt in Hanau – übrigens ein Halt, der „eigentlich“ gar nicht vorgesehen ist, denn normalerweise halten die ICE der Linie Stuttgart–Hamburg zwischen Frankfurt Hbf und Kassel-Wilhelmshöhe nicht. Die Abfahrt „meines“ Zuges war daher außer aus der elektronischen Auskunft auch nur aus dem Aushang der „zusätzlichen Züge“ zu erfahren. Fünf Minuten später ging es also los – auf der NBS sollte der Zug die Verspätung locker wieder herausholen, so dass der 13-min-Anschluss in Hannover nicht gefährdet sein würde. Dachte ich, denn peu à peu, ohne großen Paukenschlag, fuhr der Zug immer mehr Verspätung ein, bis er dann in HH mit tatsächlich genau +13 eintrudelte. Den Anschlusszug interessierte das wenig, so dass er bei meiner Ankunft am Abfahrtsbahnsteig schon über alle Berge war. Blieb nichts anderes übrig, als meine Gastgeberin telefonisch zu informieren und mit der nächsten Verbindung, einem RE, nach <strong>Bielefeld</strong> zu fahren. Dank der dadurch um 67 Minuten verschobenen Ankunftszeit habe ich nun immerhin das Recht auf eine Rückerstattung von 25% des Fahrpreises.</p>
<p>Hauptzweck meiner Reise war mal wieder eine Bahn-Rundfahrt: mit einer befreundeten Familie, bei der Eltern wie Kinder meine Bahnbegeisterung teilen, ging es in einem Talent der NWB über die Sennebahn von Brackwede nach Paderborn. Aufgefallen ist uns dabei neben diversen 20-km/h-Langsamfahrstellen vor allem, dass die Schranken so spät schließen, dass der Lokführer es noch beobachten kann. Unter normalen Bedingungen mag das ausreichen, aber was, wenn zum Beispiel ein Autofahrer auf dem BÜ den Motor abwürgt? In EPD angekommen, machten wir die Stadt sowie einige Modellbahnläden unsicher, und ich verließ Paderborner Boden natürlich auch nicht, ohne einige Bilder der örtlichen Busse (<a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=ps01.jpg">„PaderSprinter“</a>) gemacht zu haben. Zurück am Bahnhof blieb uns noch etwas Zeit, um das bunte Miteinander von Eurobahn, NWB, DB und Güterzügen zu beobachten, bevor es dann mit der Westfalenbahn weiter ging. Unsere Reise führte uns über Altenbeken mit dem berühmten Viadukt, dem Rehbergtunnel mit dem anschließenden einsam gelegenen Trennungsbahnhof Langeland (eine der ganz wenigen Stellen in Deutschland, die feste Quertragwerke für die Oberleitung haben), auf die Strecke nach Herford. Unterwegs konnte man prima rechts und links herausschauen und sich dabei gegenseitig fragen, wie viele Gleise jeweils neben dem befahrenen Gleis liegen (und dabei die anderen Fahrgäste hoffentlich nicht zu sehr nerven). Meistens waren es in der Summe übrigens null Gleise, denn die Strecke Langeland–Herford ist bis auf die Kreuzungsbahnhöfe eingleisig. In EHFD hieß es dann bahnsteiggleich in einen anderen Westfalenbahn-Flirt umsteigen, der uns dann nach EBIL brachte. Von dort zurück nach EBWE brachte uns wieder ein Talent der NWB, der auf dem „Haller Willem“ nach Osnabrück unterwegs war.</p>
<p>Auch die Heimfahrt am Sonntag Nachmittag verlief für mich dann nicht ganz ohne Turbulenzen: Es fing damit an, dass sich <a href="http://www.janzbikowski.de/fotos/20110522-wsa.jpg">Wagenstandsanzeiger</a>, <a href="http://www.janzbikowski.de/fotos/20110522-fp.jpg">Fahrplan</a> und <a href="http://www.janzbikowski.de/fotos/20110522-zza.jpg">Zugzielanzeiger</a> nicht einig waren, mit wie vielen Wagen und mit welcher/n Zugnummer/n der ICE einfahren würde. Zum Glück handelte es sich dann um zwei Einheiten ICE 2, denn sonst hätte es Wagen 32, in dem ich reserviert hatte, nicht gegeben. Die Reservierung, die mir bei der Buchung dringend empfohlen wurde, wäre angesichts des Besetzungsgrades des Zuges allerdings gar nicht nötig gewesen. Mit zehn Minuten Verspätung in EBIL abgefahren, kamen wir trotzdem fast pünktlich in HH an. Was nicht ganz verwunderte, denn die planmäßige Fahrzeit ist zurzeit wegen Bauarbeiten um 10 min gestreckt. Während ich mich auf dem Bahnsteig noch über diese Erkenntnis freute, stellte ich fest, dass meine Reisetasche noch im Zug war. Schnell wieder rein – falscher Wagen. In den richtigen Wagen – Türschließsignal ertönt. In letzter Minute raus – leider ohne Tasche. Nun, die DB-Mitarbeiter im Bahnhof waren sehr hilfsbereit, haben gleich im Zug angerufen und veranlasst, dass die Tasche in Berlin dem Fundbüro übergeben wurde.<br />
Beruhigt machte ich mich also auf den Weg zum Anschlusszug ICE 1191, einem Sonntagsverstärker Berlin–Hannover–Frankfurt–Stuttgart. Mein Platz im Ruhebereich hatte diesen Namen wirklich verdient: ganz alleine im Abteil mit einer friedlich lesenden Frau, unterbrochen nur durch eine etwas kuriose „Facebook-Umfrage“ einiger junger Damen. Ab FFU leistete uns dann noch ein Polizeibeamter Gesellschaft, der wie ich in FH ausstieg. Dort stellte ich fest, dass mein eigentlicher Anschlusszug IC 2027 +40 hatte, so dass ich nach 45 min Warten mit dem nächsten RE nach NAH fuhr. Dort ärgerte ich noch einen Busfahrer mit der Entscheidung, in letzter Minute in seinen Bus einzusteigen, aber wegen der Bauarbeiten vor meiner Haustür komme ich zurzeit mit dem 16er näher an meine Wohnung als mit dem 5er. So ging dann ein wirklich sehr ereignisreiches Wochenende zu Ende, vielen Dank insbesondere an Stefanie und Torsten für die Einladung und an die DB-Mitarbeiter in Hannover für die prompte Hilfe!</p>
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