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	<title>Jan kann Bahn fahrn &#187; Auskunft+Buchung</title>
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	<description>Erlebnisse und Meinungen rund um Bahn und ÖPNV</description>
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		<title>Internationale Buchung, die x-te</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 15:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum habe ich eine Bahnreise hinter mir, plane ich schon die nächste. Ende März will ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Resturlaub abbauen und den neuen TGV Frankfurt–Lyon–Marseille ausprobieren. Dieser verkehrt ja ab dem 23.3. und ist voll in das Preissystem der DB integriert, so dass dort auch das Europa-Spezial Frankreich gilt. Während der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum habe ich eine Bahnreise hinter mir, plane ich schon die nächste. Ende März will ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Resturlaub abbauen und den neuen TGV Frankfurt–Lyon–Marseille ausprobieren. Dieser verkehrt ja ab dem 23.3. und ist voll in das Preissystem der DB integriert, so dass dort auch das Europa-Spezial Frankreich gilt. Während der ersten Buchungstage sah ich erfreut, dass noch Fahrscheine für 39 Euro pro Strecke zu haben waren (Bahncard-Rabatt gibt es erst ab 59 Euro). Als gestern aber klar war, dass ich tatsächlich buchen wollte, waren bei der DB weder für die Hin- noch für die Rückfahrt noch Sparangebote verfügbar. Eine Suche bei tgv-europe, der internationalen Verkaufsseite der SNCF, brachte ein interessantes Ergebnis: der Zug für die Hinfahrt wurde gar nicht erst angezeigt. Für die Rückfahrt dagegen war Marseille–Frankfurt tatsächlich noch für 39 Euro zu haben, was ich natürlich sofort buchte.<br />
Für die Hinfahrt bastelte ich ein wenig auf der DB-Seite herum und stieß auf ein interessantes Phänomen: Wenn ich einen 15-minütigen Aufenthalt in Straßburg eingab und dadurch einen Umstieg dort erzwang, waren noch 39-Euro-Tickets zu haben. Und das, obwohl bei der so entstehenden Verbindung die Grenze gar nicht in einem Fernverkehrszug überquert wird, was eigentlich essenzielle Bedingung des Europa-Spezials ist. Nicht lange wundern, sondern buchen, sagte ich mir. Nach Eingabe sämtlicher Daten und Klick auf „Buchung durchführen“ folgte jedoch leider die Ernüchterung: „Im reservierungspflichtigen Zug konnte kein Sitzplatz reserviert werden“ oder so ähnlich. Offensichtlich traf das zu, was ich schon beim Besuch der SNCF-Seite vermutet hatte: Der Zug war ausgebucht.<br />
Also hieß es eine Alternativverbindung suchen: die gab es drei Stunden früher mit gleicher Fahrzeit, aber Umstiegen in Hanau, Offenburg und Straßburg. Die letzteren beiden sind dabei mit 7 bzw. 10 Minuten äußerst knapp, und eine direkte Fahrkarte lässt sich sowieso nicht buchen (DB) bzw. wäre unnötig teuer (SNCF). Ich wollte nun nicht darüber philosophieren, ob man bei Verpassen eines der beiden Anschlüsse kostenlos umbuchen kann, zumal die nächste Verbindung ab Straßburg mit dem ausgebuchten TGV aus Frankfurt wäre. Also letztendlich der Kompromiss: Zwei Fahrkarten NAH–Offenburg und Offenburg–Lyon zum jeweiligen nationalen Spartarif gebucht mit einer Stunde Puffer dazwischen. Kostenpunkt zusammen: 42,05 Euro zzgl. 1 Euro für die Buchung des Ruhebereichs im TGV. Vom Preis her kann man da nicht meckern, nur eine integrierte internationale Buchung zum günstigstmöglichen Preis habe ich, wie <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/brugge-weg/">schon</a> <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/man-gonnt-sich-ja-sonst-nichts/">mehrmals</a>, <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/railways-coming-home/">schmerzlich</a> <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/la-storia-infinita/">vermisst</a>.</p>
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		<title>Dies &amp; Das</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 20:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen sind mir einige Dinge aufgefallen, die zwar interessant sind, aber nicht für einen ganzen Beitrag reichen: Seit gestern ist der ab 11. Dezember gültige DB-Fahrplan online, und man kann auch Fahrscheine ab diesem Datum buchen. Ich habe das gleich genutzt, um eine Fahrkarte für die Weihnachtsheimfahrt zu buchen. Interessanterweise war schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen sind mir einige Dinge aufgefallen, die zwar interessant sind, aber nicht für einen ganzen Beitrag reichen:</p>
<ul>
<li>Seit gestern ist der ab 11. Dezember gültige DB-Fahrplan online, und man kann auch Fahrscheine ab diesem Datum buchen. Ich habe das gleich genutzt, um eine Fahrkarte für die Weihnachtsheimfahrt zu buchen. Interessanterweise war schon gestern Vormittag das Angebot an Sparpreisen für den 23.12. stark eingeschränkt: wirklich günstig (25,50 Euro mit Bahncard 25) wäre es nur mit Fahrt über die Rheinstrecke und Ankunft nach 1.00 Uhr. Letztendlich habe ich mich für den ICE um 19.36 ab NAH entschieden, den ich schon häufig benutzt habe. Lieber wäre mir eine Abfahrt zwei Stunden früher gewesen, aber dabei wäre die Ersparnis gegenüber dem Normalpreis vernachlässigbar gering gewesen. Die Rückfahrt habe ich noch nicht gebucht, da der Termin noch nicht feststeht.</li>
<li>Wesentliche Änderungen auf den von mir befahrenen Strecken gibt es übrigens zum neuen Fahrplan nicht. Aus NRW ist an Positivem zu berichten, dass die Strecke nach Brilon Stadt reaktiviert wird, im Rhein-Main-Raum die von Darmstadt nach Pfungstadt. Ganz neu ist in Frankreich die LGV Rhin-Rhône, die die Fahrzeiten zwischen Süd- und Ostfrankreich drastisch verkürzt. Ab dem 23. März wird es sogar einmal täglich einen direkten TGV Frankfurt–Marseille geben, der auch die Fahrzeit von Aschaffenburg nach Lyon von 8 bis 10 auf 7:13 Stunden verkürzt. Bereits ab Dezember erreicht man dieselbe Fahrzeit auch mit einer Verbindung über Straßburg, die allerdings viele und knappe Umstiege hat.</li>
<li>Wettbewerbsangebote im Schienenfernverkehr werden in der Realität von mehr Fahrgästen angenommen als in rein hypothetischen Studien. Das behauptete vor einiger Zeit ein Artikel* in der Zeitschrift „Internationales Verkehrswesen“. Referenzstrecken: Köln–Amsterdam für die Studie und Köln–B<strong></strong>rüssel für die Realität. Was man allerdings nicht bedacht hat: Als „Platzhirsch“ (Incumbent) auf der Strecke gilt der Thalys, als „Konkurrent“ (Entrant) der ICE der DB. Ersterer hat den Nachteil, dass seine Fahrscheine über Köln hinaus nirgendwohin durchtarifierbar sind, so dass für Umsteigeverbindungen immer mindestens zwei zeitgleiche Buchungen mit Verfügbarkeitsabfrage etc. nötig sind (wie bereits <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/brugge-weg/">beschrieben</a>). Im ICE hingegen lassen sich integrierte Fahrscheine, auch Sparangebote der Deutschen Bahn, von jedem deutschen bis zu jedem belgischen Bahnhof lösen, was ihm einen Teil der zusätzlichen Fahrgäste beschert haben dürfte. Es gilt also: Konkurrenz belebt das Geschäft, aber neue Fernverkehrsangebote werden mit Sicherheit auch an der Kompatibilität der Tarife gemessen.</li>
</ul>
<p>* Warnecke, C. und Rompf, D.: Bahn frei für den Kunden?, in: Internationales Verkehrswesen 3/2011</p>
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		<title>Nach der Reise ist vor der Reise</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 17:26:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier noch der Nachtrag zu meiner am letzten Wochenende im Zug vergessenen Tasche: Zu Hause angekommen, suchte ich nach einer Möglichkeit, mit dem Fundbüro in Berlin direkt Kontakt aufzunehmen. Das wäre zwar auch gegangen, die DB empfahl auf ihrer Website aber, den Verlust in ihre eigens zu diesem Zweck eingerichtete Datenbank einzutragen. Das tat ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier noch der Nachtrag zu meiner am letzten Wochenende im Zug vergessenen Tasche: Zu Hause angekommen, suchte ich nach einer Möglichkeit, mit dem Fundbüro in Berlin direkt Kontakt aufzunehmen. Das wäre zwar auch gegangen, die DB empfahl auf ihrer Website aber, den Verlust in ihre eigens zu diesem Zweck eingerichtete Datenbank einzutragen. Das tat ich dann auch, wobei ich nicht wusste, ob meine Tasche eher eine „Reisetasche“ oder eine „Umhängetasche“ ist. Letztendlich legte ich also zwei Einträge an, von denen einer zu einem Suchtreffer in der Datenbank und der andere zu einer E-Mail des Berliner Fundbüros führte. Die Kommunikation mit letzterem funktionierte hervorragend per E-Mail, so dass ich weder die 0900er-Nummer des Fundservice noch die Berliner Nummer des Fundbüros (das recht eingeschränkte Sprechstunden hat) anrufen musste. Am Donnerstag bekam ich dann ein Nachnahmepaket ins Büro, das ich erst mal für 20 Euro auslösen musste. Die 12,95 Euro, die ich vom Reisezentrum für die Verspätung auf dem Hinweg nach Bielefeld bekommen hatte, waren damit schon wieder futsch. Der Inhalt des Pakets war meine Tasche, wiederum mit allen Inhalten (Wertsachen waren nicht drin gewesen), so dass sich diese Geschichte zum Glück erledigt hatte. Vielen Dank an die DB für die reibungslose Abwicklung!</p>
<p>Kaum waren die Nachwehen der letzten Reise also überwunden, ging ich schon an die Planung der nächsten. Am Fronleichnamswochenende soll es mal wieder in die Heimat gehen. Nach längerem Überlegen entschied ich mich für eine Hinfahrt am Freitag Morgen über die NBS und eine Rückfahrt am Sonntag Abend über die Rheinstrecke. Nicht wegen der Geldersparnis – die hätte 7,50 Euro betragen –, sondern weil ich diese Strecke einfach mal wieder fahren wollte. Durch Zufall hatte ich am Sonntag erfahren, dass zur Feier von 20 Jahren ICE einigen Sonntagszeitungen ein Gutschein über 20 Euro beigelegen hatte. Da der Gutscheincode überall derselbe war, geisterte er natürlich auch durchs Internet. Da meine Bestellung den Konditionen entsprach, konnte ich so auch ohne Zeitung die 20 Euro sparen.<br />
Nach der Online-Buchung wurde ich auf eine Umfrage zum Thema „Sparpreis ab 19/ 29 Euro“ geleitet, in der einige Fragen etwas merkwürdig waren. Was denn die Hin- und Rückfahrt jeweils separat kosten? Die Frage hätte ich gerne beantwortet, aber bei der Buchung von Sparpreisen für Hin- und Rückfahrt werden die Einzelpreise, die nicht unbedingt die Hälfte des Gesamtpreises betragen, bei der Buchung und auf der Fahrkarte gar nicht ausgewiesen. Also blieb mir letztendlich nur das Raten. Später wurde gefragt, ob ich einen hypothetischen Sparpreis buchen würde, der für BahnCard-Inhaber 15-35% billiger wäre, wenn es auf den „normalen“ Sparpreis keinen BahnCard-Rabatt mehr gäbe. Wo hier der große Unterschied zum Sparpreis mit BahnCard-Rabatt liegen soll, ist mir nicht ganz klar geworden. Außerdem kam noch die Frage, wie ich denn auf den Sparpreis aufmerksam geworden sei. Da ich ihn seit seiner Einführung nutze, weiß ich das natürlich nicht mehr.</p>
<p>Nachdem ich nun alle Fragen hoffentlich zur Zufriedenheit der DB beantwortet habe, darf ich mich nun also auf meine nächste Reise freuen. Auf Anraten der Auskunft habe ich für die Rückfahrt wieder reserviert und hoffe, dass es sich diesmal lohnt und wenn ja, dass mein Platz auch auf der linken Seite ist – die ist auf der Rheinstrecke Richtung Süden die deutlich interessantere. Was mir erst später einfiel: Die IC auf der Rheinstrecke sind wegen ihrer langen Laufwege und engen Fahrpläne nicht gerade für ihre Pünktlichkeit berühmt (jedenfalls bei mir). Bleibt zu hoffen, dass der 4-Minuten-Anschluss in Mainz auf den ICE nach FF klappt, sonst wird es aus der sowieso schon späten Ankunftszeit von 22.16 Uhr in NAH nichts. Abwarten und (Eis-)Tee trinken&#8230;</p>
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		<title>Auskunft und Wirklichkeit (2)</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 21:23:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wieder einmal wollte ich heute zum Schwimmen nach Obertshausen fahren, also sah ich in der RMV-Auskunft nach, ob sich zum Fahrplanwechsel irgend etwas Substanzielles geändert hat. Als Ergebnis wurden mir drei erstaunliche Verbindungen ausgegeben: Über Hanau nach Seligenstadt (an 13.18), dort in ein Anruf-Sammeltaxi (ab 13.20), mit dem ich dann mit einer Fahrzeit von 0 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal wollte ich heute zum Schwimmen nach Obertshausen fahren, also sah ich in der RMV-Auskunft nach, ob sich zum Fahrplanwechsel irgend etwas Substanzielles geändert hat. Als Ergebnis wurden mir drei erstaunliche Verbindungen ausgegeben: </p>
<ol>
<li>Über Hanau nach Seligenstadt (an 13.18), dort in ein Anruf-Sammeltaxi (ab 13.20), mit dem ich dann mit einer Fahrzeit von 0 Minuten (!) vom Bahnhof an den Stadtrand fahren sollte. Dort sollte um 13.21 dann der Bus nach Obertshausen abfahren, den ich in der Nähe des Bahnhofs knapp verpasst hätte – insgesamt also eher ein Abfallprodukt der eingepflegten AST-Fahrzeiten und in der Realität völlig impraktikabel.</li>
<li>Über Hanau nach Hainstadt (an 13.12), von dort mit dem AST (ab 13.25) direkt nach Obertshausen (sogar mit Halt am Erlebnisbad) – auf jeden Fall machbar, Vorbestellzwang und AST-Zuschlag machen das Ganze aber etwas unbequem.</li>
<li>In Hanau im Zug sitzen bleiben und nach Frankfurt weiter fahren, dort in die S 1 umsteigen – und eine halbe Stunde und 2,40 Euro verschenken.</li>
</ol>
<p>Was die Auskunft komischerweise nicht kannte, war meine Standardverbindung: Von Hanau weiter mit der S 8 nach Offenbach Ost und dort in die S 1 – so fällt nur der reguläre Preis über Hanau an, es muss nichts vorbestellt werden, und die Fahrt dauert trotzdem „nur“ eine Stunde. Der DB-Auskunft, die die gleiche Datenbasis benutzt, war diese Verbindung ebenfalls unbekannt. Schon in Sorge, dass es sie womöglich nicht mehr gäbe, schaute ich noch beim VRR nach – sicher nicht die Adresse, auf die man in diesem Zusammenhang kommen würde, aber ich hatte Erfolg: Die Fahrt über Offenbach ist nach wie vor möglich, und so fuhr ich dann los und kam ohne Komplikationen in Obertshausen an.<br />
Zurück geht es normalerweise über dieselbe Strecke (passt exakt mit An- und Abmarsch zum Bad und einer Zwei-Stunden-Eintrittskarte), nur heute fuhr mir der Zug vor der Nase weg, so dass ich mit dem Bus nach Seligenstadt fuhr. In dieser Richtung klappt der Anschluss an den Zug dort besser, ist aber immer noch ziemlich knapp, so dass ich den Zug nach Babenhausen gerade noch erwischte. Von dort ging es dann – „dank“ des Zweistundentakts an Sonntagen zwischen FD und NAH – mit dem Bus über Schaafheim und Großostheim weiter, so dass ich um 17.55 mein Rad wieder in Empfang nehmen konnte.</p>
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		<title>La storia infinita</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 17:19:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch im neuen Jahr will ich fleißig mit dem Zug verreisen: zum Beispiel in der Osterwoche aus der Toskana zurück nach Aschaffenburg (hin fahre ich mit meinen Eltern und meiner Tante im Auto). Dadurch öffnete sich ein weiteres Kapitel der unendlichen Geschichte „internationaler Fahrkartenkauf“: Die DB verkauft ja das „Europa-Spezial Italien“, das allerdings nur dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch im neuen Jahr will ich fleißig mit dem Zug verreisen: zum Beispiel in der Osterwoche aus der Toskana zurück nach Aschaffenburg (hin fahre ich mit meinen Eltern und meiner Tante im Auto). Dadurch öffnete sich ein weiteres Kapitel der unendlichen Geschichte „internationaler Fahrkartenkauf“: Die DB verkauft ja das „Europa-Spezial Italien“, das allerdings nur dann gilt, wenn innerhalb Italiens nicht umgestiegen wird. Ohne Umsteigen kommt man aber nicht von hinter Florenz bis zur österreichischen Grenze, so dass ich den Fahrschein auf bahn.de erst ab Bologna kaufen konnte.<br />
Für die restliche Strecke verwies man dort auf einen „unbekannten Auslandstarif“, und auch der Computer im Reisezentrum streckte die Waffen. Nun lag es nahe, bei trenitalia.it zu buchen – dort gibt es folgende Möglichkeiten, den Fahrschein zu bekommen: Online-Ticket (nur für Fernzüge), Abholung am Automaten (nur an größeren Bahnhöfen) und Postversand (nur in Italien). Da mein Einstiegsbahnhof ein kleinerer ist und ich in Italien niemanden kenne, blieb mir nichts anderes übrig, als nur ein Online-Ticket für den Fernzugabschnitt Florenz–Bologna zu buchen. Aber auch das scheiterte – nach erfolgreicher Anmeldung – daran, dass meine Kreditkarte aus unbekannten Gründen nicht akzeptiert wurde.<br />
Ich war schon fast davon überzeugt, die Fahrkarte erst am Reisetag kaufen zu können (mit dem Risiko, dass der „Frecciargento“ dann ausgebucht ist), probierte als letzte Idee aber noch die Buchung auf sncf.fr. Von dort wurde ich auf das wohlbekannte tgv-europe.com weitergeleitet, das mir tatsächlich eine Fahrkarte für diesen Abschnitt verkaufen konnte – sogar zum ermäßigten, aber dafür nicht frei umtauschbaren Preis. Nun fehlt nur noch der Nahverkehrsabschnitt bis Florenz, aber hier sollte es kein Problem sein, die Karte am Reisetag am Automaten zu kaufen. Etwas weniger umständlich hatte ich es mir zwar schon vorgestellt, aber: Eine von Deutschland aus gekaufte französische Fahrkarte für einen italienischen Zug – wenn das mal kein Zeichen für die europäische Einigung ist! </p>
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		<title>Variationen zum Thema</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 20:26:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit ich in Aschaffenburg wohne, ist die Strecke nach Recklinghausen die meistbefahrene für mich, so dass ich mich dort eigentlich ziemlich gut auskenne. Trotzdem erlebe ich immer noch neue Möglichkeiten, mit dem Zug von NAH nach ERE und zurück zu kommen. Zum einen liegt das an den gelegentlichen Fahrplanwechseln, zum anderen aber auch an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich in Aschaffenburg wohne, ist die Strecke nach Recklinghausen die meistbefahrene für mich, so dass ich mich dort eigentlich ziemlich gut auskenne. Trotzdem erlebe ich immer noch neue Möglichkeiten, mit dem Zug von NAH nach ERE und zurück zu kommen. Zum einen liegt das an den gelegentlichen Fahrplanwechseln, zum anderen aber auch an der Kreativität, die man bzw. das DB-Buchungssystem besitzen muss, um Fahrscheine zu günstigen Preisen zu bekommen.</p>
<p>An diesem Wochenende habe ich mal wieder zwei Varianten kennen gelernt: Auf der Hinfahrt habe ich seit langer Zeit mal wieder die Verbindung 17.46 ab NAH benutzt – von dort mit der RB nach Mainz und weiter mit dem IC bis Essen. Die Bauarbeiten an der Mainzer Rheinbrücke und der Strecke Mainz–Mannheim bescherten beiden Zügen leichte Verspätungen. Ab KKO zeigte sich mal wieder der Sinn und Unsinn von Durchsagen, denn ich hatte eine Sitznachbarin, die kein Deutsch verstand und mich auf Englisch leicht besorgt fragte, was der Zugchef denn da gerade durchgab. Im Gegensatz zu den regulären Halten werden Informationen zu Verspätungen (wir hatten etwa +10, so dass einige Anschlüsse nicht warten konnten) nämlich nur auf Deutsch angesagt. Trotzdem konnte ich die junge Dame aber beruhigen, denn sie wollte bis Düsseldorf fahren und musste dort nicht mehr umsteigen.</p>
<p>Am Samstag habe ich dann mit meinen Eltern einen Ausflug zum Tetraeder in Bottrop gemacht. Das wäre kein Thema fürs Blog, wenn nicht seit kurzem ein wasserstoffbetriebener Bus der Vestischen zum Wahrzeichen Bottrops hochfahren würde. Beim Hochlaufen passte ich ihn am Fuß der Halde ab:</p>
<p><img src="http://www.janzbikowski.de/fotos/vest19.jpg" alt="Wasserstoffbus der Vestischen" /></p>
<p>Hinunter sind wir dann gefahren, nicht ohne dass ich den Bus noch einmal vor dem Tetraeder abgelichtet hätte:</p>
<p><img src="http://www.janzbikowski.de/fotos/bus-tetra.jpg" alt="Bus vor dem Tetraeder" /></p>
<p>Auf der Fahrt gab es übrigens noch eine Begegnung mit dem Betreiber der Website <a href="http://www.ruhr-bus.de/">&rarr; Ruhr-Bus</a> und interessante Gespräche mit dem Busfahrer über die Technik des Fahrzeugs. Angetrieben wird es primär durch eine Brennstoffzelle, die bei Bedarf durch eine Batterie unterstützt wird. Diese wiederum lädt sich beim Fahren, aber insbesondere beim Bremsen auf, so dass die Energie optimal genutzt wird. Der Wasserstoff soll übrigens demnächst aus dem Faulgas von Kläranlagen kommen und damit die Umweltbilanz der Fahrzeuge verbessern.</p>
<p>Heute Abend ging es dann für mich wieder zurück nach Aschaffenburg. Die Verbindung, die mir die Auskunft dafür ausgegeben hatte, war wirklich kurios: Ich sollte in den IC nach Köln einsteigen, ihn aber schon in Oberhausen wieder verlassen und von dort stattdessen mit dem RE 5 nach KK fahren – anscheinend waren zwischen EOB und KK keine Kontingente mehr frei. Von dort führte mich der Weg mit einem ICE Richtung Basel, der wegen Bauarbeiten über die Südbrücke fuhr, bis FFLF, wo ebenfalls wegen Bauarbeiten heute auch die S-Bahn-Züge hielten. Mich dagegen brachte ein ICE 1 nach NAH. Trotz Verspätungen aller Züge zwischen 5 und 10 Minuten klappte alles reibungslos. Nur ein Anruf-Sammel-Taxi gibt es in Aschaffenburg erst ab 21.30 Uhr, weswegen ich durch das Labyrinth des Bahnhofsumbaus meine Wohnung schließlich zu Fuß erreichte.</p>
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		<title>Wir verkaufen Fahrscheine &#8230; oder doch nicht?</title>
		<link>http://www.janzbikowski.de/blog/wir-verkaufen-fahrscheine-oder-doch-nicht/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 15:56:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Thema „Zugbuchung in Europa“ geht weiter: Für den Thalys Köln–Brüssel, den ich morgen im Rahmen einer Fahrt unter dem kleinen Teich benutzen will, gibt es bekanntlich keine Fahrscheine auf bahn.de. Beim Versuch, auf tgv-europe.com zu buchen, wurden mir zwar verfügbare Fahrscheine für den Zug um 10.44 Uhr angezeigt, aber diese sollte ich gegen eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema „Zugbuchung in Europa“ geht weiter: Für den Thalys Köln–B<strong></strong>rüssel, den ich morgen im Rahmen einer Fahrt unter dem kleinen Teich benutzen will, gibt es bekanntlich keine Fahrscheine auf bahn.de. Beim Versuch, auf tgv-europe.com zu buchen, wurden mir zwar verfügbare Fahrscheine für den Zug um 10.44 Uhr angezeigt, aber diese sollte ich gegen eine Zusatzgebühr von 7 Euro in Köln abholen. Zum Glück gibt es noch thalys.com: Dort hat man nämlich die Möglichkeit, Fahrscheine online auszudrucken – aber hier fuhr der erste Zug angeblich erst um 15.44 Uhr ab Köln. Also schrieb ich vor gut einer Woche eine E-Mail an die Kundenbetreuung (unter dem Stichwort „Reservierung per Internet“, das im Kontaktformular vorgegeben war) mit der Bitte um Klärung. Nachdem nach einem Tag nichts gekommen war, buchte ich den Fahrschein doch bei der DB – nämlich bei der Hotline (01805/996633), das geht nämlich paradoxerweise ganz komfortabel per Kreditkarte und mit Abholung an jedem Automaten.<br />
Heute, einen Tag vor Abreise, bekomme ich schließlich eine Antwort vom Thalys-Kundenservice. Und wie lauten die ersten Sätze?</p>
<blockquote><p>
Sehr geehrter Herr Zbikbowski, [sic!]</p>
<p>Ich bestätige den Empfang Ihrer Email und danke Ihnen dafür.</p>
<p>Thalys vertreibt selbst keine Fahrscheine. Informationen über Preise und Verfügbarkeit kann ich Ihnen daher leider nicht geben.</p></blockquote>
<p>Wie sagt man im Ruhrgebiet so schön: „Da fällt dir nix mehr zu ein!“ &#8230;</p>
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		<title>An den Nabel der Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 20:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie vor knapp zwei Jahren wollte ich am Fronleichnamstag wieder meine Tante in Korbach besuchen. Das allerdings war schwieriger als gedacht: Die DB-Auskunft gab mir für die knapp 200 km eine Fahrtdauer von um die fünf Stunden mit interessanten Umwegen über Warburg oder Bad Wildungen aus. Bei genauerem Hinsehen stellte sich heraus, dass zurzeit zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/nebenbahnromantik">vor knapp zwei Jahren</a> wollte ich am Fronleichnamstag wieder meine Tante in <strong>Korbach</strong> besuchen. Das allerdings war schwieriger als gedacht: Die DB-Auskunft gab mir für die knapp 200 km eine Fahrtdauer von um die fünf Stunden mit interessanten Umwegen über Warburg oder Bad Wildungen aus. Bei genauerem Hinsehen stellte sich heraus, dass zurzeit zwischen Bad Arolsen und Korbach SEV eingesetzt wird und die Übergangszeit von zwei Minuten zwischen Zug und Bus für das System zu kurz war, so dass diese Verbindungen nicht auftauchten. Aber selbst wenn man das wusste, blieb immer noch eine Fahrtdauer von etwa vier Stunden pro Strecke, was sich für einen Tag kaum lohnt. Die ganze Strecke mit dem Carsharing-Auto zu fahren, hätte über hundert Euro gekostet, also blieb als Kompromiss, mit dem Zug bis <strong>Marburg</strong> zu fahren und dann ein Auto aus dem großen dortigen Carsharing-Bestand zu nehmen. Am Bahnhof war zwar keins mehr frei, aber am nahegelegenen Standort Elisabethkirche.<br />
Gesagt, getan: Da ich den angepeilten RE um 8.44 verpasst habe, bin ich auf die ICE-IC-Verbindung eine knappe Stunde später ausgewichen und war kaum später (allerdings etwas teurer) in Marburg als geplant. Schlauerweise hatte ich die Wegbeschreibung zum Auto nicht mitgenommen, aber gemeinsam mit der Hotline konnte ich den Wagen, einen Toyota Yaris eines Marburger Kooperationspartners von DB Carsharing, ausfindig machen. Von Dauerregen und scharfen Kurven abgesehen, steuerte ich den Yaris ohne Zwischenfälle nach Korbach und zurück. Nachdem ich dann auch herausgefunden hatte, wie die Schranke zum Parkplatz aufgeht, marschierte ich zurück zum Bahnhof. Den Ausdruck mit den Zugverbindungen hatte ich auch vergessen, aber ich hatte Glück: ich konnte gerade noch eine Fahrkarte kaufen (RMV-Preisstufe 7), da kam schon der RE nach FF. Bei der Einfahrt in Friedberg fiel mir wieder ein, dass ich den Hessentagssonderzug nach Hanau benutzen konnte – normalerweise fährt zwischen FFG und FH an Sonn- und Feiertagen nichts. In Hanau hatte ich noch Zeit, eine Fahrkarte für den restlichen Streckenabschnitt (Marburg liegt ja nicht im RMV-VAB-Übergangsbereich) zu kaufen und stieg dann direkt in den RE nach NAH, der dort pünktlich ankam und mich zu meinem nassgeregneten Fahrrad entließ.</p>
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		<title>Auskunft und Wirklichkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 18:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ÖPNV]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn man gegen 17.30 Uhr von Aschaffenburg nach Recklinghausen fahren will, kann man um 17.36 losfahren und kommt um 21.08 Uhr an – so sagt es einem jedenfalls die Reiseauskunft der DB. Wenn man genau hinschaut, ist in der Verbindung ein 40-minütiger Aufenthalt in Essen enthalten: Ankunft um 20.08, weiter um 20.48 mit der RB [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man gegen 17.30 Uhr von Aschaffenburg nach Recklinghausen fahren will, kann man um 17.36 losfahren und kommt um 21.08 Uhr an – so sagt es einem jedenfalls die Reiseauskunft der DB. Wenn man genau hinschaut, ist in der Verbindung ein 40-minütiger Aufenthalt in Essen enthalten: Ankunft um 20.08, weiter um 20.48 mit der RB 42. Man sollte allerdings nicht den ICE fluchtartig verlassen und die Wartezeit in der Essener Fußgängerzone verbringen (das Bahnhofsgebäude wird ja gerade umgebaut): Wenn man nämlich am Ankunftsbahnsteig stehen bleibt, kommt nur 7 Minuten nach der planmäßigen Ankunft des ICE der RE 2, der einen ebenfalls nach Recklinghausen bringt. Offensichtlich sind sieben Minuten für die Auskunft zu wenig, um einen offiziellen Anschluss herzustellen, obwohl der Zug nicht nur am selben Bahnsteig hält, sondern auch zwischen Duisburg und Essen dieselbe Strecke benutzt und im Regelfall daher gar nicht vor dem ICE abfahren kann. Am Freitag hat es jedenfalls geklappt: Ich war schon nach 2:59 Stunden in Recklinghausen, und damit eine halbe Stunde früher, als in meiner Reiseverbindung stand.</p>
<p>Am Montag habe ich mich dann auf den Weg nach Dortmund gemacht, um mir die neue U-Bahn anzugucken, die in Ost-West-Richtung durch die Innenstadt verläuft. Sie trägt zwar das U in den Liniennummern, wird aber im Gegensatz zu den anderen Dortmunder U-Bahn-Linien mit normalen Straßenbahnwagen befahren und ist außerhalb des Tunnels auch nicht kreuzungsfrei ausgebaut. Es handelt sich also – ähnlich wie in den Nachbarstädten – eher um eine unterirdische Straßenbahn. An der Kampstraße, wo die neue Strecke die älteste Stadtbahnstrecke kreuzt, ist die Fahrt mit der Rolltreppe in die untere Ebene ganz witzig, weil man vom Stil der frühen Achtzigerjahre (Ziegelsteinfarben und bunte Wandplatten) in den des aktuellen Jahrzehnts wechselt (küh<strong></strong>l-schlichte Marmoroptik). An der Wittener Straße in Dorstfeld gibt es übrigens etwas, das es viel öfter geben müsste: Eine <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=dsw06.jpg">Anschlusssicherungsanlage</a>, die anzeigt, in wie viel Minuten die nächste Stadtbahn kommt. Der Fahrer des Anschlussbusses kann dann entscheiden, ob es sich lohnt zu warten.</p>
<p>Für die Rückfahrt abends nach Aschaffenburg hatte die Auskunft wieder eine interessante Verbindung ausgegeben: Um 17.31 Uhr mit der S 2 nach Herne, von da weiter mit einer anderen S 2 nach Duisburg, dort in den ICE. Das ist völlig korrekt, weil man gegenüber dem direkten RE nach Duisburg zehn Minuten spart. Trotzdem war ich so früh am Bahnhof, dass ich ihn noch erreicht hätte – wenn er nicht mit +10 angekündigt gewesen wäre. Der Gegenzug Richtung Münster stand auch noch auf dem Gleis – Grund: Oberleitungsschaden bei Haltern. Mein messerscharfer Schluss, dass die S 2, die aus der Gegenrichtung kommt und in ERE wendet, dann pünktlich sein müsste, war zum Glück richtig. Die Fahrt mit den neuen 422ern – die übrigens wesentlich ruhiger laufen als ihre Cousins aus der 425er-Familie – verlief also ohne Probleme. In Herne gab es sogar eine Ansage für alle, die eigentlich mit dem verspäteten RE Richtung Essen fahren wollten. Ab EDG ging es pünktlich mit dem ICE aus Amsterdam bis FF, von dort sollte ich eine halbe Stunde später mit der RB ab FFS weiter. Was auch hier die Auskunft nicht wusste: Da wir mit -1 in FF ankamen, blieb noch genug Zeit, um den RE zu erreichen und damit eine Dreiviertelstunde zu sparen. In diesem Fall ist das Verhalten des Computers aber verständlich, denn in vier Minuten neun Gleise weiter zu kommen, klappt nur mit ein bisschen Glück und wenig Gepäck. Trotzdem habe ich selten das Gefüh<strong></strong>l, an einem Wochenende so viel Zeit gewonnen zu haben.</p>
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		<title>Rückbuchung der Abbuchung ohne Buchung</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 21:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Auskunft+Buchung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie versprochen, hier der Bericht, wie die Geschichte mit dem zu Unrecht abgebuchten Geld zu Ende gegangen ist: Mit Buchungstag 28.11. habe ich das Geld zurück auf mein Kreditkartenkonto bekommen – säuberlich getrennt in eine Buchung über 42,50 Euro für die Fahrkarte und 9,20 für den Gutschein. Wie schon bei der Abbuchung habe ich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie versprochen, hier der Bericht, wie die Geschichte mit dem <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/abbuchung-ohne-buchung/">zu Unrecht abgebuchten Geld</a> zu Ende gegangen ist: Mit Buchungstag 28.11. habe ich das Geld zurück auf mein Kreditkartenkonto bekommen – säuberlich getrennt in eine Buchung über 42,50 Euro für die Fahrkarte und 9,20 für den Gutschein. Wie schon bei der Abbuchung habe ich das nur zufällig bei der Überprüfung meiner Kreditkartenumsätze bemerkt – eine Mitteilung oder gar Entschuldigung von der DB habe ich nicht bekommen. Wer sich nicht beschwert, lebt verkehrt – das ist zwar jetzt mal wieder bewiesen, aber jetzt beschwere ich mich trotzdem nicht mehr, sondern bin froh, dass alles geklärt ist.</p>
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