Osterüberraschungen
Hier in Kurzform die Besonderheiten meines Osterwochenendes in Freiburg:
- Rappelvoller Zug auf der Hinfahrt. Ein Fahrgast redete auf den Zub ein, dass es „an Feiertagen doch immer dieselbe Scheiße“ sei, weil es „zu viele Leute für zu wenig Plätze“ gäbe. Der antwortete nur kühl, dass er schließlich hätte reservieren können – und ich, dass er den Leuten sagen solle, sie sollten ein andermal fahren. Denn leider kann die DB nicht beliebig lange Züge beliebig oft fahren lassen, und bei den parallelen Autobahnstaus verlangt vermutlich auch niemand, an Feiertagen eine zusätzliche Spur anzuhängen.
- Das hervorragende ÖPNV-Netz in Freiburg mit 15-min-Takt der Straßenbahn am Wochenende und perfekten Anschlüssen zwischen den Bahnen und zum Bus. Sicher vorbildlich, wobei Freiburg mit einem nahezu monozentrischen Netz es da auch einfach hat.
- Die Züge auf der Dreiseenbahn mit 143ern und ex-DR-Doppelstockwagen. Wäre die verkehrsrote Lackierung nicht, könnte man sich glatt in der DDR wähnen.
- Auf der Rückfahrt Verzögerung in Mannheim „wegen Wartens auf einen verspäteten Regionalzug“. Dieser Grund dürfte als Verspätungsgrund für einen ICE eher selten vorkommen, aber in diesem Fall wohl einigen Fahrgästen die letzte Verbindung des Tages gerettet haben. Nach recht rasanter Fahrt über die Riedbahn war bei der Ankunft in FF die Verspätung auch kaum noch der Rede wert. Im Gegensatz zu der des Anschlusszuges, der mit der weniger aufschlussreichen Begründung „Störung im Betriebsablauf“ mit +15 unterwegs war. Das AST wollte ich nicht warten lassen, also habe ich ein wenig mehr für ein reguläres Taxi nach Hause bezahlt.
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