(K)eine neue Werbefläche
Schon länger ist mir in den Zügen der BR 423 (die Züge, die z.B. auf der Frankfurter S1 fahren) etwas aufgefallen: Die Einstiegsräume sind dort durch Glasscheiben begrenzt, an die sich direkt die Rückenlehnen der Sitze anschließen. Fast in allen Zügen, mit denen ich gefahren bin, waren in die Zwischenräume zwischen Lehne und Scheibe Werbe-Flugblätter aller Art (meistens für irgendwelche Discos, Partys oder Szenelokale) gequetscht. Das ist sicherlich nicht im Sinne des Erfinders, zumal man das Papier ziemlich schwer wieder da heraus bekommen dürfte.
Auf der Hinfahrt nach Obertshausen habe ich beschlossen, darüber einen Beitrag zu schreiben. Auf der Rückfahrt habe ich dann den ersten Zug gesehen, bei dem die DB eine einfache, aber wirkungsvolle Methode dagegen angewandt hat: Die betreffende Partie der Glasscheibe war einfach mit einer undurchsichtigen blauen Farbschicht (ähnlich dem Farbton der Sitze) lackiert. So entfällt die kostenlose „Werbefläche“, und es sieht noch nicht mal schlecht aus
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Stichwörter: Fahrgäste, Nahverkehr
Hermann Lampart
19. Juni 2007, 11:52 Uhr
Auf diesen Flächen macht die Münchner S-Bahn mit Plakaten Eigenwerbung. Vorher bestand das gleiche Problem mit dazwischengesteckten Flugblättern.