Es geht nicht immer schief
Am langen Fronleichnamswochenende war ich ziemlich viel mit dem Zug unterwegs: AB–Marl, Marl–Dortmund und zurück, Marl–Hilden und zurück und Marl–AB. Manche regelmäßigen Bahnfahrgäste meinen vielleicht, da hätte einfach was schiefgehen müssen. Ein klares Jein: Zwar war immer mal wieder der Wurm in Gestalt von Verspätungen und sonstigen Störungen drin, aber wie durch ein Wunder war ich fast überhaupt nicht davon betroffen. Sei es, weil ich genug Zeit zum Umsteigen hatte (z.B. 29 min in Essen vom ICE zur RB – da machen 10 min Verspätung nichts), sei es, weil auch der Anschlusszug leichte Verspätung hatte oder weil ich eine alternative Verbindung benutzen konnte. Auf diese Weise habe ich es dann auch geschafft, von Hilden nach Marl Mitte, also fast durch den gesamten VRR, nur mit S-Bahnen (S7, S1, S2, S9) zu fahren. Und das, ohne dass es länger gedauert hätte als mit dem RE.
Nur auf der Rückfahrt nach Aschaffenburg gab es dann ein kleines Problem: Die 10 Minuten Verspätung, die der ICE wegen verspäteter Ankunft aus der Gegenrichtung schon am Abgangsbahnhof Oberhausen hatte, hatte er bis Frankfurt Hbf gerade wieder aufgeholt – da verzögerte sich die Weiterfahrt wegen eines Blitzeinschlags im Stellwerk in FFS auf unbestimmte Zeit. Aber da ich nicht mehr umsteigen musste, hat mir die letztendliche Ankunft mit +30 in NAH auch nicht allzu viel ausgemacht. Insofern hatte ich auch hier „Glück im Unglück“, und außerdem handelte es sich nun wirklich um höhere Gewalt, so dass der DB kein Vorwurf zu machen ist.
Stichwörter: Betriebsstörungen, Fernverkehr, Hochgeschwindigkeitsverkehr, Nahverkehr, NRW, VRR
Jan kann Bahn fahrn » Blog Archiv » Murphys Gesetz
15. September 2007, 15:20 Uhr
[...] geht gar nichts schief, aber manchmal eben auch alles… Es fing damit an, dass ich mich am Sonntag mit der [...]