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	<title>Jan kann Bahn fahrn &#187; Planung/Technik/Betrieb</title>
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	<description>Erlebnisse und Meinungen rund um Bahn und ÖPNV</description>
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		<title>Hüben und drüben 1 – Bus</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 11:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit sechs Jahren wohne ich nun arbeitsbedingt in Aschaffenburg und bin dort genau so regelmäßiger Nutzer des ÖPNV wie früher in meiner Heimatstadt Marl. Dabei ist mir natürlich vieles aufgefallen, was in den beiden Städten bzw. ihrem jeweiligen Umland verschieden ist. Diese Unterschiede möchte ich euch in einer kleinen Serie vorstellen, angefangen mit dem Busangebot. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit sechs Jahren wohne ich nun arbeitsbedingt in Aschaffenburg und bin dort genau so regelmäßiger Nutzer des ÖPNV wie früher in meiner Heimatstadt Marl. Dabei ist mir natürlich vieles aufgefallen, was in den beiden Städten bzw. ihrem jeweiligen Umland verschieden ist. Diese Unterschiede möchte ich euch in einer kleinen Serie vorstellen, angefangen mit dem Busangebot.</p>
<p>Auf den ersten Blick sind die Bus<strong>netze</strong> der Städte gar nicht mal so unterschiedlich. In beiden gibt es ein Bündel von Linien, die sich jeweils an einem in den 2000er-Jahren neu gebauten Busbahnhof mit kurzen Umsteigewegen (Marl Mitte bzw. Aschaffenburg Hbf/ROB) treffen und von dort in die Stadtteile und die Nachbarstädte ausstrahlen. Tangentiallinien gibt es praktisch nicht, so dass der Weg zwischen zwei Stadtteilen immer über das Zentrum führt. Aufgrund der ungewöhnlichen Geografie von Marl gibt es allerdings noch einen zweiten Umsteigeknoten in Hüls, über den man z.B. Marl-Hamm von Sinsen aus erreichen kann.<br />
Nach einem Blick auf die Stadtpläne scheint mir die <strong>Netzdichte</strong>, d.h. der Abstand zur nächsten Haltestelle, in AB kürzer zu sein, da hier die Busse häufiger direkt durch die Wohn- bzw. Gewerbegebiete hinein fahren als in Marl, wo sich der Verkehr eher auf die Hauptachsen konzentriert. Die Haltestellenabstände sind ähnlich, allerdings gibt es in AB mehr Kuriositäten wie dicht beieinanderliegende Haltestellen mit unterschiedlichen Namen, Haltestellen, die nur in eine Richtung angefahren werden sowie eine reine Ausstiegshaltestelle, die in den Bussen nicht angesagt wird.</p>
<p>Was die <strong>Fahrpläne</strong> der Linien betrifft, so dominiert in beiden Städten montags bis freitags tagsüber der 30-Minuten-Takt. In Marl wie in AB werden Linien, die ein Stück gemeinsam fahren, häufig so gelegt, dass sich ein 15-Minuten- oder noch dichterer Takt ergibt. In AB haben einige Linien ohne Parallelverkehr in der Hauptverkehrszeit auch einen eigenen 15-Minuten-Takt.<br />
Wesentlich größer ist der Unterschied zwischen den Städten abends und am Wochenende. In AB verlässt der letzte Bus den Busbahnhof um 21.25 Uhr (sonntags um 20.25 Uhr), danach muss man mit einem Anruf-Sammel-Taxi (letzte Abfahrt 0.30 Uhr, am Wochenende 2.00 Uhr) vorlieb nehmen, das halbstündlich nur nach Vorbestellung und mit besonderem Fahrpreis fährt. In Marl dagegen fahren die Busse auf den Hauptlinien bis etwa Mitternacht, die Nebenlinien allerdings werden ab 21 Uhr auf Taxibus umgestellt, der im Gegensatz zum Sammeltaxi zum normalen Fahrpreis benutzbar ist. In den Wochenendnächten kann man bis ca. 3 Uhr auf zwei Hauptlinien durch die Stadt den Nachtexpress benutzen, in die nicht angebundenen Stadtteile bleibt allerdings nur der Weg mit einem regulären Taxi.<br />
Samstags nachmittags und sonntags herrscht in beiden Städten der Stundentakt vor, der in Marl bereits gegen 9 Uhr einsetzt. In AB bleibt man dagegen bis 13 Uhr auf das AST angewiesen.<br />
<strong>Anschlüsse</strong> zwischen den meisten Linien bestehen in Marl Mitte zu den Minuten 00 und 30, am ROB in AB zu den etwas seltsamen Minuten 25 und 55. In Marl war es zumindest früher Usus, dass die Busse – jedenfalls auf Nachfrage beim Fahrer – aufeinander warten, in AB habe ich so etwas noch nicht beobachtet (bei dem regelmäßigen Verkehrschaos wäre es wahrscheinlich auch nicht praktikabel). Ebenso gibt es dort auch nicht die Anschlussgarantie, die in Marl abends für bestimmte Relationen gegeben wird, oder die Möglichkeit, nach 20 Uhr zwischen den Haltestellen auszusteigen.</p>
<p>Verbindungen in die <strong>Nachbarstädte</strong> werden in Marl wie die innerstädtischen Verbindungen von der Vestischen angeboten. Die Fahrpläne gehorchen demselben Schema wie innerhalb Marls, außer dass schwächer frequentierte Linien die Stadtgrenze nur alle 60 Minuten überschreiten. Der „Star“ in Marl dürfte der SB 25 sein, der im Halbstundentakt in gut 15 Minuten die Busbahnhöfe von Marl und Recklinghausen verbindet.<br />
In AB dagegen fahren die Stadtwerke nicht in alle Nachbargemeinden, in manche Richtungen wird der Verkehr von der Verkehrsgesellschaft Untermain (VU) oder der Kahlgrund-Verkehrsgesellschaft (KVG) durchgeführt. Für deren Linien beträgt der Grundtakt 60 Minuten, durch Überlagerung kann sich hier allerdings auch ein kürzerer Takt ergeben. Abends und am Wochenende ist das Angebot leider sehr dürftig: Samstags wie sonntags werden die meisten Linien auf einen Zweistundentakt reduziert, und ab etwa 21 Uhr fährt praktisch gar nichts mehr. Einen Ersatz durch AST gibt es nur von und an drei Gemeinden, die sonst von den Stadtbussen bedient werden. Ärgerlich: Auf dem Rückweg in die Stadt darf man nicht etwa überall aussteigen, sondern nur an einer von vier Haltestellen in der Innenstadt. Auf den meisten Regionalbuslinien gibt es allerdings stadtauswärts noch eine Abfahrt (außer sonntags) um 22.30 Uhr, freitags und samstags auch um 0.30 Uhr.</p>
<p>Die <strong>Anschlüsse Bus/Zug</strong> funktionieren in beiden Städten einigermaßen. Das Problem ist hier wie da, dass Busse nicht auf Züge warten und umgekehrt. Für Marl bringen außerdem gelegentliche leichte Fahrplanverschiebungen der Strecke Essen–Münster die Anschlüsse in ERE ins Wanken, in NAH stellt sich das Problem, dass es Abfahrten in vier Richtungen über die ganze Stunde verteilt gibt. So etwas wie der Nichtanschluss zwischen dem letzten Zug aus Frankfurt (an 0.38) und den Wochenend-Nachtbussen (ab 0.30) ist allerdings wirklich ärgerlich und in Marl deutlich besser gelöst.</p>
<p>Was die <strong>Fahrzeuge</strong> betrifft, tun sich beide Städte nicht mehr viel. Niederflur-Stadtbusse mit Haltestellenanzeige und -ansage sind Standard, in AB allerdings wurde das letzte Hochflurfahrzeug erst 2011 augemustert. Die Regionalbusse dagegen, die auch auf manchen innerstädtischen Strecken die einzige Fahrtmöglichkeit darstellen, erfüllen beide Standards aber noch längst nicht alle. In AB gibt es im Gegensatz zu Marl außerdem an den wichtigsten Haltestellen eine DFI, die die fahrplanmäßigen Abfahrtszeiten anzeigt. Wenn die Ampel-Fernsteuerung eingeführt wird (die es in Marl schon seit 2001 gibt), sollen die Informationen auch in Echtzeit geliefert werden.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Beide Unternehmen kochen aufgrund des Subventionsbedarfs nur mit Wasser. Die Vestische scheint mir ingesamt etwas engagierter zu sein, hat es in der deutlich dichter besiedelten Region aber auch leichter. In Aschaffenburg wird es dagegen schwierig, woanders hin zu fahren als ins Büro oder zum Einkaufen. Ob es nur an Geld und Geografie liegt oder am fehlenden Mut, etwas Neues zu wagen?</p>
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		<title>ÖPNV, wie er (nicht) sein sollte</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 21:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein frohes neues Jahr an alle Leser! Gerade komme ich aus meinen Weihnachtsferien wieder, in denen ich die eine oder andere Fahrt mit dem ÖPNV im Ruhrgebiet gemacht habe. Nach Essen war die Fahrt recht unspektakulär, ärgerlich ist nur, dass es wegen der frühen Abfahrt der RB 42 in ERE nur noch eine sinnvolle Verbindung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein frohes neues Jahr an alle Leser! Gerade komme ich aus meinen Weihnachtsferien wieder, in denen ich die eine oder andere Fahrt mit dem ÖPNV im Ruhrgebiet gemacht habe. Nach <strong>Essen</strong> war die Fahrt recht unspektakulär, ärgerlich ist nur, dass es wegen der <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/minute-18/">frühen Abfahrt</a> der RB 42 in ERE nur noch eine sinnvolle Verbindung pro Stunde von meinen Eltern aus gibt. Die Fahrzeit ist dabei mit etwa einer Stunde deutlich länger als mit dem Auto, aber noch annehmbar. Gerade noch annehmbar ist auch die letztmögliche Rückfahrt an Wochentagen, in diesem Fall um 22.32 Uhr ab Essen-Überruhr.<br />
Die Verbindung zum Betriebshof der Vestischen in <strong>Herten</strong>, wo ich wieder meinen ehemaligen Kollegen besucht habe, könnte dagegen kaum besser sein: In 22 Minuten ist man da, nur der zweimalige Umsteigezwang (Hochstraße in Marl und Buschstraße in Herten) dürfte von vielen potenziellen Kunden als lästig empfunden werden. Dafür warten die Busse aber aufeinander, so dass ein Anschlussverlust selten sein dürfte – zumindest, wenn man beim Einsteigen den Busfahrer informiert.<br />
Am selben Tag machte ich mich dann auf zum Silvesterfeiern nach <strong>Dortmund</strong>. Auch hier war die Verbindung vorbildlich: SB 25 bis ERE, dann direkter Anschluss mit dem RE 2 nach EWAN. Von dort mit der S 2 nach Dortmund-Westerfilde, wo jede S-Bahn direkten Anschluss an die Buslinie hat, die mich zum Ziel brachte.<br />
Der kleine Wermutstropfen: Der Anschluss in EWAN war kein fahrplanmäßiger, sondern er kam nur mit etwas Glück zustande – eigentlich hätte ich 20 min warten müssen. Der Über-Eck-Anschluss in Wanne ist leider ebenso wie der Anschluss vom und zum SB 25 in ERE nicht nur gegenüber Verspätungen, sondern auch gegenüber Fahrplanverschiebungen sehr empfindlich. Ideal wäre hier eine Abfahrtszeit von RE und RB in ERE von 22/52.<br />
Zurück von der Silvesterfeier führte mich dann wieder ein gutes ÖPNV-Beispiel: Die Buslinie 460, die über die Schnellstraße von Kirchlinde direkt in die Dortmunder Innenstadt führt und dort am Nordeingang des Hauptbahnhofs hält. Meine Rückfahrt von dort nach <strong>NAH</strong> verlief erfreulich ruhig: Leerer Zug, fast pünktlich, Currywurst aus dem Speisewagen auch genießbar – das Bahnjahr 2012 zeigt sich von seiner besten Seite!</p>
<p>PS: Der <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/provinzbahnhofe/">Einkaufswagen</a> am Hp Marl Mitte liegt immer noch dort &#8230;</p>
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		<title>Dies &amp; Das</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 20:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen sind mir einige Dinge aufgefallen, die zwar interessant sind, aber nicht für einen ganzen Beitrag reichen: Seit gestern ist der ab 11. Dezember gültige DB-Fahrplan online, und man kann auch Fahrscheine ab diesem Datum buchen. Ich habe das gleich genutzt, um eine Fahrkarte für die Weihnachtsheimfahrt zu buchen. Interessanterweise war schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen sind mir einige Dinge aufgefallen, die zwar interessant sind, aber nicht für einen ganzen Beitrag reichen:</p>
<ul>
<li>Seit gestern ist der ab 11. Dezember gültige DB-Fahrplan online, und man kann auch Fahrscheine ab diesem Datum buchen. Ich habe das gleich genutzt, um eine Fahrkarte für die Weihnachtsheimfahrt zu buchen. Interessanterweise war schon gestern Vormittag das Angebot an Sparpreisen für den 23.12. stark eingeschränkt: wirklich günstig (25,50 Euro mit Bahncard 25) wäre es nur mit Fahrt über die Rheinstrecke und Ankunft nach 1.00 Uhr. Letztendlich habe ich mich für den ICE um 19.36 ab NAH entschieden, den ich schon häufig benutzt habe. Lieber wäre mir eine Abfahrt zwei Stunden früher gewesen, aber dabei wäre die Ersparnis gegenüber dem Normalpreis vernachlässigbar gering gewesen. Die Rückfahrt habe ich noch nicht gebucht, da der Termin noch nicht feststeht.</li>
<li>Wesentliche Änderungen auf den von mir befahrenen Strecken gibt es übrigens zum neuen Fahrplan nicht. Aus NRW ist an Positivem zu berichten, dass die Strecke nach Brilon Stadt reaktiviert wird, im Rhein-Main-Raum die von Darmstadt nach Pfungstadt. Ganz neu ist in Frankreich die LGV Rhin-Rhône, die die Fahrzeiten zwischen Süd- und Ostfrankreich drastisch verkürzt. Ab dem 23. März wird es sogar einmal täglich einen direkten TGV Frankfurt–Marseille geben, der auch die Fahrzeit von Aschaffenburg nach Lyon von 8 bis 10 auf 7:13 Stunden verkürzt. Bereits ab Dezember erreicht man dieselbe Fahrzeit auch mit einer Verbindung über Straßburg, die allerdings viele und knappe Umstiege hat.</li>
<li>Wettbewerbsangebote im Schienenfernverkehr werden in der Realität von mehr Fahrgästen angenommen als in rein hypothetischen Studien. Das behauptete vor einiger Zeit ein Artikel* in der Zeitschrift „Internationales Verkehrswesen“. Referenzstrecken: Köln–Amsterdam für die Studie und Köln–B<strong></strong>rüssel für die Realität. Was man allerdings nicht bedacht hat: Als „Platzhirsch“ (Incumbent) auf der Strecke gilt der Thalys, als „Konkurrent“ (Entrant) der ICE der DB. Ersterer hat den Nachteil, dass seine Fahrscheine über Köln hinaus nirgendwohin durchtarifierbar sind, so dass für Umsteigeverbindungen immer mindestens zwei zeitgleiche Buchungen mit Verfügbarkeitsabfrage etc. nötig sind (wie bereits <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/brugge-weg/">beschrieben</a>). Im ICE hingegen lassen sich integrierte Fahrscheine, auch Sparangebote der Deutschen Bahn, von jedem deutschen bis zu jedem belgischen Bahnhof lösen, was ihm einen Teil der zusätzlichen Fahrgäste beschert haben dürfte. Es gilt also: Konkurrenz belebt das Geschäft, aber neue Fernverkehrsangebote werden mit Sicherheit auch an der Kompatibilität der Tarife gemessen.</li>
</ul>
<p>* Warnecke, C. und Rompf, D.: Bahn frei für den Kunden?, in: Internationales Verkehrswesen 3/2011</p>
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		<title>Einst und jetzt 3 – Nachtrag</title>
		<link>http://www.janzbikowski.de/blog/einst-und-jetzt-3-%e2%80%93-nachtrag/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 18:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur dritten und letzten Folge meiner kleinen Serie „Einst und jetzt“ hat Martin einen so ausführlichen Kommentar geschrieben, dass ich ihm einen eigenen Beitrag widme. Hallo, solche Beiträge lese ich bei Dir immer wieder gerne Danke . [...] Dem alten Busbahnhof trauere ich nämlich, ehrlich gesagt, schon nach. Mir hat diese Form der Busbahnhöfe (wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/einst-und-jetzt-3-sonstiges/">dritten und letzten Folge</a> meiner kleinen Serie „Einst und jetzt“ hat Martin einen so ausführlichen Kommentar geschrieben, dass ich ihm einen eigenen Beitrag widme.</p>
<blockquote><p>Hallo,</p>
<p>solche Beiträge lese ich bei Dir immer wieder gerne <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>Danke <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<blockquote><p>[...]<br />
Dem alten Busbahnhof trauere ich nämlich, ehrlich gesagt, schon nach. Mir hat diese Form der Busbahnhöfe (wie man sie ja auch z.B. in GE-Buer Rathaus findet) schon immer besser gefallen als der neue Busbahnhof (wie auch in RE), wo sich die eintreffenden und abfahrenden Linien zudem noch kreuzen.[...]</p></blockquote>
<p>Stimmt, das ist ein Nachteil der Mittelinsel-Bauform. Bei der Bauform mit parallelen Bussteigen sind außerdem die Umsteigewege tendenziell kürzer. Insgesamt ist es wohl Geschmackssache <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<blockquote><p>Die Abreißfahrkarten hatten IMHO viel mehr Charme, als die gedruckten Fahrscheine auf Thermopapier, die man heutzutage überall kriegt.</p></blockquote>
<p>Das stimmt absolut. Ich hoffe, ich habe nicht den Eindruck erweckt, dass früher alles schlecht und heute alles gut ist <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<blockquote><p>Ich hab die als Kind gesammelt, weil die auch interessant waren, verschiedene Gesellschaften hatten schöne Logos auf ihren Fahrkarten (StOag in Oberhausen mit dem schiefen O) und jeder hatte seine eigene Farbe (Vest waren glaub ich gelb, ich kenne blaue oder rote auch).</p></blockquote>
<p>Meines Wissens hing die Farbe zumindest bei der Vestischen von der Preisstufe ab: die Preisstufe 1 zum Beispiel <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=vest-f1.jpg">gelb</a>. Andere Betriebe mögen andere Farben gehabt haben, von der Bogestra habe ich noch ein <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=bgs-f1.jpg">blaues</a> Preisstufe-B-Ticket in der Sammlung.</p>
<blockquote><p>Leider sind die alten Bestände meiner Fahrkarten dem Aufräumwahn meiner Eltern zum Opfer gefallen, wie auch die Verbundfahrpläne Bereich 2 (und teilweise auch andere) ab 1980. Die hätten heute sicher einen guten Wert!</p></blockquote>
<p>Meine allerersten Fahrpläne sind meinem eigenen Aufräumwahn zum Opfer gefallen, aber von einem ehemaligen Kollegen bei der Vestischen habe ich einige noch ältere Fahrplanbücher bekommen. Das von 1983 habe ich dreifach; wenn du oder ein andere Blogleser Interesse daran hast, einfach bei mir melden!</p>
<blockquote><p>Dass man nach 20 Uhr beim Fahrer einsteigen musste, kam auch erst ziemlich spät. Ich bin zwar damals selten um die Zeit Bus gefahren, aber da gabs das glaub ich auch noch nicht.</p>
<p>Was die Preisstufen angeht, fand ich die Regelung mit den Waben viel einfacher. Ich bin neulich mal mit meinen Kindern nach Wuppertal und Solingen (Schwebebahn und O-Bus <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ) gefahren (Ticket für den Gesamtraum für stolze 35 EUR!), da hab ich mich mal über diese Buchstabenzonen erkundigt und ich fand das sehr kompliziert. Ganz verstanden habe ich es immer noch nicht <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>Scheint auch Gewohnheitssache zu sein &#8230; Das ABC-System war genial einfach: 2 Waben, 1 Tarifgebiet oder 1 Großstadt ist A, bis zu zwei Tarifgebiete weiter ist B, alles darüber hinaus ist C. Mit D und E ist es etwas komplizierter, aber viel einfacher kann es damals bei sechs Preisstufen mehr auch nicht gewesen sein <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<blockquote><p>Was die Bordcomputer, die GPS-gestützten Haltestellenansagen, Vorrangschaltung der Ampeln und den Vorneeinstieg angeht, das gibts hier im VGN (Nürnberg) auch. Dazu noch Abfahrtstafeln an Haltestellen, die anzeigen, wann der nächste Bus kommt, nicht lt. Fahrplan, sondern anhand der Position der Busse). Aber gibts das nicht sogar auch shcon in Marl?</p></blockquote>
<p>Vorneeinstieg gibt es mittlerweile fast deutschlandweit mit der Konsequenz, dass zumindest hier in AB so gut wie gar nicht mehr wirklich kontrolliert wird. In Marl gibt es meines Wissens keine DFI, was sogar ein kleiner Rückschritt ist: Vor Jahren gab es in Marl Mitte nämlich mal eine Anzeige, die in Echtzeit die Ankunft des nächsten SB 26 verkündet hat (war damals ein Modellprojekt). Mir persönlich ist ein sinnvolles Angebot allerdings auch wichtiger als eine bunte Anzeige, hier in AB scheint es manchmal genau umgekehrt zu sein.</p>
<blockquote><p>Ja, Dein Beitrag weckt nostalgische Gefühle in mir, und ich freue mich immer wieder darüber. Danke vielmals und viele Grüße!</p>
<p>-Martin</p></blockquote>
<p>Danke, das freut mich sehr! Die Nostalgiethemen habe ich ja jetzt erst mal durch, ich hoffe, dass du trotzdem meinem Blog gewogen bleibst.</p>
<p>Viele Grüße aus der VAB in den VGN,</p>
<p>Jan</p>
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		<title>Einst und jetzt 3 &#8211; Sonstiges</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 15:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da ich mal wieder Zeit und Lust habe, kommt jetzt der letzte Teil der Serie „Einst und Jetzt“. Diesmal vergleiche ich alles, was nicht Fahrzeuge und Liniennetz ist – Schauplatz ist wieder das Gebiet der &#8594; Vestischen im Zeitraum von den späten Achtzigerjahren bis heute. Damals ließ der Blick auf den Linienplan an manchen Stellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich mal wieder Zeit und Lust habe, kommt jetzt der letzte Teil der Serie „Einst und Jetzt“. Diesmal vergleiche ich alles, was nicht <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/einst-und-jetzt-1-fahrzeuge/">Fahrzeuge</a> und <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/einst-und-jetzt-2-liniennetz/">Liniennetz</a> ist – Schauplatz ist wieder das Gebiet der <a href="http://www.vestische.de" target="_blank">&rarr; Vestischen</a> im Zeitraum von den späten Achtzigerjahren bis heute.</p>
<p>Damals ließ der Blick auf den <strong>Linienplan</strong> an manchen Stellen (vor allem Marl und Haltern) ein dichtes Netz vermuten, das sich aber bei genauerem Hinsehen als eine Bündelung von Linien für Werksangehörige der damaligen HÜLS AG bzw. Halterner Schüler entpuppte, die anderen Fahrgästen relativ wenig Nutzen brachten. Nachdem in den 80er-Jahren die Linien alle mit derselben roten Farbe auf einem normalen Stadtplan dargestellt worden waren, ging man im darauffolgenden Jahrzehnt dazu über, zwar verschiedene Farben zu nutzen, aber den Stadtplanhintergrund wegzulassen und die Linienverläufe so zu schematisieren, dass kaum noch erkennbar war, über welche Straßen die Linien verliefen und wo die Haltestellen genau lagen.<br />
Im zugehörigen <strong>Fahrplanbuch</strong> dominierten von Hand erstellte Fahrplantabellen mit Linienbändern, in denen noch die Zahlgrenzen angegeben waren. Welche Funktion diese hatten (zwei Zahlgrenzen waren die maximale Entfernung, auf der der Kurzstreckentarif galt), war jedoch nicht zu erkennen, was das Ganze etwas mysteriös machte. Noch mysteriöser wurde es dadurch, dass es Zahlgrenzen ohne Haltestelle gab, die dann im Linienband die Bezeichnung „Tarifpunkt“ mit dem Hinweis „Tarifpunkt keine Haltestelle“ trugen.</p>
<p><strong>Fahrscheine</strong> gab es entweder beim Fahrer oder an einem zugigen Schalter am Busbahnhof. Letzterer bot auch sonst nicht viel Komfort: ein paar schmale parallel angeordnete <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=vest02.jpg">Bordsteinkanten</a> mit einem zugigen Wartehäuschen mussten reichen. Egal, wo man die Fahrkarten kaufte, sie kamen von einem Abreißblock, zu dem die fertig gedruckten <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=vest-f1.jpg">Fahrscheine</a> gebündelt waren. Dabei gab es außer der Kurzstrecke die Preisstufen 1 bis 5. Die 5 deckte aber noch nicht den ganzen Verbundraum des VRR ab; wollte man weiter fahren, musste man die sechs Preisstufen des so genannten Regionaltarifs nutzen, der nur in den Zügen der Deutschen Bundesbahn galt. Wenn man schon einen Fahrschein hatte, konnte man im Bus hinten einsteigen und ihn dort entwerten. Nur nach 20 Uhr musste man immer beim Fahrer einsteigen. Wo man dann wieder aussteigen musste, konnte man mit viel Glück oder auf Nachfrage aus einer Ansage des Fahrers erfahren. Um den Haltewunsch dann dem Fahrer zu signalisieren, musste man zur hinteren Tür gehen und dort den Haltewunschknopf drücken. Allerdings kamen Anfang der Neunzigerjahre bereits Haltestellenanzeigen und im ganzen Bus verteilte Haltewunschtasten auf.</p>
<p>Und wie sieht es heute aus? Die <strong>Fahrplanbücher</strong> sind komplett computererstellt. Zahlgrenzen oder Tarifpunkte sind daraus nicht mehr erkennbar, was auch nicht nötig ist, da ein Kurzstreckenticket in der Regel drei Stationen weit gilt. Die <strong>Linienpläne</strong> zeigen jetzt sowohl einen Stadtplan als auch ein buntes Liniennetz, in dem die meisten Schüler- und Werkslinien nicht mehr dargestellt sind (soweit es sie überhaupt noch gibt).</p>
<p>Die <strong>Fahrscheine</strong> heißen jetzt offiziell <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=vest-f7.jpg">Tickets</a> und werden erst beim Kauf gedruckt, nach anfänglichen Schwierigkeiten sind sie inzwischen auch dann noch lesbar, wenn man sie ein paar Tage im Portmonee gehabt hat. Die Preisstufen wurden 1993 radikal vereinfacht auf Kurzstrecke, A, B und C, was erst 2008 durch die Einführung einer neuen Preisstufe D wieder etwas aufgeweicht wurde (ab 2012 wird es eine weitere Preisstufe E geben). Dabei sind natürlich alle Preisstufen in allen VRR-Verkehrsmitteln gültig. Die Tickets gibt es zwar immer noch beim Fahrer, der Schalter ist aber in den meisten Städten einem modernen Kundenzentrum gewichen, das meistens direkt neben einem nagelneuen <strong>Busbahnhof</strong> steht. Der wiederum besteht oft aus einer großen überdachten <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=vest14.jpg">Mittelinsel</a>, an der reihum die Bussteige wie Sägezähne angeordnet sind.<br />
A propos Drucken: Die Fahrscheindrucker in den Bussen sind nicht nur Drucker, sondern <strong>Bordcomputer</strong>, die (anhand der zurückgelegten Strecke) auch die Haltestellenanzeige und -ansage steuern, so dass man sich nicht mehr auf die seltenen und nicht immer verständlichen Ansagen der Fahrer verlassen muss. Die Ansagen werden vom Computer erzeugt und haben deswegen manchmal einen kuriosen Akzent („Marienhohspitall“). Über die Bordcomputer werden auch die Ampeln angesteuert – dadurch gibt es schneller grün, die Fahrgäste sind schneller am Ziel und die Vestische braucht weniger Busse.</p>
<p>Seit 2002 muss in den Bussen der Vestischen grundsätzlich vorne eingestiegen und der Fahrschein vorgezeigt werden. Dieser <strong>„kontrollierte Einstieg“</strong> führt nicht zu größeren Verspätungen, was mich damals erstaunt hat. Bei großem Andrang, Kinderwagen, Rollstühlen etc. kann der Fahrer auch weiterhin die hintere Tür zum Einstieg öffnen.<br />
Aussteigen kann man ab 20 Uhr übrigens nicht nur an den Haltestellen, sondern unter bestimmten Bedingungen auch dazwischen. Ich nutze das ganz gerne, seit die Haltestelle, die mir am nächsten lag, weggefallen ist, auch wenn die Mindestentfernung von 200 Metern gerade so erreicht wird.</p>
<p>Und damit endet meine kleine Zeitreise in der Hoffnung, dass sie euch gefallen und vielleicht ein paar nostalgische Gefühle geweckt hat. Und eine neue Vergleichsidee gibt es auch schon, nämlich zwischen dem ÖPNV in meinen beiden Wohnorten Aschaffenburg und Marl bzw. ihren jeweiligen Regionen. Ihr dürft gespannt sein!</p>
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		<title>ICE im Eurotunnel (2)</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 21:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit meinem letzten Beitrag zum Thema „ICE im Eurotunnel“ hat sich ja in dieser Hinsicht einiges getan: Am 19. Oktober ist der erste ICE nach der Fahrt durch den Tunnel im Londoner Bahnhof St. Pancras eingetroffen, nachdem er bereits am Wochenende zuvor eine Evakuierungsübung im Tunnel erfolgreich bestanden hatte. Nun sollen die Sicherheitsbestimmungen geändert werden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit meinem letzten Beitrag zum Thema <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/ice-im-eurotunnel/">„ICE im Eurotunnel“</a> hat sich ja in dieser Hinsicht einiges getan: Am 19. Oktober ist der erste ICE nach der Fahrt durch den Tunnel im Londoner Bahnhof St. Pancras eingetroffen, nachdem er bereits am Wochenende zuvor eine Evakuierungsübung im Tunnel erfolgreich bestanden hatte. Nun sollen die Sicherheitsbestimmungen geändert werden, so dass der ICE ab Dezember 2013 planmäßig durch den Tunnel fahren kann. Außerdem hat sogar Eurostar selbst zehn ICE-ähnliche Züge (Velaro E320) von Siemens bestellt. In meinem letzten Beitrag habe ich zwar die bestehenden Sicherheitsbestimmungen verteidigt, aber dabei ging es mir weniger um die Bestimmungen an sich als um die gesamte Sicherheit für die Fahrgäste. Und wenn die gewährleistet bleibt: Warum sollten dann keine ICE durch den Eurotunnel fahren? Und davon haben andere sicherlich mehr Ahnung als ich. Man darf also gespannt sein, wie es mit den Verkehren durch den Eurotunnel weiter geht.</p>
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		<title>Minute 18</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 16:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ist ab Sonntag die neue Abfahrtszeit der Regionalbahn von Recklinghausen Richtung Essen. Das ist soweit keine große Nachricht, ärgerlich ist sie allerdings für alle, die aus Marl und Dorsten diesen Zug erreichen wollen: Der SB 25 kommt nämlich erst zur Minute 16 am Recklinghäuser Hbf an, und zwei Minuten Übergangszeit sind doch arg knapp. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ab Sonntag die neue Abfahrtszeit der Regionalbahn von Recklinghausen Richtung Essen. Das ist soweit keine große Nachricht, ärgerlich ist sie allerdings für alle, die aus Marl und Dorsten diesen Zug erreichen wollen: Der SB 25 kommt nämlich erst zur Minute 16 am Recklinghäuser Hbf an, und zwei Minuten Übergangszeit sind doch arg knapp. Eine halbe Stunde später passt alles, der RE fährt dann zur Minute 54 ab, so dass das Umsteigen aus dem Bus mit Ankunft um .46 unter normalen Umständen bequem möglich ist. Übrigens fährt der RE jetzt ab Essen weiter nach Düsseldorf, wohin wahrscheinlich von ERE aus mehr Fahrgäste fahren wollen als nach Mönchengladbach. Auch in der Gegenrichtung klappen die Anschlüsse: Ankunft aus Essen zu den Minuten 03 und 38, Abfahrt des SB 25 um .13 und .43. Mich würde mal interessieren, wie dieser „Hinketakt“ zustande kommt, nachdem sich bisher RE und RB fast exakt zum Halbstundentakt ergänzt haben: liegt es an betrieblichen Zwängen oder besseren Anschlüssen in Essen? Ich gehe schon davon aus, dass es für solche Änderungen Gründe gibt, aber leider erfährt man diese als Laie (auch als interessierter) selten.<br />
Und auch die Busunternehmen müssen die Bahnfahrpläne so hinnehmen und versuchen, ihre Fahrpläne darauf auszurichten. In diesem Fall wird am Fahrplan der SB 25 kaum noch etwas zu ändern sein, denn er ist immer zum Rundumanschluss zur Minute 00/30 in Marl Mitte, und die Fahrzeit von dort bis Recklinghausen kann nach diversen Beschleunigungsmaßnahmen nicht noch weiter verkürzt werden. Zum Glück ist vom Anschlussverlust nur eine Fahrt pro Stunde betroffen, die außerdem zu Zeiten des Stundentakts nicht angeboten wird. Halbstündige Wartezeiten am späten Abend wird es also, sofern alles pünktlich fährt, nicht geben, zumal sich als Alternative zwischen Marl und Essen auch noch die S 9 anbietet.</p>
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		<title>Kurioses vom Wochenende</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 21:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Erlebnis mit dem Busfahrer (siehe vorherigen Beitrag) ging meine Reise nach Arnheim los, wo ich den Samstag verbracht habe. Die DB-Auskunft hatte mir dorthin eine interessante Verbindung ausgespuckt: um den ICE Frankfurt–Amsterdam zu erreichen, sollte ich nämlich mit der RB von NAH nach Babenhausen und von dort mit der Odenwaldbahn nach FF fahren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Erlebnis mit dem Busfahrer (siehe vorherigen Beitrag) ging meine Reise nach <strong>Arnheim</strong> los, wo ich den Samstag verbracht habe. Die DB-Auskunft hatte mir dorthin eine interessante Verbindung ausgespuckt: um den ICE Frankfurt–Amsterdam zu erreichen, sollte ich nämlich mit der RB von NAH nach Babenhausen und von dort mit der Odenwaldbahn nach FF fahren. Das klappte auch reibungslos, nicht zuletzt deswegen, weil letzterer Zug für die 4 km zwischen FFS und FF sage und schreibe 15 Minuten im Fahrplan stehen hat. In dieser Zeit ist wohl außer ein wenig Puffer für Verspätungen auch das Warten auf offener Strecke auf die Überholung durch die RB aus Wächtersbach enthalten. Nachdem die stattgefunden hatte, kamen wir immer noch mit -2 im Frankfurter Hbf an, so dass der Zug problemlos unter derselben Zugnummer (!) über Darmstadt nach Erbach weiter bzw. zurück fahren konnte.<br />
Im ICE gab es zwei kleine Besonderheiten: zum einen belegte offenbar eine größe<strong></strong>re Reisegruppe (erkennbar an den identischen Lunchpaketen) einen Großteil des Zuges, so dass ich etwas länger nach einem Platz suchen musste, zum anderen zogen wir uns durch einen Halt auf der NBS, der recht jovial vom Zub kommentiert wurde („Sie fragen sich sicher auch, warum wir hier stehen, &#8230;“), eine Verspätung von etwa 10 Minuten zu, die bis Arnheim aber größtenteils wieder abgebaut war. Grund war übrigens „ein vor uns fahrender ICE, der nicht mit voller Geschwindigkeit fahren“ konnte.<br />
In Arnheim angekommen, musste ich im Baustellenchaos am Bahnhof die Abfahrtsstelle des Obusses zu meinem Quartier erst einmal suchen – mit der Folge, dass mir dieser vor der Nase wegfuhr und ich eine halbe Stunde auf den nächsten warten musste. Dessen Fahrer fragte mich (wenn ich es denn richtig verstanden habe) angesichts meines b<strong></strong>rüchigen Niederländisch ganz erstaunt, ob ich denn wirklich im richtigen Bus sei, was ich bejahte (wie sich später heraus stellte, auch zu Recht).<br />
Am nächsten Tag stand um 19.37 Uhr die Rückfahrt an. Dadurch, dass anscheinend Fußball-Spieltag war, waren jede Menge Sonderbusse vor dem Bahnhof unterwegs, die ich natürlich (diesmal ohne Beschwerden) fotografiert habe. Zum Zug ging ich deswegen erst in letzter Minute, konnte aber dafür direkt in der Lounge Platz nehmen und so den Systemwechsel nach Deutschland aus der Panoramaperspektive erleben. Dachte ich jedenfalls, aber da beim Umschalten der Hauptschalter ausgeknipst wird, wird auch die Scheibe zum Führerstand trüb, so dass man bestenfalls schemenhaft erkennen kann, was drinnen und draußen passiert. In KK passierte das nächste Kuriosum: Auf dem Abfahrtsplan am Bahnsteig und in den Fahrplanheftchen im Zug war als Abfahrtszeit 21:20 Uhr angegeben, auf der Anzeigetafel jedoch 21:28. Letztere erwies sich als richtig, was einen planmäßigen Aufenthalt inklusive Kopfmachen von 13 Minuten und eine Rekord-Fahrzeit von 48 Minuten für 168 km (=210 km/h) bis FFLF bedeutete. Die konnte der Zug allerdings nicht ganz einhalten, nicht zuletzt weil die tatsächliche Abfahrtszeit erst gegen :30 lag.<br />
Die Ankunft an der Endstation FF geschah also mit etwa +5, und hier passierte ein weiteres Kuriosum: der RE nach Würzburg, zu dem planmäßig überhaupt kein Anschluss besteht (Übergangszeit „nur“ 6 min), wartete auf unseren Zug, so dass ich wie erhofft schon um kurz nach 23:16 Uhr in Aschaffenburg eintrudelte. Dass ich das Anrufsammeltaxi noch erreichte, brachte mir nur begrenzt Glück, denn erst vergaß der Fahrer fast, an meiner Haustür zu halten, und dann übergab sich ein Mitfahrgast auch noch teilweise auf meine Tasche. Aber selbst davon ließ ich mir das recht gelungene Wochenende dann doch nicht verderben – wozu hat man schließlich eine Waschmaschine &#8230;</p>
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		<title>ICE im Eurotunnel?</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 09:09:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Ausgabe des „Spiegel“ von letzter Woche findet sich ein Interview mit dem DB-Vorstandsvorsitzenden Rüdiger Grube, in dem er auch über die Hindernisse spricht, mit ICE-Zügen durch den Eurotunnel zu fahren. Grube: Wir kommen aber mit unserem ICE nicht in den Eurotunnel, weil die Betreiber aus Frankreich und England die Strecke mit dem TGV [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Ausgabe des „Spiegel“ von letzter Woche findet sich ein Interview mit dem DB-Vorstandsvorsitzenden Rüdiger Grube, in dem er auch über die Hindernisse spricht, mit ICE-Zügen durch den Eurotunnel zu fahren.</p>
<blockquote><p>Grube: Wir kommen aber mit unserem ICE nicht in den Eurotunnel, weil die Betreiber aus Frankreich und England die Strecke mit dem TGV blockieren. [...]<br />
SPIEGEL: Paris kann Sie doch nicht fernhalten &#8230;<br />
Grube: &#8230; aber die Zugangsvoraussetzungen so absurd gestalten, dass eben nur die französischen Züge sie erfüllen. Es heißt zum Beispiel, die Züge müssten 400 Meter lang sein.<br />
SPIEGEL: Hängen Sie doch einfach zwei ICE aneinander!<br />
Grube: Dann heißt es aber: Geht nicht, die Passagiere müssten durch die volle Länge des Zuges laufen können. Absurd!</p></blockquote>
<p>Die erwähnten Sicherheitsbestimmungen sind allerdings nicht neuen Datums, sondern stammen aus dem Vertrag von Canterbury, mit dem 1986 der Bau des Tunnels zwischen Großbritannien und Frankreich besiegelt wurde. Unter anderem ist dort auch festgelegt, dass die Züge mindestens 375 Meter lang und durchgängig begehbar sein müssen, weil dies der Abstand der Notausgänge in der Tunnelröhre ist. Außerdem müssen die Züge in zwei völlig autarke Einheiten getrennt werden können, damit bei Ausfall eines Triebkopfes im Tunnel die betroffene Hälfte evakuiert werden kann und die Passagiere mit dem anderen Triebkopf aus dem Tunnel befördert werden können. Dazu kommt, dass im Zug nur Passagiere sitzen dürfen, die eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen mit Metalldetektor und Gepäckdurchleuchtung durchlaufen haben.</p>
<p>Nun erfüllt auch der von Herrn Grube erwähnte TGV diese Sicherheitsbestimmungen zunächst einmal nicht: der längste konventionelle TGV ist 238 Meter lang und kann auch nicht in zwei Einheiten geteilt werden, da sich jeweils zwei Wagen ein Drehgestell teilen (Talgo-Prinzip). Außerdem war der Tunnel zum Eröffnungszeitpunkt auf britischer Seite nur an konventionelle Strecken angebunden, die ein gewöhnlicher TGV ebenfalls nicht befahren konnte (kleineres Lichtraumprofil und Stromzufuhr per Stromschiene). Und für die Sicherheitskontrollen braucht man abgetrennte Bereiche in den Bahnhöfen, die standardmäßig auch nicht vorhanden sind.</p>
<p>Also musste in Gemeinschaftsarbeit von Briten, Franzosen und Belgiern ein neuer Hochgeschwindigkeitszug entwickelt werden, der in allen drei Ländern und durch den Tunnel fahren konnte: der Eurostar. Dieser ist zwar vom TGV abgeleitet, die Unterschiede haben aber trotzdem enorme Entwicklungskosten verursacht, auf die man vermutlich lieber verzichtet hätte – zumal auch zwei Zugtypen entworfen wurden, die nie zu ihrem geplanten Einsatz kamen: die „Nightstar“ genannten Nachtzüge und die „North of London“-Züge, die über London hinaus fahren sollten.</p>
<p>Langer Rede kurzer Sinn: Bei der Verabschiedung der Sicherheitsbestimmungen dachte man vermutlich eher an Unfälle und Terroranschläge als daran, die damalige Deutsche Bundesbahn vom Verkehr im Tunnel fernzuhalten. Da das Risiko für beides nicht gerade gesunken ist, dürfte das heute nicht anders sein. Mir persönlich macht jedenfalls der nötige Umstieg in B<strong></strong>rüssel wenig aus, zumal mit dem London-Spezial auch schon ein durchgehender Fahrschein existiert. Schön wäre es, wenn es so etwas auch für die Kombination Thalys-Eurostar oder für Fahrten über Paris gäbe. Vielleicht wäre das ein realistisches Ziel für die DB, die ja immerhin zu 10% am Thalys beteiligt ist? Von der Möglichkeit, einen durchgehenden Fahrschein über London hinaus zu lösen, will ich gar nicht reden.</p>
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		<title>Einst und jetzt 2: Liniennetz</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 18:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einer längeren Pause kommt hier mal wieder ein Beitrag der Serie „Einst und jetzt“ über die Veränderungen bei der Vestischen, die ich als interessierter Fahrgast so miterlebt habe, diesmal zum Thema Liniennetz. Das zeichnete sich Anfang der Neunzigerjahre durch eine historisch gewachsene Struktur aus: Seit der Einstellung der Straßenbahn, die 1982 abgeschlossen war, hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer längeren Pause kommt hier mal wieder ein Beitrag der Serie <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/einst-und-jetzt-1-fahrzeuge/">„Einst und jetzt“</a> über die Veränderungen bei der Vestischen, die ich als interessierter Fahrgast so miterlebt habe, diesmal zum Thema <strong>Liniennetz</strong>.</p>
<p>Das zeichnete sich Anfang der Neunzigerjahre durch eine historisch gewachsene Struktur aus: Seit der Einstellung der Straßenbahn, die 1982 abgeschlossen war, hatte es kaum Änderungen gegeben. Die meisten Linien fuhren im 30-Minuten-Takt, andere dagegen zu festen Minuten, aber nicht in jeder Stunde, und manche auch völlig ohne Takt. Meine beiden Lieblingslinien 251 und 287 (die an meiner Schule bzw. bei mir zu Hause vorbei fuhren) waren solche Beispiele. Noch heute weiß ich, dass die 251 von Marl Mitte Richtung Lippramsdorf um 7.46, 9.00, 10.00, 10.48, 11.46, 12.46, 13.20, 14.00, 15.00, 16.00, 17.34 und 18.59 fuhr (früh morgens gab es noch einige Fahrten, die ich aber nicht mehr auswendig weiß). Abgesehen von diesen „taktlosen“ Linien trafen sich die meisten Busse aber zu festgelegten Zeiten an den Busbahnhöfen, in Marl zum Beispiel um 00/30 und 15/45, in Dorsten um 22/52. Allerdings hielten viele Linien etwa in Marl auf dem Hinweg um 00 und auf dem Rückweg um 15, so dass Anschlüsse oft nicht in beiden Richtungen funktionierten. Auch Anschlüsse zu Zügen schienen eher Zufall als Absicht zu sein. Ohnehin konnte man auf manchen Linien schon Verspätungen fest einplanen, weil die Fahrzeiten nicht an den zunehmenden Autoverkehr angepasst waren.</p>
<p>Eine neue Entwicklung im Netz gab es aber doch: die <strong>StädteSchnellBusse</strong> (SB), die seit Ende der Achtzigerjahre mit wenigen Halten die Ortszentren verbanden. Sie fuhren im Stundentakt und nur während der Geschäftsöffnungszeiten. Pilotlinie war die SB 26 Dorsten-Deuten–Marl–Recklinghausen, später kamen unter anderem die SB 25 Dorsten ZOB–Marl–Recklinghausen und SB 24 GE-Buer–Recklinghausen–Datteln–Waltrop hinzu. Die Anschlüsse an den Umsteigepunkten waren meistens nicht auf die Schnellbusse ausgerichtet, so dass die durch die schnellere Fahrt gewonnene Zeit oft durch Warten wieder verloren ging.</p>
<p>Seitdem hat sich eine Menge getan: Zwischen 2000 und 2003 wurden in allen Städten im Bedienungsgebiet der Vestischen die Nahverkehrspläne (NVP) umgesetzt, die gemeinsam mit dem Kreis Recklinghausen und den kreisfreien Städten Bottrop und Gelsenkirchen entworfen wurden.<br />
Durch die NVP-Umsetzung sind die Fahrpläne kräftig durcheinandergewirbelt worden (siehe die Liste der <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/bus-alt.php">alten</a> und <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/bus-liste.php">neuen</a> Linien). Neben einigen wenigen unveränderten Linien wurden Linienabschnitte neu zusammen gesetzt, andere völlig neu eingeführt (wie etwa zwischen Oer-Erkenschwick und Marl oder durch das Neubaugebiet Hüls-Süd) und andere ganz eingestellt (wie etwa zwischen Altendorf und Marl). Auf den neuen Linien sind Taktverkehr und realistische Fahrzeiten selbstverständlich. Auch die Symmetrie des Fahrplans ist jetzt auf viel mehr Linien umgesetzt als vorher, das bedeutet, dass Anschlüsse auf der Hinfahrt meistens genau so funktionieren wie auf der Rückfahrt.<br />
StädteSchnellBusse spielen eine viel größe<strong></strong>re Rolle, fahren an allen Tagen bis Betriebsschluss und bieten als Rückgrat des Netzes bessere Anschlüsse an Bus und Bahn. Allerdings werden auf manchen Abschnitten jetzt alle Haltestellen bedient, weil es keinen Parallelverkehr mehr gibt, so dass der Name „Schnellbus“ sich oft nur auf die direkteren Linienwege bezieht (<a href="http://www.janzbikowski.de/bus/schnell.jpg">Karte des Schnellbusnetzes</a>).</p>
<p>Völlig neu sind die <strong>Taxibusse</strong>, die nur auf Bestellung fahren. Sie sind Vor- und Nachteil zugleich: Für manche Gegenden wie das Altenzentrum Maria Lindenhof in Dorsten ermöglichen sie überhaupt erst eine ÖPNV-Anbindung, manchmal wurden aber auch Linienabschnitte des Standardnetzes auf Taxibus umgestellt (z.B. Marl–Lippramsdorf).<br />
Seit 2002 gibt es auch ein <strong>NachtExpress</strong>-Netz im Vest Recklinghausen. An Wochenenden und vor Feiertagen kann man seitdem bis etwa 3 Uhr alle Haltestellen an den Hauptverkehrsadern erreichen. Im Gegenzug wurde allerdings der Betriebsschluss der regulären Linien von etwa 1 Uhr um eine Stunde vorverlegt; Nebenlinien fahren ab etwa 21 Uhr nur noch als Taxibus.</p>
<p>Insgesamt kann man sagen, dass die Umsetzung der NVP frischen Wind in das Busnetz im Vest gebracht hat. Das bedeutet auch, dass sich die Fahrgäste öfter an Änderungen gewöhnen müssen als früher. Leider sind einige der Angebotsverbesserungen nicht ganz so gut angekommen wie erhofft, so dass sie schon wieder Geschichte sind. Durch das Glück, an einer der neuen Schnellbuslinien gewohnt zu haben, habe ich persönlich von den neuen Konzepten jedenfalls eher profitiert und wünsche mir – wie schon bei den Fahrzeugen – den alten Zustand nicht ernsthaft zurück.</p>
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