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	<title>Jan kann Bahn fahrn &#187; Kundenorientierung</title>
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	<description>Erlebnisse und Meinungen rund um Bahn und ÖPNV</description>
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		<title>Internationale Buchung, die x-te</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 15:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum habe ich eine Bahnreise hinter mir, plane ich schon die nächste. Ende März will ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Resturlaub abbauen und den neuen TGV Frankfurt–Lyon–Marseille ausprobieren. Dieser verkehrt ja ab dem 23.3. und ist voll in das Preissystem der DB integriert, so dass dort auch das Europa-Spezial Frankreich gilt. Während der ersten Buchungstage sah ich erfreut, dass noch Fahrscheine für 39 Euro pro Strecke zu haben waren (Bahncard-Rabatt gibt es erst ab 59 Euro). Als gestern aber klar war, dass ich tatsächlich buchen wollte, waren bei der DB weder für die Hin- noch für die Rückfahrt noch Sparangebote verfügbar. Eine Suche bei tgv-europe, der internationalen Verkaufsseite der SNCF, brachte ein interessantes Ergebnis: der Zug für die Hinfahrt wurde gar nicht erst angezeigt. Für die Rückfahrt dagegen war Marseille–Frankfurt tatsächlich noch für 39 Euro zu haben, was ich natürlich sofort buchte.<br />
Für die Hinfahrt bastelte ich ein wenig auf der DB-Seite herum und stieß auf ein interessantes Phänomen: Wenn ich einen 15-minütigen Aufenthalt in Straßburg eingab und dadurch einen Umstieg dort erzwang, waren noch 39-Euro-Tickets zu haben. Und das, obwohl bei der so entstehenden Verbindung die Grenze gar nicht in einem Fernverkehrszug überquert wird, was eigentlich essenzielle Bedingung des Europa-Spezials ist. Nicht lange wundern, sondern buchen, sagte ich mir. Nach Eingabe sämtlicher Daten und Klick auf „Buchung durchführen“ folgte jedoch leider die Ernüchterung: „Im reservierungspflichtigen Zug konnte kein Sitzplatz reserviert werden“ oder so ähnlich. Offensichtlich traf das zu, was ich schon beim Besuch der SNCF-Seite vermutet hatte: Der Zug war ausgebucht.<br />
Also hieß es eine Alternativverbindung suchen: die gab es drei Stunden früher mit gleicher Fahrzeit, aber Umstiegen in Hanau, Offenburg und Straßburg. Die letzteren beiden sind dabei mit 7 bzw. 10 Minuten äußerst knapp, und eine direkte Fahrkarte lässt sich sowieso nicht buchen (DB) bzw. wäre unnötig teuer (SNCF). Ich wollte nun nicht darüber philosophieren, ob man bei Verpassen eines der beiden Anschlüsse kostenlos umbuchen kann, zumal die nächste Verbindung ab Straßburg mit dem ausgebuchten TGV aus Frankfurt wäre. Also letztendlich der Kompromiss: Zwei Fahrkarten NAH–Offenburg und Offenburg–Lyon zum jeweiligen nationalen Spartarif gebucht mit einer Stunde Puffer dazwischen. Kostenpunkt zusammen: 42,05 Euro zzgl. 1 Euro für die Buchung des Ruhebereichs im TGV. Vom Preis her kann man da nicht meckern, nur eine integrierte internationale Buchung zum günstigstmöglichen Preis habe ich, wie <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/brugge-weg/">schon</a> <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/man-gonnt-sich-ja-sonst-nichts/">mehrmals</a>, <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/railways-coming-home/">schmerzlich</a> <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/la-storia-infinita/">vermisst</a>.</p>
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		<title>Deutschland-Tarif</title>
		<link>http://www.janzbikowski.de/blog/deutschland-tarif/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 11:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unternehmen & Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Bewegt man sich nur innerhalb der eigenen Heimatregion oder fährt nur mit dem DB-Fernverkehr, ist das Tarifsystem meistens noch relativ einfach zu begreifen. Durch die Vielzahl der Verkehrsverbünde, die es zudem nicht einmal überall gibt, wird es aber schnell kompliziert, wenn man sich öfter in andere(n) Regionen bewegt. Dazu kommt noch, dass einige Tarife unternehmensabhängig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bewegt man sich nur innerhalb der eigenen Heimatregion oder fährt nur mit dem DB-Fernverkehr, ist das Tarifsystem meistens noch relativ einfach zu begreifen. Durch die Vielzahl der Verkehrsverbünde, die es zudem nicht einmal überall gibt, wird es aber schnell kompliziert, wenn man sich öfter in andere(n) Regionen bewegt. Dazu kommt noch, dass einige Tarife unternehmensabhängig sind und nicht bei allen der wie Pilze aus dem Boden schießenden Privatbahnen gelten. Sollte die DB einmal in größerem Umfang Konkurrenz im Fernverkehr bekommen, dürfte dieses Problem noch weiter zunehmen.<br />
Für die Koordination von Fahrplänen gibt es bereits die Initiative <a href="http://www.deutschland-takt.de">&rarr; „Deutschland-Takt“</a>, die sich aus Vertretern von Fahrgastverbänden, aber auch einiger Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen zusammen setzt. Der VCD skizziert darüber hinaus auch einen <a href="http://www.vcd.org/890.html">&rarr; „Deutschland-Tarif“</a>, der diesen koordinierten Fahrplan ergänzen würde.<br />
Ich habe mir daher mal ein paar Gedanken gemacht, wie ein solcher Tarif aussehen könnte. Dabei gibt es für fast alle Komponenten des Systems bereits Vorbilder im Aus- oder sogar Inland, die man nur konsequent zu Ende denken müsste:</p>
<p>Kernstück des neuen Tarifsystems ist eine einheitliche Einteilung ganz Deutschlands in Tarifzonen, die (wie die VRR-Tarifgebiete) mehrere kleine Gemeinden, eine mittelgroße Stadt oder einen Teil einer Großstadt umfassen. Bis zur Entfernung von etwa 100 km (das ist die Größe von großen Verkehrsverbünden wie VRR oder RMV) gilt ein Zonentarif entsprechend den heutigen Verbundtarifen. Darüber hinaus soll ein Relationstarif gelten, der aber nicht nur in Zügen, sondern auch im lokalen ÖPNV zumindest am Start- und Zielort anerkannt wird (also etwa wie der heutige DB-Tarif mit City-Ticket).<br />
Das Neue daran ist, dass die Reichweite des Zonentarifs immer vom Startpunkt und nicht mehr von den Grenzen des Verkehrsverbundes abhängt. Das mag auf den ersten Blick kompliziert klingen, aber eine Liste, bis zu welcher Entfernung welcher Tarif gilt, braucht man auch jetzt schon. Der große Vorteil ist, dass Übergangstarife an den Grenzen der Verbünde entfallen und außerdem die Preisstufen und das Fahrscheinsortiment in ganz Deutschland gleich sind. Macht man also einen Ausflug nach Hamburg, muss man sich nicht durch das dortige Angebot von Fahrscheinen wühlen, sondern weiß, dass dort das Angebot dasselbe ist wie zu Hause. Informieren muss man sich nur, bis wohin welche Preisstufe gilt und ab wo der Relationstarif angewendet wird.</p>
<p>Weitere Details meiner Idee mit den jeweiligen Vorbildern:</p>
<ul>
<li>Der Zonentarif sollte eine Kurzstrecke für etwa 4 (Bus-/Straßenbahn-)Haltestellen sowie vier weitere Preisstufen umfassen: A für Fahrten innerhalb der Tarifzone, B für den zwei Tarifzonen breiten Kranz, der darum herum liegt, C für einen weiteren etwa zwei Tarifzonen breiten Ring und D für den Rest der 100-km-Zone. Vorbild ist das bis 2011 gültige VRR-Tarifsystem.</li>
<li>Die Zonen sollten nicht in kleinere Einheiten unterteilt werden. Um Preissprünge an den Grenzen abzumildern, haben die Zonen aber große Überlappungsbereiche, so wie bis 1993 im VRR üblich. Heutiges Beispiel: Marl-Polsum gehört sowohl zum Marler als auch zum Gelsenkirchener Tarifgebiet.</li>
<li>Die Überlappungsbereiche sowie die Größe der Tarifzonen können ggf. auch eingesetzt werden, um unterschiedliche Sozialstrukturen und Fahrtgewohnheiten darzustellen (z.B. kleinere Zonen in Gebieten mit hoher Kaufkraft, große Überlappungsbereiche in Gebieten, die häufig in oder aus zwei Richtungen angefahren werden).</li>
<li>Die Fahrt in Preisstufe A sollte nicht mehr als 2 Euro kosten (Einzelfahrt in Aschaffenburg: 1,50 Euro, in Paris: 1,70 Euro, in Rom: 1 Euro)</li>
<li>Die Fahrradmitnahme sollte kostenlos möglich sein (wie heute z.B. im RMV und der VAB)</li>
<li>Es sollte einen Bahncard-Rabatt auf alle Fahrscheine geben, mit denen dann auch überall gefahren werden kann (wie heute z.B. im VRN).</li>
<li>Es sollte möglich sein, einen Fahrschein zum Zonentarif nur mit Angabe der Preisstufe zu kaufen (wie heute z.B. im VRR). Dies ist meines Erachtens praktischer als das in RMV und VAB übliche System, dass immer eine Zielzone angegeben werden muss. Fahrgäste und Fahrpersonal müssen keine Zonennummern auswendig lernen, und es müssen weniger Ausnahmen im Geltungsbereich definiert werden. Insbesondere für Zeitkarten ist nützlich, dass diese in einem gleichmäßigen Radius um das Zentraltarifgebiet gelten.</li>
<li>Die bisherigen Geltungsbereiche von verbundweiten Fahrscheinen (Semesterticket, Kombitickets) werden auf die 100-km-Zone vom jeweiligen Uni- oder Veranstaltungsstandort übertragen. Davon profitieren vor allem heute Standorte, die heute am Rand eines Verbundgebiets liegen, wie die TU Dortmund.</li>
<li>Fahrscheine über 100 km hinaus werden nicht mehr von Bahnhof zu Bahnhof, sondern ebenfalls von Tarifzone zu Tarifzone gekauft. Es ist also auch der Kauf zwischen zwei Gemeinden ohne Bahnhof möglich, ähnlich wie beim heutigen NRW-Tarif. Im Gegensatz zu diesem sind aber alle verkehrsüblichen Wege zwischen Start- und Endpunkt zugelassen. Ein Fahrschein von Aschaffenburg nach Marl würde also auch im Bus von Recklinghausen nach Marl gelten, was heute nicht der Fall ist.</li>
<li>Im Fernverkehr plädiere ich für die Abschaffung der Bahncard 25. Im Gegenzug sollte der Normalpreis leicht gesenkt werden und vor allem mehr Fahrscheine in den jeweiligen Kontingenten der Spartarife angeboten werden. Die Möglichkeit, mit der Bahncard 50 den Normalpreis zu ermäßigen, sollte für alle, die viel spontan fahren, weiter bestehen bleiben.</li>
<li>Fahrscheine sollten in allen öffentlichen Verkehrsmitteln gelten, unabhängig vom Betreiber. Dies gilt auch bei etwaigen privaten Fernverkehrsanbietern. Gegebenenfalls ist die Verkaufsstelle dann nicht mehr die DB, sondern eine zentrale landesweite Stelle (Vorbild Großbritannien).</li>
</ul>
<p>Soweit die Grundzüge des Deutschland-Tarifs, die auf jeden Fall enthalten sein sollten. Folgende Fragen sollten auch noch diskutiert werden:</p>
<ul>
<li>Sollte die Trennung in drei Preiskategorien (ICE, IC, Nahverkehr) bestehen bleiben oder sollten alle Fahrscheine in allen Zügen gelten? Letzteres würde das Tarifsystem drastisch vereinfachen, insbesondere für Fälle, in denen ein anderer Zug als geplant benutzt werden muss. Andererseits würde es möglicherweise Fahrgäste in schnellere Züge umlenken, ohne dass es dafür nennenswerte Mehreinnahmen für den Betreiber (= meist DB Fernverkehr) gibt. In diesem Zusammenhang wäre auch die gesetzliche Trennung zwischen subventioniertem Na<strong></strong>h- und eigenwirtschaftlichen Fernverkehr auf den Prüfstand zu stellen (Vorbilder sind die Schweiz oder die Niederlande).</li>
<li>Sollten Fahrscheine vor Fahrtantritt entwertet werden müssen oder nicht? Ersteres birgt das Risiko eines Schwarzfahrens, wenn man das Entwerten vergisst. Da es dann allerdings in ganz Deutschland nötig wäre, gäbe es keinen Umgewöhnungseffekt in fremden Regionen. Der Vorteil wäre, dass man Tickets (auch z.B. verbilligte Vierertickets oder Zehnerblöcke) auf Vorrat kaufen könnte.</li>
<li>Welche Rechte sollten Fahrgäste bei Betriebsstörungen haben: Benutzung von höherwertigen Zügen oder Umwegen, Erstattung von Taxikosten oder Zuschlägen, Aufhebung einer eventuellen Zugbindung, Erstattung in Form von Gutscheinen, &#8230;? Ab welcher Verspätung greifen diese Rechte, sind verpasste Anschlüsse (auch verkehrsmittelübergreifend) eingeschlossen? Wie sieht es aus, wenn die Ursache höhere Gewalt ist?</li>
<li>Weitere zu klärende Punkte wären etwa der Preis von Tageskarten relativ zu Einzelfahrten (in der VAB z.B. weniger als das Doppelte, im RMV genau das Doppelte ohne Bahncard-Rabatt, im VRR etwas mehr), die Ausgabe von Monatskarten (an jedem beliebigen Tag beim Fahrer wie in der VAB oder nur im Kundenzentrum zum Monatsanfang wie im VRR), das Höchstalter für den Kindertarif, die kostenlose Mitnahme von eigenen Kindern, die Mitnahme von Fahrrädern und Hunden, &#8230;</li>
<li>Für Nummerierungsfans: Die Tarifzonen sollten im Normalfall nicht kleiner sein als die fünfstelligen Postleitzahlgebiete, so dass eine fünfstellige Nummer ausreichen würde. Diese könnte sich an der PLZ orientieren, muss aber nicht mit dieser identisch sein. Um Verwechslungen zu vermeiden, kann man aber natürlich auch andere Systeme verwenden (z.B. Koordinatensystem wie im VRR, erste zwei Ziffern für das Bundesland etc.).</li>
</ul>
<p>Obwohl es bereits viele Schritte in die richtige Richtung gibt (NRW- und SH-Tarif, City-Ticket, Schönes-Wochenende-Ticket), schätze ich leider meine Idee eher als Wunschtraum denn als realistisches Projekt ein. Selbst wenn nur der Nahverkehr einbezogen werden soll, wären vermutlich jahrelange Verhandlungen zwischen den einzelnen Verkehrsunternehmen und Aufgabenträgern erforderlich. Die Einbeziehung des Fernverkehrs würde vermutlich sogar die Änderung von Bundesgesetzen nötig machen, die zurzeit nicht in der Planung ist. Jetzt ist eure Sicht als Fahrgast gefragt: Würde es sich eurer Meinung nach lohnen, für einen Deutschland-Tarif wie von mir skizziert zu kämpfen? Haltet ihr meine ganze Idee für unsinnig oder habt ihr nur Detailverbesserungen? Erledigt sich das Ganze durch die Einführung von elektronischen Abrechnungssystemen bald von alleine? Ich bin gespannt auf eure Kommentare!</p>
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		<title>ÖPNV, wie er (nicht) sein sollte</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 21:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein frohes neues Jahr an alle Leser! Gerade komme ich aus meinen Weihnachtsferien wieder, in denen ich die eine oder andere Fahrt mit dem ÖPNV im Ruhrgebiet gemacht habe. Nach Essen war die Fahrt recht unspektakulär, ärgerlich ist nur, dass es wegen der frühen Abfahrt der RB 42 in ERE nur noch eine sinnvolle Verbindung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein frohes neues Jahr an alle Leser! Gerade komme ich aus meinen Weihnachtsferien wieder, in denen ich die eine oder andere Fahrt mit dem ÖPNV im Ruhrgebiet gemacht habe. Nach <strong>Essen</strong> war die Fahrt recht unspektakulär, ärgerlich ist nur, dass es wegen der <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/minute-18/">frühen Abfahrt</a> der RB 42 in ERE nur noch eine sinnvolle Verbindung pro Stunde von meinen Eltern aus gibt. Die Fahrzeit ist dabei mit etwa einer Stunde deutlich länger als mit dem Auto, aber noch annehmbar. Gerade noch annehmbar ist auch die letztmögliche Rückfahrt an Wochentagen, in diesem Fall um 22.32 Uhr ab Essen-Überruhr.<br />
Die Verbindung zum Betriebshof der Vestischen in <strong>Herten</strong>, wo ich wieder meinen ehemaligen Kollegen besucht habe, könnte dagegen kaum besser sein: In 22 Minuten ist man da, nur der zweimalige Umsteigezwang (Hochstraße in Marl und Buschstraße in Herten) dürfte von vielen potenziellen Kunden als lästig empfunden werden. Dafür warten die Busse aber aufeinander, so dass ein Anschlussverlust selten sein dürfte – zumindest, wenn man beim Einsteigen den Busfahrer informiert.<br />
Am selben Tag machte ich mich dann auf zum Silvesterfeiern nach <strong>Dortmund</strong>. Auch hier war die Verbindung vorbildlich: SB 25 bis ERE, dann direkter Anschluss mit dem RE 2 nach EWAN. Von dort mit der S 2 nach Dortmund-Westerfilde, wo jede S-Bahn direkten Anschluss an die Buslinie hat, die mich zum Ziel brachte.<br />
Der kleine Wermutstropfen: Der Anschluss in EWAN war kein fahrplanmäßiger, sondern er kam nur mit etwas Glück zustande – eigentlich hätte ich 20 min warten müssen. Der Über-Eck-Anschluss in Wanne ist leider ebenso wie der Anschluss vom und zum SB 25 in ERE nicht nur gegenüber Verspätungen, sondern auch gegenüber Fahrplanverschiebungen sehr empfindlich. Ideal wäre hier eine Abfahrtszeit von RE und RB in ERE von 22/52.<br />
Zurück von der Silvesterfeier führte mich dann wieder ein gutes ÖPNV-Beispiel: Die Buslinie 460, die über die Schnellstraße von Kirchlinde direkt in die Dortmunder Innenstadt führt und dort am Nordeingang des Hauptbahnhofs hält. Meine Rückfahrt von dort nach <strong>NAH</strong> verlief erfreulich ruhig: Leerer Zug, fast pünktlich, Currywurst aus dem Speisewagen auch genießbar – das Bahnjahr 2012 zeigt sich von seiner besten Seite!</p>
<p>PS: Der <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/provinzbahnhofe/">Einkaufswagen</a> am Hp Marl Mitte liegt immer noch dort &#8230;</p>
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		<title>Negative Grenzkosten</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 14:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei der alljährlichen Berechnung der passenden Bahncard ist mir vorhin aufgefallen, dass der Normalpreis mit ICE von NAH nach EE 91, nach ERE (mit ICE bis EE) aber nur 87 Euro beträgt. Weitere Recherchen ergaben, dass Essen anscheinend ein Gravitationszentrum ist, denn Fahrscheine in alle umliegenden Städte kosten, selbst wenn man sie nur über Essen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der alljährlichen Berechnung der <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/die-passende-bahncard/">passenden Bahncard</a> ist mir vorhin aufgefallen, dass der Normalpreis mit ICE von NAH nach EE 91, nach ERE (mit ICE bis EE) aber nur 87 Euro beträgt. Weitere Recherchen ergaben, dass Essen anscheinend ein Gravitationszentrum ist, denn Fahrscheine in alle umliegenden Städte kosten, selbst wenn man sie nur über Essen erreicht, weniger. Pfennigfuchsern, die unterwegs in die Ruhrmetropole sind, sei daher geraten, einen Fahrschein bis Gelsenkirchen (83 Euro) zu buchen und das letzte Stück verfallen zu lassen. Der Grund für diese Kuriosität ist unklar, möglicherweise hängt das mit der ermittelten Zahlungsbereitschaft der Fahrgäste zusammen. Sollte die DB diesen Beitrag lesen, so hoffe ich doch sehr, dass der Preis nach Essen gesenkt und nicht die Preise in alle anderen Orte erhöht werden <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Auch dieses Jahr bin ich übrigens mit der Bahncard 25 wieder günstiger gefahren als ich es mit der 50er wäre, wobei die Differenz vorwiegend durch den Preis der Bahncards selbst zustande kommt.</p>
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		<title>Einst und jetzt 3 – Nachtrag</title>
		<link>http://www.janzbikowski.de/blog/einst-und-jetzt-3-%e2%80%93-nachtrag/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 18:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur dritten und letzten Folge meiner kleinen Serie „Einst und jetzt“ hat Martin einen so ausführlichen Kommentar geschrieben, dass ich ihm einen eigenen Beitrag widme. Hallo, solche Beiträge lese ich bei Dir immer wieder gerne Danke . [...] Dem alten Busbahnhof trauere ich nämlich, ehrlich gesagt, schon nach. Mir hat diese Form der Busbahnhöfe (wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/einst-und-jetzt-3-sonstiges/">dritten und letzten Folge</a> meiner kleinen Serie „Einst und jetzt“ hat Martin einen so ausführlichen Kommentar geschrieben, dass ich ihm einen eigenen Beitrag widme.</p>
<blockquote><p>Hallo,</p>
<p>solche Beiträge lese ich bei Dir immer wieder gerne <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>Danke <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<blockquote><p>[...]<br />
Dem alten Busbahnhof trauere ich nämlich, ehrlich gesagt, schon nach. Mir hat diese Form der Busbahnhöfe (wie man sie ja auch z.B. in GE-Buer Rathaus findet) schon immer besser gefallen als der neue Busbahnhof (wie auch in RE), wo sich die eintreffenden und abfahrenden Linien zudem noch kreuzen.[...]</p></blockquote>
<p>Stimmt, das ist ein Nachteil der Mittelinsel-Bauform. Bei der Bauform mit parallelen Bussteigen sind außerdem die Umsteigewege tendenziell kürzer. Insgesamt ist es wohl Geschmackssache <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<blockquote><p>Die Abreißfahrkarten hatten IMHO viel mehr Charme, als die gedruckten Fahrscheine auf Thermopapier, die man heutzutage überall kriegt.</p></blockquote>
<p>Das stimmt absolut. Ich hoffe, ich habe nicht den Eindruck erweckt, dass früher alles schlecht und heute alles gut ist <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<blockquote><p>Ich hab die als Kind gesammelt, weil die auch interessant waren, verschiedene Gesellschaften hatten schöne Logos auf ihren Fahrkarten (StOag in Oberhausen mit dem schiefen O) und jeder hatte seine eigene Farbe (Vest waren glaub ich gelb, ich kenne blaue oder rote auch).</p></blockquote>
<p>Meines Wissens hing die Farbe zumindest bei der Vestischen von der Preisstufe ab: die Preisstufe 1 zum Beispiel <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=vest-f1.jpg">gelb</a>. Andere Betriebe mögen andere Farben gehabt haben, von der Bogestra habe ich noch ein <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=bgs-f1.jpg">blaues</a> Preisstufe-B-Ticket in der Sammlung.</p>
<blockquote><p>Leider sind die alten Bestände meiner Fahrkarten dem Aufräumwahn meiner Eltern zum Opfer gefallen, wie auch die Verbundfahrpläne Bereich 2 (und teilweise auch andere) ab 1980. Die hätten heute sicher einen guten Wert!</p></blockquote>
<p>Meine allerersten Fahrpläne sind meinem eigenen Aufräumwahn zum Opfer gefallen, aber von einem ehemaligen Kollegen bei der Vestischen habe ich einige noch ältere Fahrplanbücher bekommen. Das von 1983 habe ich dreifach; wenn du oder ein andere Blogleser Interesse daran hast, einfach bei mir melden!</p>
<blockquote><p>Dass man nach 20 Uhr beim Fahrer einsteigen musste, kam auch erst ziemlich spät. Ich bin zwar damals selten um die Zeit Bus gefahren, aber da gabs das glaub ich auch noch nicht.</p>
<p>Was die Preisstufen angeht, fand ich die Regelung mit den Waben viel einfacher. Ich bin neulich mal mit meinen Kindern nach Wuppertal und Solingen (Schwebebahn und O-Bus <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ) gefahren (Ticket für den Gesamtraum für stolze 35 EUR!), da hab ich mich mal über diese Buchstabenzonen erkundigt und ich fand das sehr kompliziert. Ganz verstanden habe ich es immer noch nicht <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>Scheint auch Gewohnheitssache zu sein &#8230; Das ABC-System war genial einfach: 2 Waben, 1 Tarifgebiet oder 1 Großstadt ist A, bis zu zwei Tarifgebiete weiter ist B, alles darüber hinaus ist C. Mit D und E ist es etwas komplizierter, aber viel einfacher kann es damals bei sechs Preisstufen mehr auch nicht gewesen sein <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<blockquote><p>Was die Bordcomputer, die GPS-gestützten Haltestellenansagen, Vorrangschaltung der Ampeln und den Vorneeinstieg angeht, das gibts hier im VGN (Nürnberg) auch. Dazu noch Abfahrtstafeln an Haltestellen, die anzeigen, wann der nächste Bus kommt, nicht lt. Fahrplan, sondern anhand der Position der Busse). Aber gibts das nicht sogar auch shcon in Marl?</p></blockquote>
<p>Vorneeinstieg gibt es mittlerweile fast deutschlandweit mit der Konsequenz, dass zumindest hier in AB so gut wie gar nicht mehr wirklich kontrolliert wird. In Marl gibt es meines Wissens keine DFI, was sogar ein kleiner Rückschritt ist: Vor Jahren gab es in Marl Mitte nämlich mal eine Anzeige, die in Echtzeit die Ankunft des nächsten SB 26 verkündet hat (war damals ein Modellprojekt). Mir persönlich ist ein sinnvolles Angebot allerdings auch wichtiger als eine bunte Anzeige, hier in AB scheint es manchmal genau umgekehrt zu sein.</p>
<blockquote><p>Ja, Dein Beitrag weckt nostalgische Gefühle in mir, und ich freue mich immer wieder darüber. Danke vielmals und viele Grüße!</p>
<p>-Martin</p></blockquote>
<p>Danke, das freut mich sehr! Die Nostalgiethemen habe ich ja jetzt erst mal durch, ich hoffe, dass du trotzdem meinem Blog gewogen bleibst.</p>
<p>Viele Grüße aus der VAB in den VGN,</p>
<p>Jan</p>
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		<title>Einst und jetzt 3 &#8211; Sonstiges</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 15:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kurioses & Triviales]]></category>
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		<description><![CDATA[Da ich mal wieder Zeit und Lust habe, kommt jetzt der letzte Teil der Serie „Einst und Jetzt“. Diesmal vergleiche ich alles, was nicht Fahrzeuge und Liniennetz ist – Schauplatz ist wieder das Gebiet der &#8594; Vestischen im Zeitraum von den späten Achtzigerjahren bis heute. Damals ließ der Blick auf den Linienplan an manchen Stellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich mal wieder Zeit und Lust habe, kommt jetzt der letzte Teil der Serie „Einst und Jetzt“. Diesmal vergleiche ich alles, was nicht <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/einst-und-jetzt-1-fahrzeuge/">Fahrzeuge</a> und <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/einst-und-jetzt-2-liniennetz/">Liniennetz</a> ist – Schauplatz ist wieder das Gebiet der <a href="http://www.vestische.de" target="_blank">&rarr; Vestischen</a> im Zeitraum von den späten Achtzigerjahren bis heute.</p>
<p>Damals ließ der Blick auf den <strong>Linienplan</strong> an manchen Stellen (vor allem Marl und Haltern) ein dichtes Netz vermuten, das sich aber bei genauerem Hinsehen als eine Bündelung von Linien für Werksangehörige der damaligen HÜLS AG bzw. Halterner Schüler entpuppte, die anderen Fahrgästen relativ wenig Nutzen brachten. Nachdem in den 80er-Jahren die Linien alle mit derselben roten Farbe auf einem normalen Stadtplan dargestellt worden waren, ging man im darauffolgenden Jahrzehnt dazu über, zwar verschiedene Farben zu nutzen, aber den Stadtplanhintergrund wegzulassen und die Linienverläufe so zu schematisieren, dass kaum noch erkennbar war, über welche Straßen die Linien verliefen und wo die Haltestellen genau lagen.<br />
Im zugehörigen <strong>Fahrplanbuch</strong> dominierten von Hand erstellte Fahrplantabellen mit Linienbändern, in denen noch die Zahlgrenzen angegeben waren. Welche Funktion diese hatten (zwei Zahlgrenzen waren die maximale Entfernung, auf der der Kurzstreckentarif galt), war jedoch nicht zu erkennen, was das Ganze etwas mysteriös machte. Noch mysteriöser wurde es dadurch, dass es Zahlgrenzen ohne Haltestelle gab, die dann im Linienband die Bezeichnung „Tarifpunkt“ mit dem Hinweis „Tarifpunkt keine Haltestelle“ trugen.</p>
<p><strong>Fahrscheine</strong> gab es entweder beim Fahrer oder an einem zugigen Schalter am Busbahnhof. Letzterer bot auch sonst nicht viel Komfort: ein paar schmale parallel angeordnete <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=vest02.jpg">Bordsteinkanten</a> mit einem zugigen Wartehäuschen mussten reichen. Egal, wo man die Fahrkarten kaufte, sie kamen von einem Abreißblock, zu dem die fertig gedruckten <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=vest-f1.jpg">Fahrscheine</a> gebündelt waren. Dabei gab es außer der Kurzstrecke die Preisstufen 1 bis 5. Die 5 deckte aber noch nicht den ganzen Verbundraum des VRR ab; wollte man weiter fahren, musste man die sechs Preisstufen des so genannten Regionaltarifs nutzen, der nur in den Zügen der Deutschen Bundesbahn galt. Wenn man schon einen Fahrschein hatte, konnte man im Bus hinten einsteigen und ihn dort entwerten. Nur nach 20 Uhr musste man immer beim Fahrer einsteigen. Wo man dann wieder aussteigen musste, konnte man mit viel Glück oder auf Nachfrage aus einer Ansage des Fahrers erfahren. Um den Haltewunsch dann dem Fahrer zu signalisieren, musste man zur hinteren Tür gehen und dort den Haltewunschknopf drücken. Allerdings kamen Anfang der Neunzigerjahre bereits Haltestellenanzeigen und im ganzen Bus verteilte Haltewunschtasten auf.</p>
<p>Und wie sieht es heute aus? Die <strong>Fahrplanbücher</strong> sind komplett computererstellt. Zahlgrenzen oder Tarifpunkte sind daraus nicht mehr erkennbar, was auch nicht nötig ist, da ein Kurzstreckenticket in der Regel drei Stationen weit gilt. Die <strong>Linienpläne</strong> zeigen jetzt sowohl einen Stadtplan als auch ein buntes Liniennetz, in dem die meisten Schüler- und Werkslinien nicht mehr dargestellt sind (soweit es sie überhaupt noch gibt).</p>
<p>Die <strong>Fahrscheine</strong> heißen jetzt offiziell <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=vest-f7.jpg">Tickets</a> und werden erst beim Kauf gedruckt, nach anfänglichen Schwierigkeiten sind sie inzwischen auch dann noch lesbar, wenn man sie ein paar Tage im Portmonee gehabt hat. Die Preisstufen wurden 1993 radikal vereinfacht auf Kurzstrecke, A, B und C, was erst 2008 durch die Einführung einer neuen Preisstufe D wieder etwas aufgeweicht wurde (ab 2012 wird es eine weitere Preisstufe E geben). Dabei sind natürlich alle Preisstufen in allen VRR-Verkehrsmitteln gültig. Die Tickets gibt es zwar immer noch beim Fahrer, der Schalter ist aber in den meisten Städten einem modernen Kundenzentrum gewichen, das meistens direkt neben einem nagelneuen <strong>Busbahnhof</strong> steht. Der wiederum besteht oft aus einer großen überdachten <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=vest14.jpg">Mittelinsel</a>, an der reihum die Bussteige wie Sägezähne angeordnet sind.<br />
A propos Drucken: Die Fahrscheindrucker in den Bussen sind nicht nur Drucker, sondern <strong>Bordcomputer</strong>, die (anhand der zurückgelegten Strecke) auch die Haltestellenanzeige und -ansage steuern, so dass man sich nicht mehr auf die seltenen und nicht immer verständlichen Ansagen der Fahrer verlassen muss. Die Ansagen werden vom Computer erzeugt und haben deswegen manchmal einen kuriosen Akzent („Marienhohspitall“). Über die Bordcomputer werden auch die Ampeln angesteuert – dadurch gibt es schneller grün, die Fahrgäste sind schneller am Ziel und die Vestische braucht weniger Busse.</p>
<p>Seit 2002 muss in den Bussen der Vestischen grundsätzlich vorne eingestiegen und der Fahrschein vorgezeigt werden. Dieser <strong>„kontrollierte Einstieg“</strong> führt nicht zu größeren Verspätungen, was mich damals erstaunt hat. Bei großem Andrang, Kinderwagen, Rollstühlen etc. kann der Fahrer auch weiterhin die hintere Tür zum Einstieg öffnen.<br />
Aussteigen kann man ab 20 Uhr übrigens nicht nur an den Haltestellen, sondern unter bestimmten Bedingungen auch dazwischen. Ich nutze das ganz gerne, seit die Haltestelle, die mir am nächsten lag, weggefallen ist, auch wenn die Mindestentfernung von 200 Metern gerade so erreicht wird.</p>
<p>Und damit endet meine kleine Zeitreise in der Hoffnung, dass sie euch gefallen und vielleicht ein paar nostalgische Gefühle geweckt hat. Und eine neue Vergleichsidee gibt es auch schon, nämlich zwischen dem ÖPNV in meinen beiden Wohnorten Aschaffenburg und Marl bzw. ihren jeweiligen Regionen. Ihr dürft gespannt sein!</p>
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		<title>&#8230; ist nach der Reise ist &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 21:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Betriebsstörungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Tja, der Anschluss in Mainz &#8230; Kurz erst mal zur Hinfahrt: Das einzig Besondere war eine recht laute Reisegruppe, die mein Gegenüber, einen älteren Herrn, noch mehr störte als mich. Klare Aussage der Zugbegleiterin auf seine Beschwerde hin: Solange es sich nicht um den Ruhewagen handelt, greift sie nur in Extremfällen ein. Davon abgesehen verlief [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, der Anschluss in Mainz &#8230; Kurz erst mal zur Hinfahrt: Das einzig Besondere war eine recht laute Reisegruppe, die mein Gegenüber, einen älteren Herrn, noch mehr störte als mich. Klare Aussage der Zugbegleiterin auf seine Beschwerde hin: Solange es sich nicht um den Ruhewagen handelt, greift sie nur in Extremfällen ein. Davon abgesehen verlief die Reise (wie von einem Werktagvormittag nicht anders erwartet) sehr ruhig, alle Anschlüsse klappten bestens.<br />
Meine Bedenken wegen des Anschlusses auf der Rückfahrt dagegen hatte ich inzwischen einigen Leuten mitgeteilt, die alle der Meinung waren, das könne ja gar nicht klappen. Dadurch gewarnt, schaute ich schon mal in der Reiseauskunft nach einer Ersatzverbindung – und stieß auf einen Hinweis, der vorher noch nicht da war: In Mainz sei ein „Anschlussverlust wahrscheinlich“, da es zwischen Koblenz und Mainz eine Stellwerksstörung gebe und sich dadurch alle Züge um bis zu 20 Minuten verspäteten. Dadurch erst recht gewarnt, ging ich nach der Ankunft in Essen schnurstracks zum Servicepoint, um um eine Aufhebung der Zugbindung zu bitten und stattdessen mit dem ICE zu fahren. Nach Ziffer 9.1.1 der Beförderungsbedingungen ist das zwar nicht nötig, wenn eine Verspätung von mindestens 20 Minuten zu erwarten ist, aber auf eine Diskussion mit dem Zub wollte ich mich nicht einlassen. Der Mitarbeiter am Servicepoint reagierte zwar sehr freundlich, aber ganz anders als erwartet: Von der Störung wisse er nichts, sie sei auch in seinem System nicht verzeichnet, wo eine zu erwartende Verspätung auch bei einem noch pünktlichen Zug angegeben sein müsste. Ich solle also den gebuchten Zug nehmen.<br />
Darauf, es nun noch beim Zub des ICE zu probieren, verzichtete ich, zumal dieser kurz vor der Abfahrt stand. Also nahm ich pünktlich um 18:00 Uhr den reservierten Platz im sonntags extra langen IC 2213 ein, der zwar gegen die Fahrtrichtung, aber auf der interessanten linken Seite angeordnet war. Obwohl mir sonst auf langen Zugfahrten schnell langweilig wird, genoss ich diesmal auf ganzer Strecke das Aus-dem-Fenster-Sehen. Von einer Störung war nicht die Rede, sollte die Information im Netz doch falsch gewesen sein? Gegen 19.50 Uhr fuhr der Zug fast pünktlich in Koblenz ab und schwenkte sofort scharf nach rechts. Prompt folgte eine Durchsage: Wegen einer Stellwerksstörung in St. Goar werde dieser Zug rechtsrheinisch umgeleitet, was eine um etwa 20 Minuten verspätete Ankunft in Mainz zur Folge habe. Etwas weniger war es letztendlich, aber einen fast einstündigen Aufenthalt brachte es mir trotzdem ein. Ironischerweise war die nächste Verbindung nach NAH mit dem IC eine Stunde später, der natürlich ebenfalls Verspätung hatte. Da er in Bingen gehalten hätte, waren es allerdings nur elf Minuten, so dass ich meinen Heimatbahnhof knapp 45 Minuten später als geplant erreichte – nicht genug für eine Fahrpreisrückerstattung.<br />
Das macht mir nicht viel aus, denn so habe ich zumindest die rechtsrheinische Strecke mal bei herrlichem Wetter im Hellen gesehen (wenn auch nicht den Rhein, denn der war ja dann auf der falschen Seite) sowie in Mainz noch ein paar Bilder vom örtlichen ÖPNV machen und eine extra scharfe Currywurst (gibt&#8217;s auf dem Bahnhofsvorplatz) genießen können. An ihrer Informationspolitik, vor allem der internen, sollte die DB allerdings noch ein wenig schrauben. Dass die Fahrgäste über Betriebsstörungen gut informiert werden, ist eine prima Sache, nur sollte diese Information dann auch den Mitarbeitern nicht vorenthalten werden.</p>
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		<title>Wochenbericht</title>
		<link>http://www.janzbikowski.de/blog/wochenbericht/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 22:36:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Freitag vergangener Woche brach ich zu einem Kurzurlaub bei meinen Eltern in Marl auf. Schon beim Buchen der Fahrkarte hatte ich mich über die seltsamen Verbindungen gewundert, die mir angezeigt wurden: wo waren denn die direkten ICE Aschaffenburg–Essen hin? Des Rätsels Lösung: Vom 1. bis 11. März war wegen des Baus einer Brücke über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>Freitag</strong> vergangener Woche brach ich zu einem Kurzurlaub bei meinen Eltern in Marl auf. Schon beim Buchen der Fahrkarte hatte ich mich über die seltsamen Verbindungen gewundert, die mir angezeigt wurden: wo waren denn die direkten ICE Aschaffenburg–Essen hin? Des Rätsels Lösung: Vom 1. bis 11. März war wegen des Baus einer B<strong></strong>rücke über die A 3 zwischen NAH und Laufach die Strecke gesperrt. Regionalzüge endeten jeweils in den beiden Bahnhöfen, Fernzüge wurden durch das Kinzigtal umgeleitet. Statt um 19.36 mit dem ICE abzufahren, musste ich also schon fast eine Stunde früher aufbrechen und mit dem RE nach Frankfurt fahren. Dort hatte ich eine Dreiviertelstunde Aufenthalt, die ich im Internet-Café auf der B-Ebene des S-Bahnhofs verbrachte. Ab FF fuhr der ICE planmäßig, wenn auch nur mit einem statt mit zwei Zugteilen. Sitzplätze gab es trotzdem genug, und von Verspätung und Streik (den es am Morgen desselben Tages noch gegeben hatte) war zum Glück nichts zu spüren, so dass ich pünktlich EE erreichte. Durch den im Zuge des Bahnhofsumbaus mit Lichteffekten ausgestatteten Gang ging es zu Gleis 21, wo immer noch die Regionalbahnen Richtung Münster abfahren. Auch dieser Zug war pünktlich, so dass meine Mutter, die mich abholte, nicht lange warten musste.<br />
Am <strong>Rosenmontag</strong> stand dann eine Tour durch das Netz der Vestischen mit einem ehemaligen Arbeitskollegen von dort an. Mit einem Tagesticket der Preisstufe B bewaffnet, machte ich mich auf den Weg zum Hertener Betriebshof. Da die 245 nur noch stündlich fährt, musste ich von der Westerholter Straße („Blechecke“) aus laufen, was aber bei dem sehr sonnigen und milden Wetter kein Problem war. Unsere Tour führte uns dann – wiederum von der Blechecke – mit der 243 nach Herten Mitte, von dort weiter nach Buer (211), Dorsten (SB 28), Gladbeck (188), wieder Buer (SB 91) und schließlich Haltern (S 9). Dort verabschiedeten wir uns, woraufhin ich ein wenig durch den Rest einer Karnevalsveranstaltung auf dem Halterner Marktplatz schlenderte und mit dem 227er nach Marl zurück fuhr. Besonderheiten der Tour waren jede Menge kostümierte Menschen, eine Umleitung wegen des Rosenmontagszugs in Dorsten sowie am dortigen Bahnhof die Sichtung eines <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=evb01.jpg">628ers der EVB</a> – was der dort fernab seines Einsatzgebiets gemacht hat, blieb ein Rätsel (<strong>Nachtrag:</strong> Die 628er werden bei den EVB nicht mehr benötigt und sind an die NWB vermietet). Ein Fahrer von Westfalenbus bot an, aus dem Bild zu gehen, damit ich „seinen“ <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=wb03.jpg">Bus</a> fotografieren konnte – ein nettes Gegenbeispiel zu seinem <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/das-ist-immer-noch-mein-bus-2">unfreundlichen Kollegen in Aschaffenburg</a>.<br />
Am <strong>Dienstag</strong> dann machte ich mich auf den Weg zum Schwimmen, wiederum nach Dorsten. Der 227er fährt fast direkt vor der Haustür meiner Eltern ab und wechselt an der Hervester Dorfstraße dann seine Liniennummer auf 274. Dorthin kann er allerdings nicht mehr auf direktem Wege fahren: Da die alte Kanalbrücke in Hervest gesperrt ist, muss er über die L 608 fahren, was einiges an Fahrzeit und Kilometern kostet. Gekostet hat auch die Fahrt, 4,70 Euro pro Strecke nämlich. Der Vorteil des VRR-Tarifsystems, seine Einfachheit, verkehrt sich hier zu einem Nachteil, wenn nämlich für wenige Kilometer in die Nachbarstadt derselbe Tarif anfällt wie in das 30 km entfernte Essen. Vielleicht wäre hier ein großzügigerer Zuschnitt der Waben sinnvoll, wie er Anfang des Jahres in Polsum geschehen ist: Der Marler Stadtteil gehört nämlich jetzt komplett auch zur Wabe Gelsenkirchen-Hassel, wodurch sowohl Marl als auch Gelsenkirchen mit der Preisstufe A erreichbar sind.<br />
Der <strong>Mittwoch</strong> stand dann schon wieder im Zeichen der Rückfahrt: Mit der RB 42 ging es mittags nach EE, wo die Wartezeit auf den RE 1 planmäßig gut 20 Minuten betragen sollte. Da ich keine Lust auf das Stöbern in der Bahnhofsbuchhandlung hatte, kaufte ich mir wiederum ein Ticket der Preisstufe B und fuhr mit der U 18 nach Mülheim. Mein Plan, dort noch Fotos zu machen, ließ mich fast den RE 1 verpassen, der zum Glück aber Verspätung hatte. Die wuchs bis Köln auf 20 min an, so dass mein Treffen mit einer Freundin sich um diesen Zeitraum verzögerte. Um zu unserem Treffpunkt Neumarkt zu kommen, wollten die Automaten sowohl von Transregio als auch von der DB 2,50 Euro kassieren – erst der Schalter der KVB konnte mir das hierfür ausreichende Kurzstreckenticket verkaufen. Die abendliche Rückfahrt mit Umstieg in FFLF und FF lief dann völlig pünktlich ab, und anstatt nach Hause zu laufen, konnte ich die RB um 22.30 Uhr bis Aschaffenburg Hochschule nehmen.<br />
Die Woche abgeschlossen hat dann eine Dreiecksfahrt am <strong>Samstag</strong>: zunächst nach Dieburg, wo ich an einem Gälisch-Schnupperkurs teilnahm, dann weiter über Darmstadt (3-Minuten-Anschluss mit Bahnsteigwechsel) nach Frankfurt, wo ich nicht nur einen <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=hlb04.jpg">HLB-Flirt</a> fotografierte, sondern auch mit Nils die Stadt erkundete. Tariflich war übrigens das Interessante an der Fahrt, dass wegen des BahnCard-Rabatts drei Einzeltickets günstiger waren als ein Tagesticket Aschaffenburg–Frankfurt. Zurück ging es um 19.30 mit dem RE, der zwar die nordmainischen Haltepunkte abklapperte, aber trotzdem pünktlich in NAH eintraf. Von dort ging es diesmal mit dem Fahrrad nach Hause, wo eine interessante und störungsfreie ÖPNV-Woche zu Ende ging – um die zahlreichen Streiks hatte ich mich erfolgreich herum manövriert.</p>
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		<title>Kannitverstan</title>
		<link>http://www.janzbikowski.de/blog/kannitverstan/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 16:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnfahrn]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Automaten]]></category>
		<category><![CDATA[Hochgeschwindigkeitsverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[RMV]]></category>

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		<description><![CDATA[Zunächst mal ein frohes neues Bahnjahr 2011 an alle Leser! Hauptsächlich wollte ich aber ein paar Dinge loswerden, die ich gestern auf dem Weg von Darmstadt nach Aschaffenburg nicht verstanden habe: Warum fahren die direkten Züge zwischen den Bahnknotenpunkten FD und NAH an Sonn- und Feiertagen nur alle zwei Stunden, so dass die schnellste Verbindung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst mal <strong><em>ein frohes neues Bahnjahr 2011 an alle Leser!</strong></em></p>
<p>Hauptsächlich wollte ich aber ein paar Dinge loswerden, die ich gestern auf dem Weg von Darmstadt nach Aschaffenburg nicht verstanden habe:</p>
<ul>
<li>Warum fahren die direkten Züge zwischen den Bahnknotenpunkten FD und NAH an Sonn- und Feiertagen nur alle zwei Stunden, so dass die schnellste Verbindung in den Stunden dazwischen kurioserweise der dreimal so teure Weg mit IC und ICE über Frankfurt ist?</li>
<li>Warum bietet die neue Software der Fahrkartenautomaten keine Möglichkeit, Fahrkarten für diesen Weg zu kaufen, sondern springt bei Eingabe des Zielortes Aschaffenburg immer in das RMV-Verkaufsmodul? So muss man zwei getrennte Fahrscheine kaufen, die aber immerhin nicht mehr kosten als der durchgehende.</li>
<li>Warum wird der IC am Gleis mit dem Fahrtziel Stralsund und dem Hinweis „ohne Wagen 7 und 11“ angekündigt, während der Bildschirm im Einstiegsraum dann verkündet, dass der Zug nach Greifswald fährt und man sich in Wagen 7 befindet?</li>
<li>Warum darf die NBS Köln–Frankfurt bei Schnee nur mit Tempo 200 befahren werden, so dass sich alle ICE eine Verspätung von mindestens fünf Minuten, oft auch mehr, zuziehen? Die Begründung, die ich bisher dafür gehört habe, ist, dass man verhindern will, dass vom Zug abfallende Eisstücke Schottersteine aufwirbeln und diese den Unterboden des Zuges beschädigen. Aber auf der NBS gibt es doch gar keine Schottersteine, sondern meines Wissens durchgehend <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feste_Fahrbahn">&rarr; Feste Fahrbahn</a>?</li>
</ul>
<p>Nun, besser wäre es natürlich, wenn all diese Dinge gar nicht vorgekommen wären, aber wenn ich den Grund wüsste, hätte ich für das eine oder andere Ereignis vielleicht mehr Verständnis und hätte vor allem mein Wissen erweitert <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
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		<title>Automaten werden intelligenter</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 21:39:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kundenorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Automaten]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch Zufall ist mir letzten Sonntag aufgefallen, dass die Automaten, die im Bereich der VAB aufgestellt sind, eine neue Funktion haben: Wenn man in der normalen DB-Fahrplanauskunft ein Fahrtziel auswählt, das innerhalb der VAB oder des Übergangstarifs zum RMV liegt, springt die Software jetzt automatisch zum Verkaufsmodul für Verbundfahrscheine. Früher kam an dieser Stelle nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch Zufall ist mir letzten Sonntag aufgefallen, dass die Automaten, die im Bereich der VAB aufgestellt sind, eine neue Funktion haben: Wenn man in der normalen DB-Fahrplanauskunft ein Fahrtziel auswählt, das innerhalb der VAB oder des Übergangstarifs zum RMV liegt, springt die Software jetzt automatisch zum Verkaufsmodul für Verbundfahrscheine. Früher kam an dieser Stelle nur die lapidare Meldung „Verbundtarif – Verkauf am Nahverkehrsautomaten“, woraufhin man erst einmal darauf kommen musste, dass es sich bei diesem Nahverkehrsautomaten lediglich um ein anderes Menü im selben Gerät handelte. Ein kleiner Fortschritt zu mehr Bedienerfreundlichkeit also!<br />
In Frankfurt sah ich dann übrigens auch schon die ersten Automaten, die mit einer komplett erneuerten Software ausgestattet sind. So ist neben einem neuen Layout unter anderem die Eingabe von Stichwörtern möglich, die direkt zur passenden Fahrkarte führen (z.B. „Wochenende“ für das Schöne-Wochenend-Ticket oder „Fahrrad“ für eine Fahrradkarte). Nähere Infos dazu gibt es <a href="http://www.bahn.de/automat">auf der Website der DB</a>.</p>
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