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	<title>Jan kann Bahn fahrn &#187; Ausland</title>
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	<description>Erlebnisse und Meinungen rund um Bahn und ÖPNV</description>
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		<title>Internationale Buchung, die x-te</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 15:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum habe ich eine Bahnreise hinter mir, plane ich schon die nächste. Ende März will ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Resturlaub abbauen und den neuen TGV Frankfurt–Lyon–Marseille ausprobieren. Dieser verkehrt ja ab dem 23.3. und ist voll in das Preissystem der DB integriert, so dass dort auch das Europa-Spezial Frankreich gilt. Während der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum habe ich eine Bahnreise hinter mir, plane ich schon die nächste. Ende März will ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Resturlaub abbauen und den neuen TGV Frankfurt–Lyon–Marseille ausprobieren. Dieser verkehrt ja ab dem 23.3. und ist voll in das Preissystem der DB integriert, so dass dort auch das Europa-Spezial Frankreich gilt. Während der ersten Buchungstage sah ich erfreut, dass noch Fahrscheine für 39 Euro pro Strecke zu haben waren (Bahncard-Rabatt gibt es erst ab 59 Euro). Als gestern aber klar war, dass ich tatsächlich buchen wollte, waren bei der DB weder für die Hin- noch für die Rückfahrt noch Sparangebote verfügbar. Eine Suche bei tgv-europe, der internationalen Verkaufsseite der SNCF, brachte ein interessantes Ergebnis: der Zug für die Hinfahrt wurde gar nicht erst angezeigt. Für die Rückfahrt dagegen war Marseille–Frankfurt tatsächlich noch für 39 Euro zu haben, was ich natürlich sofort buchte.<br />
Für die Hinfahrt bastelte ich ein wenig auf der DB-Seite herum und stieß auf ein interessantes Phänomen: Wenn ich einen 15-minütigen Aufenthalt in Straßburg eingab und dadurch einen Umstieg dort erzwang, waren noch 39-Euro-Tickets zu haben. Und das, obwohl bei der so entstehenden Verbindung die Grenze gar nicht in einem Fernverkehrszug überquert wird, was eigentlich essenzielle Bedingung des Europa-Spezials ist. Nicht lange wundern, sondern buchen, sagte ich mir. Nach Eingabe sämtlicher Daten und Klick auf „Buchung durchführen“ folgte jedoch leider die Ernüchterung: „Im reservierungspflichtigen Zug konnte kein Sitzplatz reserviert werden“ oder so ähnlich. Offensichtlich traf das zu, was ich schon beim Besuch der SNCF-Seite vermutet hatte: Der Zug war ausgebucht.<br />
Also hieß es eine Alternativverbindung suchen: die gab es drei Stunden früher mit gleicher Fahrzeit, aber Umstiegen in Hanau, Offenburg und Straßburg. Die letzteren beiden sind dabei mit 7 bzw. 10 Minuten äußerst knapp, und eine direkte Fahrkarte lässt sich sowieso nicht buchen (DB) bzw. wäre unnötig teuer (SNCF). Ich wollte nun nicht darüber philosophieren, ob man bei Verpassen eines der beiden Anschlüsse kostenlos umbuchen kann, zumal die nächste Verbindung ab Straßburg mit dem ausgebuchten TGV aus Frankfurt wäre. Also letztendlich der Kompromiss: Zwei Fahrkarten NAH–Offenburg und Offenburg–Lyon zum jeweiligen nationalen Spartarif gebucht mit einer Stunde Puffer dazwischen. Kostenpunkt zusammen: 42,05 Euro zzgl. 1 Euro für die Buchung des Ruhebereichs im TGV. Vom Preis her kann man da nicht meckern, nur eine integrierte internationale Buchung zum günstigstmöglichen Preis habe ich, wie <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/brugge-weg/">schon</a> <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/man-gonnt-sich-ja-sonst-nichts/">mehrmals</a>, <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/railways-coming-home/">schmerzlich</a> <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/la-storia-infinita/">vermisst</a>.</p>
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		<title>Příští stanice: Hlavní nádraží</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 15:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Angesichts des Waldes aus diakritischen Zeichen habt ihr es vielleicht erraten: Ich war mal wieder in Prag. Da beim letzten Besuch nicht viel Zeit für Sightseeing war, habe ich diesmal das lange Wochenende um den 6. Januar genutzt, um mir die tschechische Hauptstadt und ihren ÖPNV ausführlich zu Gemüte zu führen. Gebucht hatte ich Mitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts des Waldes aus diakritischen Zeichen habt ihr es vielleicht erraten: Ich war mal wieder in <strong>Prag</strong>. Da beim <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/in-die-goldene-stadt/">letzten Besuch</a> nicht viel Zeit für Sightseeing war, habe ich diesmal das lange Wochenende um den 6. Januar genutzt, um mir die tschechische Hauptstadt und ihren ÖPNV ausführlich zu Gemüte zu führen. Gebucht hatte ich Mitte Dezember und damit relativ kurzfristig, gekostet hat die reine Hin- und Rückfahrt trotzdem nur 43,50 Euro. Seit dem Verlust der Ausschreibung für den RE Nürnberg–Prag setzt die DB auf der Strecke Reisebusse ein, die (für Eisenbahnfreunde gemeinerweise) nicht nur eine Stunde schneller, sondern bei rechtzeitiger Buchung auch günstiger sind als der Zug. Allerdings musste ich für die Rückfahrt ab Nürnberg mit dem Nahverkehr Vorlieb nehmen, sonst wäre es wieder teurer geworden.</p>
<p>Los ging es am Freitag um 10.24 Uhr ab NAH mit dem ICE. Der Empfehlung von Hafas folgend, hatte ich reserviert, obwohl ich der Meinung war, dass das an einem Freitagmorgen, selbst wenn er teilweise Feiertag war, nicht nötig sein würde. Das bestätigte sich, und so konnte ich mir einen schöneren Platz als meinen reservierten aussuchen und die 4 Euro Aufpreis in den Wind schreiben. Anderthalb Stunden später erreichte der Zug pünktlich NN, wo ich mich schnurstracks in die Lounge begab. Wozu hat man schließlich seit neuestem eine silberne Bahncard? Auch wenn es sich um einen eher schmucklosen Raum handelt, so war es doch angenehm, ein kostenloses Getränk genießen und dabei Zeitung lesen zu können.</p>
<p>Nach einer halben Stunde begab ich mich auf den Bahnhofsvorplatz, wo der <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=db101.jpg">Bus</a> schon bereit stand. Meine Reisetasche wollte ich ganz forsch in den Gepäckraum stellen, aber der Fahrer bat mich, erst einzuchecken, was die Busbegleiterin erledigte. Die Tasche wurde dabei mit einem Aufkleber versehen, dessen Gegenstück ich behielt.<br />
Mein Platz war im oberen Deck des Busses, kurz hinter einer etwas lauten, aber aushaltbaren Gruppe junger Leute, die sich schnell mit der ebenfalls jungen Busbegleiterin anfreundeten. Diese verkaufte nicht nur während der Fahrt Snacks und Getränke, sondern kontrollierte auch die Fahrkarten. Auf einem Monitor wurde nach der Abfahrt ein kurzer Einspielfilm mit Sicherheits- und Servicehinweisen gezeigt. Ein sonstiges Unterhaltungsprogramm gab es aber nicht.<br />
Aus Nürnberg fuhr der Bus auf einer schnurgeraden Ausfallstraße zur Autobahn, die von dort direkt nach Prag führt. Kurz vor der Grenze winkte uns ein Polizeiauto auf einen Parkplatz, um eine Ausweiskontrolle durchführen zu können. Da es dabei offenbar keine Probleme gab, konnten wir die Fahrt sofort fortsetzen; weitere Halte gab es nicht.<br />
Auch auf tschechischer Seite war die Busfahrt zwar schnell, aber langweilig. Ein Farbtupfer waren nur die Reklameschilder an fast jeder Autobahnbrücke, die unter anderem auch für die Busverbindung warben. Das Ende der Autobahn am Stadtrand von Prag war schnell erreicht, so dass wir bereits um 16 Uhr und damit 20 Minuten vor Plan an unserem Endpunkt vor dem Prager Hauptbahnhof ankamen.</p>
<p>Dort hieß es erst einmal Geld wechseln und ein Ticket für den Nahverkehr besorgen. Das erwies sich als schwieriger als gedacht: Schalter gibt es nicht mehr, und die Automaten nehmen nur Münzen. Letztendlich kaufte ich ein Tagesticket bei einer fliegenden Händlerin, deren Angebot ich eigentlich schon abgelehnt hatte. Das Ticket sah zwar auch auf den zweiten Blick noch echt aus, aber da ich nicht kontrolliert worden bin, bleibt ein letzter Zweifel.</p>
<p>In den nächsten zwei Tagen erkundete ich nicht nur die Stadt, sondern da ich erstmals alleine und mit Digitalkamera ausgestattet war, auch den ÖPNV ausgiebig. Ein Foto von der Metro zu machen, erwies sich wie üblich als sehr schwierig – die Bahnsteige sind kaum länger als die Züge, und ein einfahrender Zug führt zumindest bei meiner Kamera zu verwackelten Bildern. <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=dp18.jpg">Hier</a> das beste Ergebnis mehrerer Versuche, entstanden in der Endstation Depo Hostivař der Linie A, die wie die Linie B noch von modernisierten Wagen aus sowjetischer Produktion befahren wird. Auf der Linie C dagegen fahren modernere M1-Wagen. Das Fotografieren derselben schob ich so lange auf, bis keine Zeit mehr war, deshalb müsst ihr mit dem <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=dp08.jpg">Analogbild</a> von 2007 Vorlieb nehmen. Dafür gelangen mir einige Bilder von Bussen und Straßenbahnen, die ich demnächst online stelle.</p>
<p>Am Sonntag morgen hieß es dann schon wieder Abschied nehmen von der Goldenen Stadt, aber nicht ohne vorher im Hauptbahnhof noch einige Bilder von tschechischen Zügen gemacht zu haben. Das Innenleben des Bahnhofs hat übrigens sehr gewonnen und hat nichts mehr mit Ellis&#8217; gruseliger <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/gastbeitrag-prag-ruckfahrt/">Beschreibung</a> von 2008 gemein. Nur die historische Eingangshalle, vor der der Bus hält, könnte eine Renovierung vertragen. A propos Bus: Der stand schon bereit, wieder in DB-Lackierung, aber diesmal vom Kooperationspartner Student Agency und daher mit tschechischem Personal. Fahrer und Begleiterin sprachen aber auch sehr gut Deutsch, umgekehrt war das nicht der Fall. Übrigens gab es diesmal sogar in jedem Sitz Monitore, das „Programm“ war aber das gleiche wie auf der Hinfahrt.<br />
Auch sonst gab es auf der Rückfahrt keine Besonderheiten. Nach der Beschwerde eines weiblichen Fahrgasts zu urteilen, soll diesmal hinten eine recht laute Gruppe gewesen sein, von der ich jedoch vorne nichts mitbekommen habe. Zufällig sah ich unterwegs auch einige Busse in die Gegenrichtung, den ersten direkt bei der Ausfahrt aus Prag. Der Blick auf die Uhr (die Fahrpläne sind symmetrisch) deutete schon auf einige Verfrühung entweder unseres oder der anderen Busse hin, und tatsächlich erreichten wir NN auch wieder 20 min vor Plan. </p>
<p>Statt in die Lounge führte mich diesmal der Weg zu Burger King, und der Blick danach auf die Anzeigetafel führte bei mir zu großen Augen: Für 15.42 Uhr war kein Zug nach Würzburg angegeben! Des Rätsels Lösung: Ich sollte einen Zug nehmen, der über Bamberg nach Würzburg fuhr. Dieser war nur bis Schweinfurt auf der Anzeigetafel vermerkt, da es nach Würzburg einen viel schnelleren direkten RE gibt. Anscheinend wollte Hafas einen langen Aufenthalt in NN vermeiden. Darauf kam ich aber leider erst später, sonst wäre ich doch noch in die Lounge gegangen. Sei es, wie es ist, so habe ich mal wieder die Strecke Bamberg–Würzburg gesehen. Kurios: Der Zug lief als „Franken-Thüringen-Express“, das einzig Thüringische war aber offenbar der Akzent des Zub, der die entsprechenden Ansagen machte. Der Zug wie auch der Anschlusszug ab NWH waren Doppelstockzüge mit ausreichendem Sitzplatzangebot und ohne Verspätung – ergo: weiter nichts zu erzählen, NAH pünktlich zu einer Zeit erreicht, zu der noch Busse fuhren. Zur Nachahmung empfohlen!</p>
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		<title>Per spoor</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 22:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier mein letztes Wochenende in Kurzfassung: Gebucht: Aschaffenburg–Utrecht und zurück. Hin mit dem einmal täglich verkehrenden ICE Basel–Amsterdam. Das bedeutete: mit dem RE nach FFS, gut 20 min warten, weiter mit dem IC über die Verbindungskurve nach FFLF, dort nochmal 20 min warten, dann den ICE nach XNU. Dafür war gut eine Woche vorher noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier mein letztes Wochenende in Kurzfassung:</p>
<ul>
<li>Gebucht: Aschaffenburg–Utrecht und zurück. Hin mit dem einmal täglich verkehrenden ICE Basel–Amsterdam. Das bedeutete: mit dem RE nach FFS, gut 20 min warten, weiter mit dem IC über die Verbindungskurve nach FFLF, dort nochmal 20 min warten, dann den ICE nach XNU. Dafür war gut eine Woche vorher noch ein Sparpreis zu 59,25 € (mit BC 25) verfügbar. Zurück mit Umstieg nur in FF, dafür nur noch der Normalpreis (82,25 €) erhältlich.</li>
<li>Fast pünktlich in NAH los und in FFS an. Kurios: Kurz vor Abfahrtszeit des IC fährt ein ICE 2 (leer?) aus Richtung Hanau kommend auf die Verbindungskurve zum Flughafen. Spannung: Wie viel Verspätung hat der IC, der immerhin aus Binz kommt? Antwort: Tatsächlich fast keine, also FFLF pünktlich erreicht.</li>
<li>Anschluss-ICE aus Basel kommt erst nach verspätetem ICE Wien–Dortmund. Der IC, mit dem ich gekommen bin und der hier eine Bahnsteigwende macht, wartet den Basler Zug ab und bekommt daher ca. +5 mit, die „mein“ Zug auch in etwa hat.</li>
<li>Weitere Reise zunächst ohne Komplikationen. Kurios: mein Platz ist in Wagen 36 zwischen Restaurant und 1. Klasse, ständig laufen Zub mit lecker duftenden Essensportionen durch. Zugteilung und Fahrtrichtungswechsel in KK.</li>
<li>Hinter Oberhausen mehrere Abschnitte mit Schrittgeschwindigkeit, Grund laut Zub: vorausfahrende Güterzüge. In Emmerich Nachtzug überholt (dachte ich, wohl eher gekreuzt). Mit +15 Utrecht erreicht, abgeholt und zum Quartier gebracht worden.</li>
<li>Untergebracht bei einer Mitarbeiterin von NedTrain, der Instandhaltungstochter der NS. Interessante Gespräche mit ihr und einem weiteren Gast über Probleme im Winter und Lücken im Tarifsystem, die in NL anscheinend genau so bestehen. Vorbildlich ist die Erstattung des vollen Fahrpreises ab einer Verspätung von 60 min (50% ab 30 min), allerdings häufen sich naturgemäß Verspätungen von 29 bzw. 59 min &#8230; Interessant auch: Bei widrigen Wetterverhältnissen fahren die NS nach einem Notfahrplan mit kurzlaufenden Linien, um Verspätungen so wenig wie möglich zu übertragen.</li>
<li>Den Samstag und Sonntag in Soesterberg, ca. 20 km von Utrecht verbracht. Zurück spontan 2 Stunden später als geplant mit dem direkten Bus (tagsüber 1x pro Stunde, weitere Verbindungen mit Umsteigen). Beim Fahrer gekaufter Fahrschein (Preis 4 €) entpuppt sich als zwei Miniausgaben der <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=nl-f1.jpg">„Nationalen Strippenkaart“</a>, die von ihm von Hand mit einem Stempel entwertet werden – das aber nur für diejenigen, die keine „OV-chipkaart“ haben. Anscheinend ist es in NL üblich, zum Anhalten des Busses die Hand auszustrecken, für mich hat der Bus aber auch so gehalten. Utrecht CS 5 min vor Plan erreicht, so dass ich noch einige Fotos machen kann (u.a. <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=conn05.jpg">Sneltram Utrecht</a>).</li>
<li>Zug pünktlich, aber voll – war aufgrund der Fahrscheinsituation zu erwarten. Nachteil des Tarifs: Wer spät bucht, muss mehr zahlen <em>und</em> u.U. stehen oder – wie ich – auf der Treppenstufe an der Tür sitzen. Zum Glück muss ich nicht zwingend in FF umsteigen, da der ICE nach NAH bereits ab Duisburg parallel fährt. Wiederum leichte Verzögerung wegen Halt im Bahnhof Emmerich, Begründung: Bauarbeiten.</li>
<li>Umstieg in EDG klappt tadellos: Gerade genug Zeit, um am Bahnhofsvorplatz eine scharfe Currywurst zu essen – wenn man schon mal in der Heimat ist &#8230; ICE 929 läuft pünktlich und gähnend leer ein. Weitere Reise ohne Komplikationen, Wohnung gegen 21.45 Uhr mit Taxi erreicht.</li>
</ul>
<p>PS: Hier gibt&#8217;s den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XpbTI4zN1FY">&rarr; Link</a> zum titelgebenden Lied samt Video.</p>
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		<title>Au soleil, sous la pluie</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 17:53:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie schon 2007 habe ich dieses Jahr den Feiertag am 15. August für einen Kurztrip genutzt. Da sich diesmal ein langes Wochenende ergab, konnte er etwas länger ausfallen, und so entschied ich mich nach einigem Überlegen dafür, der französischen Hauptstadt mal wieder einen Besuch abzustatten. Gebucht hatte ich schon Anfang Juli zum Preis von 83,25 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schon <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/feiertagsflucht">2007</a> habe ich dieses Jahr den Feiertag am 15. August für einen Kurztrip genutzt. Da sich diesmal ein langes Wochenende ergab, konnte er etwas länger ausfallen, und so entschied ich mich nach einigem Überlegen dafür, der französischen Hauptstadt mal wieder einen Besuch abzustatten. Gebucht hatte ich schon Anfang Juli zum Preis von 83,25 Euro für die Hin- und Rückfahrt – günstig, aber mit Superbilligflügen kann der Preis natürlich nicht mithalten.<br />
Am Freitag Nachmittag ging es dann los: mit dem RE nach FF, dort nach einer halben Stunde Aufenthalt in den ICE, der mich direkt nach Paris bringen sollte. Von Anfang an wurden wir von einer französischen Zugchefin betreut. Die Konsequenz: In Mannheim, wo wir uns wegen Wartens auf einen Anschlusszug 10 Minuten Verspätung einfingen, wurde eben diese Tatsache nur auf Französisch angesagt – da hat es die DB mit ihrem fremdsprachigen Service wohl etwas übertrieben <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .<br />
Mein Platz war leider ein Wandplatz, so dass ich von der Fahrt über die Riedbahn und durch den Pfälzer Wald nicht viel mitbekam. Erst in Saarbrücken leerte es sich zusehends, so dass ich mich auf einen Platz am leeren Tisch setzen konnte. Zu sehen gab es allerdings leider nicht mehr viel, denn inzwischen dämmerte es, so dass der Grenzübertritt nach Frankreich nur zu erahnen war. Etwa eine halbe Stunde später drehte der Zug so richtig auf: die LGV Est war erreicht. Der Geschwindigkeitsrausch machte mich überraschenderweise ziemlich müde, so dass ich erst fünf Minuten vor der planmäßigen Ankunftszeit wieder aufwachte. Von <strong>Paris</strong> war allerdings noch nichts zu sehen, der Zug fuhr mit unveränderter Geschwindigkeit über plattes Land. Erst ein paar Minuten später tauchte ziemlich plötzlich ein Häusermeer mit Bahnhöfen in regelmäßigen Abständen auf. Offensichtlich hatte der Zug die Verspätung auf der NBS nicht abbauen können, so dass wir erst kurz vor 23 Uhr in XFPO einliefen. Ich machte mich schnurstracks auf den Weg zur Metro, um die zwei Haltestellen zu meiner sehr einfach gehaltenen Unterkunft für die erste Nacht zu fahren.<br />
Die folgenden drei Tage stand außer der Erkundung der Stadt bei wechselndem Wetter (siehe Überschrift) natürlich auch die Erforschung des Pariser Nahverkehrs und seiner Besonderheiten an. Wie in vielen ausländischen Städten ist die Pariser Metro streng durch Drehkreuze abgetrennt, die nur nach der Eingabe eines gültigen Fahrscheins öffnen. Interessant ist auch, dass die Linien voneinander betrieblich völlig getrennt sind, was zu teilweise langen Umsteigewegen führt, und dass auch fast jede Linie ihren eigenen Fahrzeugtyp hat. Mal sind diese Fahrzeuge <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=ratp12.jpg">gummi-</a>, mal <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=ratp07.jpg">stahlbereift</a>, meistens von einem Fahrer, aber auf der Linie 14 und demnächst auch der <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=ratp10.jpg">1</a> automatisch geführt. Das Fotografieren gestaltete sich indessen schwierig, da die Bahnsteige genau so lang sind wie die Züge und daher kein Raum bleibt, um einen stehenden Zug von vorne zu fotografieren.<br />
Am Sonntag morgen machte ich mit meinem Cousin und seiner Freundin, bei denen ich die restliche Zeit wohnte, einen Ausflug ins Hochhausviertel La Défense. Laut Plan liegt die dortige Metrostation in Tarifzone 3, so dass ich mir ein <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=ratp-f3.jpg">Tagesticket</a> kaufte, in dem diese Zone enthalten war – nur um später zu erfahren, dass die 3 nur für die S-Bahn (RER) gilt, für die Metro reicht Zone 1 aus. Seltsames Tarifsystem, aber dafür sind Einzelfahrten im Innenstadtbereich mit 1,70 Euro nicht nur wesentlich günstiger als in London (über 4 Euro), sondern sogar günstiger als in Marl (2,30 Euro)! Und bei dem dichten Takt der Metro bekommt man im Vergleich zum Ruhrgebiet deutlich mehr geboten.<br />
Auf den Besuch in La Défense folgte dann einer in der Cité des sciences et de l’industrie, die auch eine kleine Abteilung zum Thema Verkehr hat – ganz ohne alte Fahrzeuge, dafür aber mit viel Multimedia.<br />
Am Montag Mittag hieß es dann Abschied nehmen von Paris. Mit ICE 9555, Abfahrt 13.08 Uhr (die Bahnhofsanzeige bestand auf 13.09 Uhr), konnte ich diesmal die mit Tempo 320 vorbeiziehende französische Landschaft in Fahrtrichtung, am Fenster, wach, im Hellen und bei gutem Wetter genießen – was will man mehr? Viel zu schnell war Saarbrücken erreicht (Durchschnittsgeschwindigkeit XFPO–SSH 207 km/h!), und es ging in deutlich geringerem Tempo weiter bis <strong>Mannheim</strong>, wo ich einen kurzen Zwischenstopp einlegte. Auch die Weiterfahrt verlief ohne Besonderheiten, bis auf einen deklassierten 1.-Klasse-Wagen im IC von FF nach NAH. Mit dem Taxi und der Gewissheit, dass sich die Fahrt gelohnt hat, erreichte ich dann gegen 21 Uhr wieder meine Wohnung.</p>
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		<title>Budapestre és vissza</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 21:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Budapest und zurück – so lautete am Wochenende die Devise für mich. Da im Nachtzug schon Mitte Januar keine günstigen Tickets mehr zu haben waren, fuhr ich beide Strecken mit dem ÖBB-Railjet, der mehrmals täglich zwischen München und der ungarischen Hauptstadt pendelt. Dafür war noch ein recht günstiges Europa-Spezial Ungarn verfügbar – für beide [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Budapest und zurück – so lautete am Wochenende die Devise für mich. Da im Nachtzug schon Mitte Januar keine günstigen Tickets mehr zu haben waren, fuhr ich beide Strecken mit dem <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=oebb09.jpg">ÖBB-Railjet</a>, der mehrmals täglich zwischen München und der ungarischen Hauptstadt pendelt. Dafür war noch ein recht günstiges Europa-Spezial Ungarn verfügbar – für beide Strecken zusammen 58,50 Euro mit BahnCard, zuzüglich Reservierungsgebühren.<br />
Los ging es am Freitag um 10.24 Uhr mit dem ICE von NAH nach <strong>München</strong>. Auf meinem reservierten Platz saß bereits eine Dame, die ich nicht vertreiben wollte, zumal es sich mehr um einen Wand- als um einen Fensterplatz handelte. Also setzte ich mich daneben an den Gang, bis dann in Nürnberg ein Fensterplatz frei wurde. Der Zug war pünktlich – bis er wegen einer Stellwerksstörung keine Einfahrt nach MH bekam und so seine Endstation mit ca. +10 erreichte. Mein Anschluss war dadurch zwar nicht gefährdet, aber zu essen konnte ich mir angesichts der Schlangen zur Mittagszeit nichts mehr kaufen und enterte direkt den Railjet.<br />
Dort blamierte ich mich, indem ich einen jungen Ungarn von seinem Platz vertrieb. Er wandte in sehr gutem Deutsch ein, dass auf der Reservierungsanzeige nichts stehe – was völlig korrekt war, da ich nicht wie im anderen Zug in Wagen 24, sondern in Wagen 21 reserviert hatte. Die Lauferei am halben Zug entlang hätte ich mir also sparen können, mein Wagen war vom Querbahnsteig aus der erste direkt hinter der Lok. Nicht weit von meinem Platz befand sich übrigens eine Treppe, die ins Nichts führte und sich später als Sitzreihen für das Kinderkino entpuppte.<br />
Nach der Abfahrt genoss ich erst einmal den Kaiserschmarrn aus dem Speisewagen – zugegeben, nach ein wenig mehr hätte er schmecken können. In jedem Wagen des Railjets gibt es <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=oebb10.jpg">Monitore</a>, die ständig zwischen den Ansichten Fahrplan, Anschlüsse am nächsten Halt, Kartenansicht und Vorstellung der verschiedenen Wagenklassen wechselten – natürlich alles in Echtzeit und GPS-gesteuert. Kurz vor Salzburg schlief ich ein und wachte erst in Linz wieder auf. Im <strong>Wien</strong>er Westbahnhof bekamen wir interessanterweise eine neue Lok: von einem Taurus in Railjet-Lackierung wurde auf einen im normalen ÖBB-Rot gewechselt. Das ungarische Stromsystem müssten beide verarbeiten können, vielleicht war der Grund für den Tausch ein Schaden an der Lok. Der nächste Halt war Wien-Meidling, der Ersatz für den Südbahnhof, an dessen Stelle sich zurzeit die gigantische Baustelle für den neuen Wiener Hauptbahnhof befindet. Durch für Österreich ungewöhnlich flaches Land mit sehr vielen Windrädern ging es weiter, bis urplötzlich das Bahnhofsschild „Hegyeshalom“ auftauchte – ganz unmerklich hatten wir die Grenze zu meinem 24. Land überschritten. Die MÁV-Schaffnerin knipste meine Fahrkarte nicht ab, sondern schrieb einfach mit rotem Stift Zugnummer und Datum darauf – hätte ich im Prinzip auch machen können. Auffällig war auch das häufige Abbremsen und Beschleunigen des Zuges auf der ungarischen Seite, wo es offensichtlich viele Langsamfahrstellen gibt. <strong>Budapest</strong> erreichte ich nach fast zehneinhalb Stunden Fahrt trotzdem fast pünktlich. Interessant ist, dass Züge aus Richtung Westen nicht etwa in den Westbahnhof (Nyugati pu.) oder den viel näher liegenden Südbahnhof (Déli pu.) einfahren, sondern ausgerechnet in den Ostbahnhof (Keleti pu.), wozu eine Fahrt um die halbe Stadt erforderlich ist.<br />
In Budapest erkundete ich mit einigen Vereinskollegen vom <a href="http://www.cde-ev.de">&rarr; CdE</a> die Stadt und lernte dabei auch den örtlichen ÖPNV kennen, darunter natürlich auch die älteste U-Bahn auf dem europäischen Kontinent, die Földalatti vasút, die heute als M1 läuft. Die Linien M2 und M3 sind in den 1970er-Jahren dazu gekommen und ähneln sehr ihren Verwandten in anderen osteuropäischen Städten, wie z.B. Prag. Die Fotos von den Zügen der <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=bkv02.jpg">M1</a> und <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=bkv01.jpg">M2</a> versuchte ich, um Ärger mit den Fahrern zu vermeiden, ohne Blitz zu machen. Wie man sieht, hat das Fotografieren von einfahrenden Zügen unter diesen Umständen so seine Tücken, obwohl ich mir dafür extra eine lichtstärkere Kamera auslieh. Aus Zeitgründen leider ausfallen musste übrigens die Tour in die Budaer Berge, wo es eine Zahnradbahn, eine Kindereisenbahn und einen Sessellift gibt.<br />
Die Rückfahrt trat ich dann am Montag um 11.10 Uhr an. Witzigerweise hatte ich denselben Platz wie auf der Hinfahrt reserviert, anscheinend scheint das Buchungssystem das, wenn möglich, öfter so zu machen. Letztendlich saß ich aber doch woanders, da ein anderer Teilnehmer des Treffens mit demselben Zug zurück fuhr. Natürlich kontrollierten auch diesmal die Zub aller drei beteiligten Bahnen mein Online-Ticket – der Vertreter der ÖBB interessanterweise mit einem ähnlichen Lesegerät, wie es auch die DB-Schaffner benutzen, in das er allerdings nicht meine BahnCard einlesen konnte. Gleich hinter der deutschen Grenze wurden wir übrigens für eine Verkehrserhebung der DB befragt. Der Interviewer wollte unter anderem wissen, wie ich nach Budapest gefahren wäre, wenn das Europa-Spezial nicht mehr verfügbar gewesen wäre (keine Ahnung) und ob ich das Audioprogramm in den Zügen nutze (manchmal). Anscheinend will man wissen, auf wie viel Widerstand eine Abschaffung desselben stoßen würde.<br />
<strong>München</strong> Hbf erreichten wir wiederum pünktlich, so dass es diesmal auch mit dem Essenholen klappte (Spicy Döner). Der Wagen, in dem ich reserviert hatte, entpuppte sich als Ruheraum. Die Unterhaltung mit meinem Reisegefährten, der denselben Anschlusszug hatte, musste also etwas gedämpft vonstatten gehen, was aber auch funktionierte. Pünktlich um 21.34 Uhr erreichten wir – angesagt von einer Stimme, die glatt von Dieter Thomas Heck hätte stammen können – NAH, wo er sitzenblieb und ich ausstieg und die Erinnerungen an diese sehr schöne Reise ordnete.</p>
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		<title>Kurioses vom Wochenende</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 21:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Erlebnis mit dem Busfahrer (siehe vorherigen Beitrag) ging meine Reise nach Arnheim los, wo ich den Samstag verbracht habe. Die DB-Auskunft hatte mir dorthin eine interessante Verbindung ausgespuckt: um den ICE Frankfurt–Amsterdam zu erreichen, sollte ich nämlich mit der RB von NAH nach Babenhausen und von dort mit der Odenwaldbahn nach FF fahren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Erlebnis mit dem Busfahrer (siehe vorherigen Beitrag) ging meine Reise nach <strong>Arnheim</strong> los, wo ich den Samstag verbracht habe. Die DB-Auskunft hatte mir dorthin eine interessante Verbindung ausgespuckt: um den ICE Frankfurt–Amsterdam zu erreichen, sollte ich nämlich mit der RB von NAH nach Babenhausen und von dort mit der Odenwaldbahn nach FF fahren. Das klappte auch reibungslos, nicht zuletzt deswegen, weil letzterer Zug für die 4 km zwischen FFS und FF sage und schreibe 15 Minuten im Fahrplan stehen hat. In dieser Zeit ist wohl außer ein wenig Puffer für Verspätungen auch das Warten auf offener Strecke auf die Überholung durch die RB aus Wächtersbach enthalten. Nachdem die stattgefunden hatte, kamen wir immer noch mit -2 im Frankfurter Hbf an, so dass der Zug problemlos unter derselben Zugnummer (!) über Darmstadt nach Erbach weiter bzw. zurück fahren konnte.<br />
Im ICE gab es zwei kleine Besonderheiten: zum einen belegte offenbar eine größe<strong></strong>re Reisegruppe (erkennbar an den identischen Lunchpaketen) einen Großteil des Zuges, so dass ich etwas länger nach einem Platz suchen musste, zum anderen zogen wir uns durch einen Halt auf der NBS, der recht jovial vom Zub kommentiert wurde („Sie fragen sich sicher auch, warum wir hier stehen, &#8230;“), eine Verspätung von etwa 10 Minuten zu, die bis Arnheim aber größtenteils wieder abgebaut war. Grund war übrigens „ein vor uns fahrender ICE, der nicht mit voller Geschwindigkeit fahren“ konnte.<br />
In Arnheim angekommen, musste ich im Baustellenchaos am Bahnhof die Abfahrtsstelle des Obusses zu meinem Quartier erst einmal suchen – mit der Folge, dass mir dieser vor der Nase wegfuhr und ich eine halbe Stunde auf den nächsten warten musste. Dessen Fahrer fragte mich (wenn ich es denn richtig verstanden habe) angesichts meines b<strong></strong>rüchigen Niederländisch ganz erstaunt, ob ich denn wirklich im richtigen Bus sei, was ich bejahte (wie sich später heraus stellte, auch zu Recht).<br />
Am nächsten Tag stand um 19.37 Uhr die Rückfahrt an. Dadurch, dass anscheinend Fußball-Spieltag war, waren jede Menge Sonderbusse vor dem Bahnhof unterwegs, die ich natürlich (diesmal ohne Beschwerden) fotografiert habe. Zum Zug ging ich deswegen erst in letzter Minute, konnte aber dafür direkt in der Lounge Platz nehmen und so den Systemwechsel nach Deutschland aus der Panoramaperspektive erleben. Dachte ich jedenfalls, aber da beim Umschalten der Hauptschalter ausgeknipst wird, wird auch die Scheibe zum Führerstand trüb, so dass man bestenfalls schemenhaft erkennen kann, was drinnen und draußen passiert. In KK passierte das nächste Kuriosum: Auf dem Abfahrtsplan am Bahnsteig und in den Fahrplanheftchen im Zug war als Abfahrtszeit 21:20 Uhr angegeben, auf der Anzeigetafel jedoch 21:28. Letztere erwies sich als richtig, was einen planmäßigen Aufenthalt inklusive Kopfmachen von 13 Minuten und eine Rekord-Fahrzeit von 48 Minuten für 168 km (=210 km/h) bis FFLF bedeutete. Die konnte der Zug allerdings nicht ganz einhalten, nicht zuletzt weil die tatsächliche Abfahrtszeit erst gegen :30 lag.<br />
Die Ankunft an der Endstation FF geschah also mit etwa +5, und hier passierte ein weiteres Kuriosum: der RE nach Würzburg, zu dem planmäßig überhaupt kein Anschluss besteht (Übergangszeit „nur“ 6 min), wartete auf unseren Zug, so dass ich wie erhofft schon um kurz nach 23:16 Uhr in Aschaffenburg eintrudelte. Dass ich das Anrufsammeltaxi noch erreichte, brachte mir nur begrenzt Glück, denn erst vergaß der Fahrer fast, an meiner Haustür zu halten, und dann übergab sich ein Mitfahrgast auch noch teilweise auf meine Tasche. Aber selbst davon ließ ich mir das recht gelungene Wochenende dann doch nicht verderben – wozu hat man schließlich eine Waschmaschine &#8230;</p>
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		<title>Du gamla, du fria, &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 20:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Davon, dass der Norden – wie in der &#8594; schwedischen Nationalhymne besungen – wirklich alt, frei und felsig ist, konnte ich mich zwischen dem 25. Juli und dem 4. August ausführlich überzeugen. Nach dem Vorbild meiner Schweiz-Rundfahrt 2006 bin ich insgesamt zehn Tage lang durch Schweden, Finnland und Norwegen getourt. Alle Fotos und einen ausführlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Davon, dass der Norden – wie in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Du_gamla,_Du_fria">&rarr; schwedischen Nationalhymne</a> besungen – wirklich alt, frei und felsig ist, konnte ich mich zwischen dem 25. Juli und dem 4. August ausführlich überzeugen. Nach dem Vorbild meiner Schweiz-Rundfahrt 2006 bin ich insgesamt zehn Tage lang durch Schweden, Finnland und Norwegen getourt. Alle Fotos und einen ausführlichen Reisebericht gibt es später, hier erst mal die Höhepunkte der Reise in Kurzform:</p>
<ul>
<li>Los ging es mit dem Nachtzug nach Kopenhagen, wo ich prompt das einzige Mal auf der Reise den Anschluss verpasst habe: der Zug hatte 20 Minuten Verspätung, so dass der <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=sj04.jpg">X2000</a> nach Stockholm gerade weg war. Auf Anraten des Schaffners bin ich weiter nach Malmö gefahren und habe dort umgebucht (der X2000 ist reservierungspflichtig). Einen freien Platz gab es erst wieder drei Stunden später, dafür aber ohne Aufpreis in der ersten Klasse.<br />
Kurz vor Stockholm dann die nächste Komplikation: Vor uns war die Strecke wegen eines Unfalls gesperrt, es ging nur mit Bussen weiter. Da ich den direkten Bus nach <strong>Stockholm</strong> nicht gefunden habe, fuhr ich zur nächsten S-Bahn-Station und von dort mit dem <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=sl-s06.jpg">Pendelt&aring;g</a> weiter in die Hauptstadt.</li>
<li>Von Stockholm habe ich mit der <a href="http://www.janzbikowski.de/fotos/ms-gabriella.jpg">MS Gabriella</a> nach <strong>Helsinki</strong> abgelegt. Das hat mit Bussen und Bahnen zwar nichts zu tun, ist aber wegen der wunderschönen <a href="http://www.janzbikowski.de/fotos/schaeren.jpg">Schärenlandschaft</a> trotzdem erwähnenswert.</li>
<li>Nach ausgiebigem Betrachten der finnischen Hauptstadt, unter anderem mit der <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=hkl01.jpg">Touristen-Straßenbahnlinie 3T</a>, ging es dann weiter in Richtung Norden an der Küste des Bottnischen Meerbusens entlang – zunächst mit einem Intercity bis Oulu, dann mit einem <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=vr01.jpg">Regionalzug</a> bis nach Kemi. Von dort fuhr ein <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=vs01.jpg">nicht mehr ganz taufrischer Bus</a> nach Tornio an der Grenze zu Schweden, die ich dann zu Fuß überquert habe (die Busse fahren aber auch hier). Weiter zu meinem Etappenziel <strong>Lule&aring;</strong> brachte mich dann wiederum ein <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=ltn01.jpg">Bus</a>, in dem ich auf dem „Panoramaplatz“ oben ganz vorne sitzen konnte.</li>
<li>Eines der Kernstücke der Reise war am nächsten Tag die Fahrt auf der legendären Erzbahn. Leider war das Wetter an diesem Tag nicht sehr gut, so dass ich statt der beeindruckenden Landschaft vor allem tiefhängende Wolken sah. In Vassijaure kurz vor der norwegischen Grenze hatten wir aufgrund technischer Probleme einen einstündigen unfreiwilligen Aufenthalt, den ich aber immerhin dazu genutzt habe, den <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=sj05.jpg">Zug</a> zu fotografieren. Hinter der Grenze klarte es dann zum Glück auf, so dass ich kurz vor <strong>Narvik</strong> noch ein Bild der beeindruckenden <a href="http://www.janzbikowski.de/fotos/fjord.jpg">Fjordlandschaft</a> machen konnte. Auf der B<strong></strong>rücke über den sonst abgeschotteten Erzbahnhof gelang es mir dann auch, einige <a href="http://www.janzbikowski.de/fotos/erzzuege.jpg">Erzzüge</a> abzulichten.</li>
<li>Auch bei der Weiterreise am nächsten Tag standen Fjorde im Mittelpunkt. Der <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=nor-way01.jpg">Bus</a>, den ich bis Fauske benutzt habe, überquerte einen davon sogar auf einer Fähre, und der <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=nsb01.jpg">Zug</a>, in den ich dort umgestiegen bin, fuhr anfangs direkt an einem entlang – eine Fahrt durch die Berge im Landesinneren folgte. Bis zu meinem Tagesziel <strong>Trondheim</strong> zog sich die Strecke dann aber auch in den <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=nsb02.jpg">bequemen Sitzen</a> des etwas nostalgischen Zuges etwas.</li>
<li>Von Trondheim führte mich meine Reise dann durch eine wieder mitteleuropäischer werdende Landschaft mit einem <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=nsb03.jpg">BM-73-Neigezug</a> nach <strong>Oslo</strong>, das ich mir am folgenden Tag noch ein wenig anschaute, bevor ich dann – mit einer anderen Version des BM 73 – zu meiner letzten Etappe nach <strong>Göteborg</strong> aufbrach.</li>
<li>Nachdem ich auch die zweitgrößte Stadt Schwedens erkundet hatte, brach ich am späten Nachmittag zur Rückfahrt auf. Sie führte zunächst – wieder mit einem X2000 – nach Lund, wo zurzeit der <a href="http://www.janzbikowski.de/bus/foto.php?name=sj06.jpg">Nachtzug nach Berlin</a> beginnt. Dieser hat einige Besonderheiten: Zum einen ist er – unter Nutzung der Fähre Trelleborg–Sassnitz – der einzige direkte Zug von Deutschland nach Schweden und zurück, zum anderen ist er einer der wenigen Fernzüge, die in Deutschland unter der Regie eines privaten Bahnanbieters, in diesem Falle der Georg Verkehrsorganisation, laufen. Trotzdem wird der Zug interessanterweise von einem DB-Zub begleitet.</li>
<li>Nach der Ankunft in Berlin zur unchristlichen Zeit von 06:04 Uhr frühstückte ich mit dem netten schwedischen Pärchen, das ich im Zug kennen gelernt hatte (und dessen männliche Hälfte mich prompt in seinem <a href="http://akeiexil.wordpress.com/2010/09/05/tysklandsbiten/">&rarr; Blog</a> verewigte) und setzte mich dann in den ICE nach Essen, von wo ich dann weiter nach <strong>Marl</strong> fuhr, wo ich noch einige Tage bei meinen Eltern verbrachte und in Erinnerungen an diese schöne Reise schwelgte.</li>
<li>Gefahren bin ich übrigens mit einem <a href="http://www.bahn.de/p/view/angebot/paesse/interrail/preise.shtml">&rarr; InterRail-Ticket</a>, das für fast alle Züge und einige Fernbusse außerhalb Deutschlands gilt. Extra bezahlen musste ich so nur die An- und Abreise in den Nachtzügen, die Reservierung für den X2000, die Busfahrt Narvik–Fauske, den städtischen ÖPNV sowie natürlich die Schiffsfahrt Stockholm–Helsinki. Übernachtet habe ich jeweils in Jugendherbergen, so dass sich die Kosten einigermaßen in Grenzen hielten. Trotzdem ergab sich für alle Fahrten und Übernachtungen (ohne Verpflegung) eine Summe von über 900 Euro, die auszugeben sich aber absolut gelohnt hat. Wenn ich euch jetzt zu einer eigenen Nordland-Tour inspiriert habe – schreibt mir, vielleicht kann ich euch noch ein paar Tipps geben!</li>
</ul>
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		<title>Continuazione della storia</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 19:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzten Dienstag war es soweit: ich trat meine im Januar gebuchte Reise aus der Toskana zurück nach Aschaffenburg an. Insgesamt war es eine sehr ruhige Fahrt, bemerkenswert war nur Folgendes: Der Hochgeschwindigkeitszug (Rom–)Florenz–Bologna(–Venedig) war überfüllt, obwohl er reservierungspflichtig ist. Wahrscheinlich ist ein anderer Zug ausgefallen oder ein Anschluss ging verloren. Die Frau auf meinem reservierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten Dienstag war es soweit: ich trat meine <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/la-storia-infinita">im Januar gebuchte</a> Reise aus der Toskana zurück nach Aschaffenburg an. Insgesamt war es eine sehr ruhige Fahrt, bemerkenswert war nur Folgendes:</p>
<ul>
<li>Der Hochgeschwindigkeitszug (Rom–)Florenz–Bologna(–Venedig) war überfüllt, obwohl er reservierungspflichtig ist. Wahrscheinlich ist ein anderer Zug ausgefallen oder ein Anschluss ging verloren. Die Frau auf meinem reservierten Platz hat diesen jedenfalls sofort freiwillig geräumt.</li>
<li>Als ich meine Reisetasche ins Gepäckregal stellen wollte, sprach mich ein Fahrgast auf Italienisch an, was ich leider nicht verstand. Ich nehme an, er meinte, dass das Regal – wie auch im TGV – nur für Koffer gedacht ist.</li>
<li>Von meinem Fensterplatz zwischen Florenz und Bologna hatte ich herzlich wenig, weil die erst im Dezember eröffnete Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen den beiden Städten praktisch nur aus Tunneln besteht.</li>
<li>Die Eurocitys zwischen München und Italien laufen seit Dezember 2009 ohne jede Beteiligung von Trenitalia. Das treibt einige kuriose Blüten, nämlich die, dass der Zug auf den Fahrplanheftchen und auf den Bahnhofsanzeigen in Österreich und Deutschland stets als „DB-ÖBB-EuroCity“ bezeichnet wird, in Italien dagegen als Zug der Privatbahn Ferrovie Nord Milano (LeNord). Das ist auch der Grund, warum meine Sitznachbarin am Bahnhof in Bologna keinen Fahrschein für den Zug kaufen konnte. Im Zug ist das auch nur mit Bargeld oder Kreditkarte möglich, EC-Karten werden nicht akzeptiert.</li>
<li>Am Brenner hielt der Zug, ohne dass das im Fahrplan verzeichnet war. Es handelt sich um einen reinen Systemhalt, bei dem offensichtlich Personal gewechselt und die Lok von 3 kV = auf 15 kV ~ umgeschaltet wird. Einen Lokwechsel gibt es jedoch, wenn ich es richtig beobachtet habe, nur in Verona, wo der Zug auch Kopf macht.</li>
<li>Eine nennenswerte Verspätung gab es mit etwa 10 Minuten nur bei der Ankunft in Bologna, den Rest der über zwölfstündigen Reise legte ich nahezu völlig pünktlich zurück.</li>
<li>Zwischen MH und NAH hatte ich einen Einzelsitz im Großraumwagen, nämlich dort, wo der Gang nach rechts schwenkt, um Platz für die Abteile zu machen, die es im ICE 3 in einigen Wagen gibt. So habe ich gleichzeitig am Gang und am Fenster gesessen (und hatte keinen Sitznachbarn, den der Geruch meines Essens, das ich mir in München bei „Wok&#8217;n&#8217;<strong></strong>walk“ geholt hatte, hätte stören können).</li>
</ul>
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		<title>La storia infinita</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 17:19:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch im neuen Jahr will ich fleißig mit dem Zug verreisen: zum Beispiel in der Osterwoche aus der Toskana zurück nach Aschaffenburg (hin fahre ich mit meinen Eltern und meiner Tante im Auto). Dadurch öffnete sich ein weiteres Kapitel der unendlichen Geschichte „internationaler Fahrkartenkauf“: Die DB verkauft ja das „Europa-Spezial Italien“, das allerdings nur dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch im neuen Jahr will ich fleißig mit dem Zug verreisen: zum Beispiel in der Osterwoche aus der Toskana zurück nach Aschaffenburg (hin fahre ich mit meinen Eltern und meiner Tante im Auto). Dadurch öffnete sich ein weiteres Kapitel der unendlichen Geschichte „internationaler Fahrkartenkauf“: Die DB verkauft ja das „Europa-Spezial Italien“, das allerdings nur dann gilt, wenn innerhalb Italiens nicht umgestiegen wird. Ohne Umsteigen kommt man aber nicht von hinter Florenz bis zur österreichischen Grenze, so dass ich den Fahrschein auf bahn.de erst ab Bologna kaufen konnte.<br />
Für die restliche Strecke verwies man dort auf einen „unbekannten Auslandstarif“, und auch der Computer im Reisezentrum streckte die Waffen. Nun lag es nahe, bei trenitalia.it zu buchen – dort gibt es folgende Möglichkeiten, den Fahrschein zu bekommen: Online-Ticket (nur für Fernzüge), Abholung am Automaten (nur an größeren Bahnhöfen) und Postversand (nur in Italien). Da mein Einstiegsbahnhof ein kleinerer ist und ich in Italien niemanden kenne, blieb mir nichts anderes übrig, als nur ein Online-Ticket für den Fernzugabschnitt Florenz–Bologna zu buchen. Aber auch das scheiterte – nach erfolgreicher Anmeldung – daran, dass meine Kreditkarte aus unbekannten Gründen nicht akzeptiert wurde.<br />
Ich war schon fast davon überzeugt, die Fahrkarte erst am Reisetag kaufen zu können (mit dem Risiko, dass der „Frecciargento“ dann ausgebucht ist), probierte als letzte Idee aber noch die Buchung auf sncf.fr. Von dort wurde ich auf das wohlbekannte tgv-europe.com weitergeleitet, das mir tatsächlich eine Fahrkarte für diesen Abschnitt verkaufen konnte – sogar zum ermäßigten, aber dafür nicht frei umtauschbaren Preis. Nun fehlt nur noch der Nahverkehrsabschnitt bis Florenz, aber hier sollte es kein Problem sein, die Karte am Reisetag am Automaten zu kaufen. Etwas weniger umständlich hatte ich es mir zwar schon vorgestellt, aber: Eine von Deutschland aus gekaufte französische Fahrkarte für einen italienischen Zug – wenn das mal kein Zeichen für die europäische Einigung ist! </p>
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		<title>Post aus Tansania (2)</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 17:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Schulfreundin Melanie, von der ich ja schon mal erzählt habe, war mal wieder in Tansania unterwegs. Sie schreibt: Zum Beispiel waren wir mal beim Mlima Reli, einem Hügel, der wohl zum Bremsen für ein Kopf-Gleis eines Güterbahnhofs aufgeschüttet worden war. Nur hat es mit den Bremsen wohl mal nicht so gut geklappt. Ich hänge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Schulfreundin Melanie, von der ich ja <a href="http://www.janzbikowski.de/blog/post-aus-tansania">schon mal erzählt</a> habe, war mal wieder in Tansania unterwegs. Sie schreibt:</p>
<blockquote><p>Zum Beispiel waren wir mal beim Mlima Reli, einem Hügel, der wohl zum Bremsen für ein Kopf-Gleis eines Güterbahnhofs aufgeschüttet worden war. Nur hat es mit den Bremsen wohl mal nicht so gut geklappt. Ich hänge dir mal ein Foto an (für den Fall, dass du auch Fotos von Güterzügen sammelst&#8230; <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ).</p></blockquote>
<p><img src="http://www.janzbikowski.de/fotos/tansania3.jpg" alt="Missglücktes Ablaufenlassen" /></p>
<p>In der Tat habe ich bisher noch keine Fotos von Güterzügen (und so eins schon gar nicht <img src='http://www.janzbikowski.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ). Das liegt vermutlich daran, dass sie nicht so fotogen sind wie ICE-Züge, andererseits auch länger und daher schwerer zu fotografieren. Wenn mir bei Gelegenheit aber mal ein Güterzug vor die Linse kommt, mache ich vielleicht auch mal ein Bild. Auf jeden Fall freue ich mich über zugeschickte Fotos. Vielen Dank also an Melanie für das Bild!</p>
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